Politik

RTL/ntv-Trendbarometer SPD legt erneut zu, Grüne verlieren

Das neue Bundeskabinett ist eingeschworen, die Minister haben ihre Arbeit aufgenommen. Im Trendbarometer gewinnt die SPD die zweite Woche in Folge an Zuspruch. Auch die Union gewinnt. Die Grünen verlieren deutlicher.

Die Ampelkoalition hat ihre Arbeit aufgenommen und auch das Forsa-Trendbarometer im Auftrag von RTL und ntv ist wieder in Bewegung. Darin legt die SPD wie in der Vorwoche um ein Prozent zu: Die Kanzlerpartei liegt jetzt bei 26 Prozent Zustimmung, wie schon zur Bundestagswahl. Die kleinen Koalitionspartner lassen dagegen Federn: Die Grünen fallen um zwei Prozentpunkte auf 15 Prozent. Die FDP liegt wie in der Vorwoche bei 11 Prozent Zustimmung, nachdem sie im Herbst noch bei bis zu 16 Prozent rangiert hatte.

Ein wenig von der Stelle kommt die Union. In der Sonntagsfrage sprechen sich 23 Prozent der Befragten für CDU und CSU aus. Das sind so viele wie zuletzt im August. Die AfD und die Linke stagnieren bei 10 und 5 Prozent Zustimmung. Der Anteil an Wählern kleinerer Parteien liegt mit 10 Prozent ebenfalls stabil.

Röttgen bei Wählern vor Merz

Die Regierungsbildung wurde von den Befragten aufmerksam verfolgt: 43 Prozent nannten sie als eines der wichtigsten Themen. Der Abschied von Kanzlerin Angela Merkel hat immerhin noch 13 Prozent umgetrieben. Die Corona-Pandemie bleibt mit einer Nennung von 79 Prozent das bestimmende politische Thema für die Befragten.

Derweil setzt die CDU die Suche nach einem neuen Vorsitzenden fort. Die Befragten sind uneins, wer für den Posten am ehesten geeignet ist. 21 Prozent der Befragten nennen Friedrich Merz. Das sind drei Prozentpunkte weniger als noch vor zwei Wochen. Norbert Röttgen legt dagegen einen Prozentpunkt zu und schiebt sich mit 23 Prozent auf Platz eins der Wählergunst. 8 Prozent sprechen sich für den früheren Kanzleramtschef Helge Braun aus.

Bei den CDU-Wählern liegt dagegen Merz vorn: 36 Prozent von ihnen halten den Sauerländer für geeignet, 19 Prozent favorisieren Röttgen. 9 Prozent sehen den Hessen Braun vorn.

Quelle: ntv.de, shu

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