Politik

Rüffel für sexistische Rede CSU-Mann entschuldigt sich für Bikini-Spruch

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Bedauert seine Aussage inzwischen: Klaus Steiner. (Archiv)

(Foto: picture alliance / dpa)

"Erscheinen Sie einfach im Bikini oder im String", empfiehlt Klaus Steiner rund 250 Frauen für die Suche nach einem Partner. Seine Bemerkung auf dem Deutschen Königinnen-Tag schlägt hohe Wellen. Der CSU-Landtagsabgeordnete entschuldigt sich, die Parteispitze distanziert sich.

Mit sexistischen Äußerungen in einer Rede vor rund 250 Wein- und anderen Produktköniginnen hat der bayerische CSU-Landtagsabgeordnete Klaus Steiner Ärger auf sich gezogen. Steiner hat sich für seine Bemerkungen inzwischen entschuldigt. CSU-Chef Markus Söder und CSU-Generalsekretär Martin Huber gingen auf Distanz.

Steiner hatte in einer Rede auf dem achten Deutschen Königinnen-Tag am vorletzten Wochenende gesagt, die Produkthoheiten seien sicher auf der Suche nach einem Prinzen, da wünsche er viel Erfolg - und er habe noch eine Empfehlung: "Erscheinen Sie einfach im Bikini oder im String. Dann wird es kühl. Aber die meisten werden ja so ausgestattet sein." Ein entsprechender Ausschnitt aus der Rede des 68-Jährigen wurde nun etwa auf dem Instagram-Account von "Y-Kollektiv" veröffentlicht.

Steiner bat auf seinem Facebook-Account um Entschuldigung: Ihm sei "eine flapsige Bemerkung bezüglich der Kleidung der Produktköniginnen herausgerutscht", für die er sich ausdrücklich entschuldigen wolle. "Ich bedaure dies sehr, wenn sich davon Teilnehmerinnen beleidigt gefühlt haben oder beeinträchtigt gefühlt haben. Ich nehme dies ausdrücklich zurück und bedaure dies." Dies sei "wirklich eine flapsige und auch dumme Bemerkung" gewesen, sagte Steiner.

CSU-Generalsekretär Huber sagte nach einer CSU-Vorstandssitzung in München: "Die Äußerungen von Klaus Steiner sind absolut deplatziert, und deswegen ist die Entschuldigung von ihm auch absolut folgerichtig." Söder ergänzte: "So ist es." Die SPD-Landtagsabgeordnete Simone Strohmayr hatte zu Steiners Äußerungen gesagt: "Solche Aussagen wären schon vor Jahrzehnten grenzwertig gewesen. Dass ein Abgeordneter des bayerischen Landtags sich heutzutage solche Bemerkungen herausnimmt, ist abstoßend."

Quelle: ntv.de, fzö/dpa

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