Politik

Lkw rast in Nizza in Menschenmenge Merkel: "Wir werden den Kampf gewinnen"

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Der Anschlagsort in der Nacht ...

(Foto: REUTERS)

Das Attentat von Nizza mit mehreren Dutzend Toten ruft weltweit Wut und Bestürzung hervor. Zahlreiche Politiker melden sich zu Wort und bekunden ihre Solidarität mit Frankreich.

Bundeskanzlerin Angela Merkel:
"Ich bin sehr überzeugt, dass wir trotz aller Schwierigkeiten den Kampf gewinnen werden", sagte sie auf dem europäisch-asiatischen Dialogforum "Asem" in Ulan Bator. Weiterhin spricht sie von einem "massenmörderischen Anschlag". Die Teilnehmer des Treffens gedachten in einer Schweigeminute den Opfern von Nizza.

Außenminister Frank-Walter Steinmeier:
"Wir trauern mit Frankreich und stehen in diesen schweren Momenten fest an seiner Seite", erklärt er. Viele Menschen seien sinnlos in den Tod gerissen worden.

Innenminister Thomas de Maiziere:
"Dieses barbarische Morden muss endlich ein Ende haben. Unsere Freundschaft zum französischen Volk wird in Trauer, Zorn und Entschlossenheit noch tiefer."

Bundespräsident Joachim Gauck:
Der französische Nationalfeiertag am 14. Juli, an dem sich die blutige Lkw-Attacke ereignete, stehe "für die Werte der französischen Revolution, die auch unsere Werte sind", schrieb Gauck in einer Kondolenznachricht an Frankreichs Präsidenten François Hollande. "Ein Angriff auf Frankreich ist deshalb ein Angriff auf die gesamte freie Welt."

Barack Obama, US-Präsident:
"Am Tag der Bastille erinnern wir uns der außerordentlichen Ausdauer und der demokratischen Werte, die Frankreich zu einer Inspiration für die ganze Welt gemacht haben", erklärte Obama. "Wir wissen, dass das Wesen der französischen Republik lange über diesen verheerenden und tragischen Verlust von Leben hinaus andauern wird."

Theresa May, Premierministerin Großbritannien:
"Wenn das - wie wir befürchten - ein Terroranschlag war, dann müssen wir unsere Anstrengungen verdoppeln, um diese brutalen Mörder zu besiegen, die unsere Lebensweise zerstören wollen"

Wladimir Putin, Russischer Präsident:
"Wir haben einmal mehr gesehen, dass dem Terrorismus die menschliche Moral absolut fremd ist: seine Opfer sind unschuldige Zivilisten, darunter Frauen und Kinder."

Donald Tusk, EU-Ratspräsident:
"Es ist ein trauriger Tag für Frankreich, Europa und uns alle hier in der Mongolei", sagte Tusk. Es sei ein Angriff auf die Menschen in Frankreich gewesen, die Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit gefeiert hätten. "Wir stehen vereint mit den Menschen und der Regierung Frankreichs in ihrem Kampf gegen Gewalt und Terrorismus", sagte Tusk.

Boris Johnson, Außenminister Großbritannien:
"Geschockt und traurig über die entsetzlichen Ereignisse in Nizza", schreibt er bei Twitter.

Jean-Claude Juncker, Chef der EU-Kommission:
Juncker verurteile wie Obama den Anschlag in Nizza scharf. In einer Erklärung sprach er von einem "Terror-Akt". Im Kampf gegen den Terrorismus innerhalb und außerhalb der EU könne Frankreich mit der EU-Kommission rechnen. Er sei sehr betrübt über das schreckliche Ereignis, das die Stadt Nizza am Tag des Nationalfeiertags getroffen habe, erklärte Juncker.

Donald Trump kündigte an, die für heute geplante Bekanntgabe seines Kandidaten für das Amt des US-Vizepräsidenten wegen der tödlichen Angriffe in Nizza zu verschieben. Das teilte der voraussichtliche Präsidentschaftskandidat der US-Republikaner mit.

Quelle: ntv.de, sgu/bad/dpa/AFP