Politik

Trump zweifelt an RahmenabkommenPakistan bietet sich als Verhandlungsort für neue Friedensgespräche an

09.07.2026, 02:55 Uhr
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Einer der Streitpunkte zwischen den USA und dem Iran ist die Schifffahrt in der Straße von Hormus. (Foto: picture alliance/dpa/kyodo)

Eigentlich wollten Washington und Teheran innerhalb von 60 Tagen einen endgültigen Friedensdeal aushandeln. Nach erneuten Militärschlägen ruft Pakistans Außenministerium zu weiteren Verhandlungen auf. Es gebe "keine Alternative" zur Diplomatie.

Der Vermittlerstaat Pakistan hat die USA und den Iran angesichts der erneuten militärischen Eskalation zu Zurückhaltung aufgerufen. "Ein erneuter Konflikt liegt in niemandes Interesse", heißt es in einer Erklärung des Außenministeriums, welche in der Nacht veröffentlicht wurde. Sie erfolgte, nachdem das US-Militär erneut Ziele im Iran angegriffen hatte. 

Unterdessen begann das US-Militär mit einer weiteren Angriffswelle. Gut informierte Kreise in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad hatten zuvor Sorgen zurückgewiesen, die jüngste Eskalation könne den weiteren Verhandlungsprozess gefährden. 

Eine nächste Runde wäre demnach wieder in Pakistan möglich. Auch die katarische Hauptstadt Doha sei im Gespräch, hieß es. Ein konkreter Termin war jedoch nicht bekannt. Es gebe "keine Alternative" zu einem fortgesetzten Dialog und Diplomatie, "um das gemeinsame Ziel des Friedens in der Region zu erreichen", hieß es in der Erklärung des pakistanischen Außenministeriums.

Pakistan forderte alle Seiten auf, "ihren Verpflichtungen aus dem Mitte Juni unterzeichneten Rahmenabkommen zur Beendigung des Iran-Krieges nachzukommen". Darin war vereinbart worden, innerhalb von 60 Tagen einen endgültigen Deal auszuhandeln. Streitpunkte zwischen den USA und dem Iran sind weiter das iranische Atomprogramm, die Sicherheit der Schifffahrt in der Straße von Hormus sowie Irans Unterstützung für militante Gruppen in der Region.

Quelle: ntv.de, bho/dpa

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