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"Afrika ist so schön" Melania Trump beginnt erste Solo-Reise

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In Accra besuchte Melania Trump ein Krankenhaus - und schloss Freundschaften.

(Foto: AP)

Melania Trump bereist Afrika ohne Begleitung von US-Präsident Donald Trump, um sich ein Bild von der humanitären Hilfe vor Ort zu machen. Der Besuch gilt als heikel: Ihr Mann hatte die Länder Afrikas vor einiger Zeit als "Drecksloch"-Staaten bezeichnet.

Die First Lady der Vereinigten Staaten, Melania Trump, ist auf ihrer ersten Solo-Auslandsreise in Ghana angekommen. Am gestrigen Montag war sie am Luftwaffenstützpunkt Andrews nahe Washington in ihre einwöchige Afrika-Reise gestartet, die sie auch nach Malawi, Kenia und Ägypten führen wird. Die Ehefrau von US-Präsident Donald Trump wurde bei ihrer Ankunft in Accra feierlich von der First Lady von Ghana, Rebecca Akufo-Addo, sowie von Tänzern, Trommlern und Schulkindern begrüßt.

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Mit Stil verreisen: Als die First Lady in Andrews zu ihrer Afrika-Reise aufbricht, trägt sie Leo-Pumps.

(Foto: AP)

Geplant ist etwa ein Besuch in einem Krankenhaus, wo sich Melania Trump über die Versorgung von Neugeborenen informieren will. Dabei wolle sich die 48-Jährige anschauen, wie das US-Hilfswerks USAID die jeweiligen Länder unterstütze, teilte das Weiße Haus mit. Der Fokus liegt demnach auf der Gesundheitsversorgung für Mütter und Neugeborene sowie der Bildung für Kinder.

Die First Lady hat ihren Mann Donald Trump schon auf mehreren Auslandsreisen begleitet. Allein ist sie bisher nur nach Kanada gereist. Bei ihrem "diplomatischen und humanitären" Afrika-Besuch will sie den Schwerpunkt auf Kinder setzen und für die Ziele ihrer Kampagne "Be Best" werben.

Diese Aufklärungskampagne, die sich für bessere Lebensbedingungen für Kinder einsetzt, hatte sie im Mai gestartet. Sie soll Kinder etwa über die Nutzung sozialer Medien, eine gesündere Lebensweise und Drogenmissbrauch informieren.

Die Reise gilt durchaus als heikel: US-Präsident Trump soll afrikanische Staaten als "Drecksloch-Länder" bezeichnet haben und hat seit Beginn seiner Amtszeit kein sonderliches Interesse am afrikanischen Kontinent gezeigt. Da hilft es wenig, dass er kürzlich über sich und seine Frau sagte: "Wir beide lieben Afrika. Afrika ist so schön."

Quelle: n-tv.de, lle/dpa/AFP

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