Politik

Zum Schutz des Klimas NRW dreht Abgeordneten Warmwasser ab

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Hat (noch) gut zu lachen: Der Landtagsabgeordnete Stefan Engstfeld von den Grünen beim Händewaschen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Nichts für Warmduscher: Ab dem 1. Dezember läuft in den Büros von Abgeordneten und Mitarbeitern des Düsseldorfer Landtags nur noch kaltes Wasser aus den Hähnen. In einem Schreiben des Landtagspräsidenten heißt es, man wolle so zum Vorbild in Sachen Klimaschutz werden.

Der Düsseldorfer Landtag wird in den Büros der Abgeordneten und Mitarbeiter dauerhaft das Warmwasser abschaffen. Wie Landtagspräsident André Kuper von der CDU den Abgeordneten schriftlich mitteilte, werden die Durchlauferhitzer ab 1. Dezember abgebaut.

Laut Kupers Schreiben, das auch der dpa vorliegt, hat man die Durchlauferhitzer als Energiefresser identifiziert. Ohne sie spare der Landtag 370.000 Kilowattstunden im Jahr. Weil man die Durchlauferhitzer aus hygienischen Gründen nicht dauerhaft abschalten könne, würden sie jetzt ganz entfernt, so der Landtagspräsident.

Wie Kuper den Abgeordneten weiter schreibt, sollen in den Fluren Bewegungsmelder angebracht werden. Der Fernwärmeverbrauch soll um 6 Prozent, der Stromverbrauch sogar um 15 Prozent gesenkt werden.

In den kommenden Jahren werden laut Kuper auf den Dächern des Landtags Solarzellen installiert. Zudem strebe man bis zum Jahr 2030 Klimaneutralität an. Der Landtag, könne so zu einem "Energievorbild" werden, so Kuper in seinem Brief an die Abgeordneten.

Quelle: ntv.de, bek/dpa

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