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475 neue Stellen Geheimdienste stocken deutlich auf

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Angesichts der gestiegenen islamistischen Terrorgefahr beschließt die Bundesregierung eine deutliche Vergrößerung des BND. Aber auch der Verfassungsschutz soll verstärkt werden, um der drohenden Gefahr von rechts Herr zu werden.

Die Bundesregierung stellt laut einem Bericht hunderte zusätzliche Geheimdienstmitarbeiter ein. Der Auslandsgeheimdienst BND bekomme 225 Stellen mehr, berichtet die "Bild am Sonntag".

Dies habe das Vertrauensgremium des Bundestags, das geheim über die Ausgaben der Geheimdienste berät, bereits am vergangenen Donnerstag beschlossen. 125 der neu geschaffenen Posten seien für die Terrorismusaufklärung vorgesehen. Vor dem Hintergrund der Pariser Terrorserie mit mehr als 120 Toten erhält der Beschluss besonderes Gewicht.

Das Bundesamt für Verfassungsschutz erhält außerdem einen zweiten Vizepräsidenten und 250 zusätzliche Stellen. 150 von ihnen würden für die Bekämpfung des Rechtsextremismus eingestellt. "Es ist absolut notwendig, dass wir angesichts der Terrorgefahr durch Islamisten und Rechtsradikale unsere Geheimdienste personell verstärken", zitiert die "Bild am Sonntag" ein namentlich nicht genanntes Mitglied der Großen Koalition.

Quelle: n-tv.de, jve/AFP/dpa

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