Politik

"Klamroths Konter" bei n-tv Schmidt gibt Lindner Mitschuld an CSU-Krise

Was hat FDP-Chef Christian Lindner mit dem Wahldebakel der CSU bei der Landtagswahl in Bayern zu tun? Laut Ex-Entwicklungsminister Schmidt eine ganze Menge, wie er bei "Klamroths Konter" auf n-tv erklärt.

Ex-Landwirtschaftsminister Christian Schmidt macht die gescheiterten Koalitionsverhandlungen mit FDP und Grünen in Berlin mitverantwortlich für den Wahlausgang in Bayern. Der CSU-Politiker sagte, während Gesprächen über ein Regierungsbündnis tausche man nicht die Mannschaft aus. "In der Rückschau wäre es besser gewesen, wenn sich Markus Söder länger hätte profilieren können", sagte er in der n-tv Sendung "Klamroths Konter".

Nach dem Platzen der Koalitionsgespräche zwischen Union, FDP und Grünen hatten sich die Verhandlungen über die Große Koalition bis in den März gezogen. In der Folge wurde CSU-Chef Horst Seehofer Minister in Berlin und sein Amt des Ministerpräsidenten für Söder frei.

Schmidt räumte aber auch ein, dass die Streitigkeiten der vergangenen Wochen innerhalb der CSU das Wahlergebnis belastet haben. "Einigkeit macht stark", sagte er. "Wir müssen uns jetzt wieder zusammenraufen." Über den Verlauf der CSU-Vorstandssitzung wollte er keine Angaben machen, dies sei eine Frage des Vertrauens unter Parteifreunden.

Über eine mögliche Koalition sagte Schmidt, dem eine Nähe zu den Grünen nachgesagt wird: "Bei den Grünen muss man schon sagen, dass die Grünen viele Punkte, die die CSU vertritt, nicht mittragen." Allerdings sei es "auch nicht so, dass die Freien Wähler einen Freifahrtschein haben".

Quelle: n-tv.de, jog