Politik

Neue Regeln auch für Geimpfte Hamburg schränkt Kontakte zu Weihnachten ein

Tanzverbot, Sperrstunde und schärfere Kontaktbeschränkungen: Noch vor den Bund-Länder-Beratungen zum Vorgehen in der Pandemie beschließt die Regierung der Stadt Hamburg neue Schutzmaßnahmen. Diese betreffen vor allem Nachtleben und Gastronomie.

Angesichts der sich rasch ausbreitenden Omikron-Variante des Coronavirus werden in Hamburg bereits zu Weihnachten die Kontakte auch für Geimpfte und Genesene eingeschränkt. Nur noch maximal zehn Personen dürften privat zusammentreffen, sagte Bürgermeister Peter Tschentscher. Ausgenommen von der Kontaktbeschränkung sind Kinder unter 14 Jahren. Außerdem würden Tanzveranstaltungen ab dem 24. Dezember untersagt.

Das Tanzverbot kommt faktisch einer Schließung von Clubs und Diskotheken gleich. Für die Gastronomie wird es zudem eine Sperrstunde von 23 Uhr an geben. Eine Ausnahme ist für den Neujahrsmorgen geplant. Dann dürfen Kneipen, Gaststätten und Bars bis 1 Uhr geöffnet bleiben.

Für Ungeimpfte gelten bereits schärfere Beschränkungen. Sie dürfen nur noch mit den Mitgliedern des eigenen Haushalts und maximal zwei Mitgliedern eines weiteren Haushalts zusammentreffen. Zudem beschloss der Senat die bereits angekündigten Einschränkungen zu Silvester. Neben dem Verbot des Verkaufs von Feuerwerk herrscht an besonders publikumsträchtigen Orten ein An- und Versammlungsverbot.

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Am Nachmittag wollten auch die Ministerpräsidenten von Bund und Ländern zusammen mit der neuen Bundesregierung in einer Schaltkonferenz schärfere Maßnahmen beschließen - auch für Großveranstaltungen. Grund ist eine Empfehlung des neuen Corona-Expertenrats der Bundesregierung, der vor einer dramatischen Lage wegen der Omikron-Variante gewarnt hatte.

Das Robert-Koch-Institut hatte bereits am Mittag aufgrund der aktuellen Corona-Lage in Deutschland "maximale Kontaktbeschränkungen" empfohlen. Diese sollten "sofort beginnen" und bis zunächst Mitte Januar gelten, wie das RKI auf Twitter schrieb.

Quelle: ntv.de, mbe/dpa

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