Politik

Ein gemeinsamer Auftritt geplant Merkel trifft Söder im Wahlkampf

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Bilder von Merkel und Söder sind rar. Im Rahmen ihrer Wahlkampfreise machte Merkel 2005 auch einen Abstecher ins bayerische Augsburg.

(Foto: picture-alliance/ dpa/dpaweb)

Angesichts des Asylstreits der Unionsparteien ist lange nicht klar, ob die CSU im Wahlkampf auf Bundeskanzlerin Merkel setzt. Dass Ministerpräsident Söder jetzt doch mit Merkel auftreten wird, hat er vermutlich dem Einfluss eines Ehrenvorsitzenden zu verdanken.

Im bayerischen Landtagswahlkampf wird es offenbar nun doch einen gemeinsamen Termin von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bayerns Ministerpräsident Markus Söder geben. Wie die "Augsburger Allgemeine" berichtete, wird Merkel auf Einladung des CSU-Ehrenvorsitzenden Theo Waigel am 30. September in Ottobeuren Gast bei einem Europaforum sein. Auf der Veranstaltung werde Söder auch ein Grußwort sprechen.

Anders als in früheren Wahlkämpfen - zuletzt etwa zur Bundestagswahl - gibt es für die bayerische Landtagswahl am 14. Oktober bisher keine anderen bekannten Wahlkampfauftritte Merkels. Auf dem Höhepunkt des Unionsstreits um die Flüchtlingspolitik war von Söder zudem der Satz bekannt geworden, zu seiner Abschlusskundgebung komme "keine Bundeskanzlerin, sondern ein Bundeskanzler". Söder meinte Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP), zu dem er, anders als zu Merkel,demonstrativ die Nähe suchte.

Waigel gilt als eine der Kräfte in der CSU, die für eine Deeskalation im Streit mit der Schwesterpartei CDU stehen. Er bezog auch im Bundestagswahlkampf deutlich Position für Merkel und rief für sie eine Wählerinitiative in Bayern ins Leben.

Quelle: n-tv.de, jki/AFP

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