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Randale im NRW-Landtag RAG vermutet verkleidete Kumpel

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Männer in Bergmannsklamotten machen Stimmung im NRW-Landtag.

(Foto: picture alliance/dpa)

Im Düsseldorfer Landtag kommt es während der Debatte eines Antrags der AfD zu lautstarkem Protest von Bergleuten. Der Bergbaukonzern RAG sichtet das Videomaterial aus dem Gericht und macht eine überraschende Entdeckung.

Der Eklat um lautstark protestierende Bergleute, der sich am Mittwoch im Düsseldorfer Landtag ereignet hat, könnte eine überraschende Wende nehmen: Laut Bergbaukonzern RAG waren unter den rund 100 Männern auf der Besuchertribüne mehrere falsche Bergleute.

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"Da waren einige dabei, die waren nicht von uns", sagte ein RAG-Sprecher der Deutschen Presse-Agentur. Offenbar seien die Männer nur in "Bergmannsklamotten geschlüpft". Der Betriebsrat habe bei der Sichtung des Videomaterials aus dem Gericht mehrere fremde Gesichter unter den Bergleuten entdeckt. Die "Westfälischen Nachrichten" hatten zuvor ebenfalls darüber berichtet.

CDU-Fraktionschef Bodo Löttgen teilte bei Twitter den Verdacht der "Westfälischen Nachrichten", dass die Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands (MLPD) hinter den falschen Bergleuten stecken könnte. Ein Sprecher wies diesen Vorwurf jedoch gegenüber der Deutschen Presse-Agentur zurück. Man sei zwar bei allen Demos der Bergleute dabei gewesen, aber es habe sich niemand verkleidet unter die Bergleute gemischt.

Die Gruppe auf der Gerichtsgalerie war auf Einladung der AfD in den Landtag gekommen. Die Stimmung eskalierte es während der Debatte eines Solidarantrags der AfD für 200 gekündigte Bergleute, die bislang nicht vermittelt wurden. Als CDU, FDP, SPD und Grüne den Antrag geschlossen ablehnten, buhten und schrien die Kumpel. Landtagspräsident André Kuper (CDU) unterbrach die Sitzung und verurteilte den Tumult.

Quelle: n-tv.de, ddi/dpa

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