Politik

Nach Aus mit BSWSPD und CDU wollen "zügig" über Koalition in Brandenburg verhandeln

16.01.2026, 14:25 Uhr
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Kurt Fischer (SPD, l.) und Gordon Hoffmann (CDU, r.) plädieren für rasche Koalitionsverhandlungen. (Foto: picture alliance/dpa)

Nachdem das Bündnis zwischen SPD und BSW gescheitert ist, rückt die CDU als Partner nach. Die Generalsekretäre beider Parteien zeigen sich nach den Sondierungsgesprächen optimistisch und schlagen ihren Gremien Koalitionsverhandlungen vor.

Nach dem Bruch der Koalition aus SPD und BSW in Brandenburg wollen Sozialdemokraten und CDU in dem Bundesland "zügig" mit Verhandlungen über ein Regierungsbündnis beginnen. Das teilten die Generalsekretäre der beiden Parteien, Kurt Fischer und Gordon Hoffmann, in Potsdam mit. Sondierungsgespräche zwischen Verhandlern beider Seiten seien erfolgreich und in konstruktiver Atmosphäre verlaufen.

Die Verhandler würden ihren jeweiligen Parteigremien deshalb "die Aufnahme von offiziellen Koalitionsverhandlungen" vorschlagen, erklärten Fischer von der SPD und Hoffmann von der CDU. Die beiden Parteien seien sich einig, dass Brandenburg "zeitnah" eine neue Regierungskoalition bekommen solle. Die Gespräche sollten aber "gründlich und mit der nötigen Ruhe erfolgen".

Die von Ministerpräsident Dietmar Woidke geführte SPD hatte ihre Koalition mit dem BSW am Dienstag vergangener Woche nach rund einem Jahr beendet. Vorausgegangen waren Grundsatzkonflikte innerhalb des BSW um dessen Rolle in der Regierung. Mehrere Landtagsabgeordnete verließen das BSW und dessen Fraktion, darunter der als tragender Pfeiler der Koalition mit der SPD geltende Finanzminister Robert Crumbach.

Quelle: ntv.de, bho/AFP

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