Politik

Sylt und Co über Pfingsten tabu Nordseeinseln sperren Tagestouristen weiter aus

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Auch die Bewohner Helgolands bleiben dieses Jahr an Himmelfahrt und Pfingsten ohne Tagesbesuch.

(Foto: imago/Lars Berg)

Schleswig-Holstein lockert viele Corona-Beschränkungen, auch Touristen dürfen wieder ins Land. Tagesausflüge auf die beliebten Nordseeinseln werden aber auch für die anstehenden Feiertags-Wochenenden untersagt. Einige Bade-Destinationen sind davon jedoch ausgenommen.

Tagestouristen dürfen zu Christi Himmelfahrt und am darauf folgenden Wochenende sowie Pfingsten nicht auf Schleswig-Holsteins Nordseeinseln und die meisten Halligen. Auch für St. Peter-Ording gilt an beiden Wochenenden ein Betretungsverbot. Darauf haben sich Land und Kommunen verständigt. Hintergrund ist die Angst vor einem Massenandrang von Tagesbesuchern.

"Schleswig-Holstein bietet Platz für alle, aber nicht für alle gleichzeitig in bestimmten Top-Destinationen wie Sylt oder Timmendorfer Strand", sagte Wirtschaftsminister Bernd Buchholz von der FDP. Etwaige Beschränkungen des Tagestourismus seien auch über Pfingsten hinaus möglich. Für Helgoland gilt das Betretungsverbot für Tagesurlauber bereits seit heute.

Für die Badeorte an der Ostsee wie Scharbeutz gelten die generellen Einschränkungen nicht. Damit ist an beiden Wochenenden auch ein Besuch der Ostseeinsel Fehmarn möglich. Gleiches gilt für Nordstrand und die Hamburger Hallig an der Nordseeküste.

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Heute sind in Schleswig-Holstein zahlreiche Lockerungen in der Corona-Krise in Kraft getreten. So dürfen Hotels, Ferienwohnungen und Restaurants wieder öffnen und auch Touristen ins Land einreisen. Es gelten aber überall strenge Hygiene- und Abstandsregelungen.

Die Beschlüsse der Landesregierung beinhalteten auch die Aufhebung des Betretungsverbots für die Inseln und Halligen. Allerdings wurde den Kreisen die Möglichkeit eingeräumt, bei Bedarf eigene Regelungen umzusetzen, um den Tagestourismus zu begrenzen. Die Inseln Föhr, Amrum und Sylt baten dann um eine spätere Öffnung der Inseln für Tagestouristen.

Quelle: ntv.de, mra/dpa