Politik

Koks, Sex und wilde Partys Neue Enthüllungen im letzten Videoabschnitt

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Ex-Vizekanzler Strache (r.) und Ex-FPÖ-Mann Gudenus müssen sich womöglich noch weiteren veröffentlichten Szenen stellen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Gerade noch spricht Ex-FPÖ-Politiker Gudenus von der Angst vor weiterem kompromittierendem Videomaterial, da könnte es auch schon soweit sein: Die letzten unveröffentlichten 60 Minuten des Ibiza-Skandalvideos sollen es einem Bericht zufolge ebenfalls in sich haben.

Das Treffen in der Villa auf Ibiza dauerte insgesamt sieben Stunden. Davon könnten vor allem die letzten, noch unveröffentlichten 60 Minuten ernste Schäden anrichten: Darin soll es um Koks, Sex und wilde Partys gehen, wie das Portal oe24.at von einem Insider erfahren haben will. Der inzwischen zurückgetretene FPÖ-Fraktionschef Johann Gudenus hatte sich zuvor bereits geäußert, dass er Angst vor weiteren Veröffentlichungen habe und sich deshalb ganz aus der Politik zurückgezogen habe. Die weiteren Videoaufnahmen könnten dies nun bestätigen.

Besonders brisant sei zudem, dass für Gudenus' Ehefrau Tajana zuvor ein Taxi gerufen wurde und sie in der letzten Stunde des Treffens nicht mehr anwesend gewesen sei, hieß es weiter. Gudenus habe zudem bereits behauptet, ihm seien womöglich K.-o.-Tropfen gegeben worden und deswegen könne er sich an mehrere Stunden nicht erinnern.

"An Peinlichkeit durch nichts zu überbieten"

In einem Interview mit der "Presse" äußerte sich der von Strache liebevoll "Joschi" genannte Gudenus nun zerknirscht. "Was überhaupt dort geäußert wird, ist an Peinlichkeit durch nichts zu überbieten." Und weiter: "Der erste Gedanke: Könnte ich nur einen Reset-Knopf drücken! Der zweite Gedanke ist, um Entschuldigung zu bitten, und der dritte Gedanke ist restlose Aufklärung und Verfolgung der dubiosen Drahtzieher."

Die Ehefrau des zurückgetretenen Vizekanzler Heinz-Christian Strache und ihr gemeinsamer Sohn sollen laut "Kronen"-Zeitung derweil bereits aus dem gemeinsamen Haus ausgezogen sein. Was Philippa Strache allerdings gegenüber oe24.at dementierte. In den sozialen Netzwerken versucht ihr Ehemann weiterhin, seine Unschuld zu beteuern. Auf Facebook schreibt er: "Wir werden die Hintermänner des kriminell erstellten Videos und Dirty Campaignings ausfindig machen und ich werde meine Unschuld beweisen!" Dafür kämpfe er, beendet er seinen Post.

Quelle: n-tv.de, vck

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