Politik

Kampf gegen HisbollahRadovan bricht Flug nach Beirut aus "militärischen Gründen" ab

01.06.2026, 14:58 Uhr
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Israel hat die Angriffe auf Hisbollah-Stellungen im Libanon wieder verstärkt. (Foto: REUTERS)

Entwicklungsministerin Radovan will sich im Libanon ein Bild von der Lage machen. Dazu ist auch ein Treffen mit dem Staatschef geplant. Doch der Kampf zwischen Israel und der Terrormiliz Hisbollah macht eine Anreise zu riskant.

Eine Reise von Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan in den Libanon ist aus Sicherheitsgründen kurzfristig abgebrochen worden. "Aufgrund laufender Bewertung der Entwicklungen der sich akut zuspitzenden Lage in Beirut wurde diese Entscheidung aus militärischen Gründen getroffen", lautete die offizielle Absage.

Die Reise in die libanesische Hauptstadt Beirut sei während des Anflugs gestoppt worden, hieß es. Radovan wollte sich auf ihrem zweitägigen Besuch im Libanon ein Bild von den Auswirkungen des Krieges zwischen der Hisbollah und Israel machen.

Geplant waren unter anderem Gespräche mit Libanons Präsident Joseph Aoun, Sozialministerin Haneen Sayed, die auch verantwortlich für die Krisenkoordination des Landes ist, und Bildungsministerin Rima Karami. Im Mittelpunkt sollte unter anderem die Lage der Binnenvertriebenen im Libanon stehen. 

Die Lage zwischen Israel und der proiranischen Hisbollah im Libanon hatte sich zuletzt dramatisch zugespitzt. Trotz einer offiziellen Waffenruhe geht der Krieg weiter. Zuletzt wiesen Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu und sein Verteidigungsminister Israel Katz die Armee an, "terroristische Ziele der Hisbollah" in Beiruts Vororten anzugreifen, wie es in einer Mitteilung von Netanjahus Büro hieß.

Quelle: ntv.de, jwu/dpa

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