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Nach Angriff auf Einkaufszentrum Selenskyj bittet um moderne Luftabwehr-Systeme

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In einer Videoansprache richtet sich der ukrainische Präsident an den Westen. Nach dem russischen Angriff auf ein Einkaufszentrum drängt er auf die Lieferung von Luftabwehr-Technik. Die Opfer des Angriffs hätten die gleiche Sicherheit verdient wie Menschen in Dresden, sagt Selenskyj.

Nach dem Raketenangriff auf ein Einkaufszentrum in der Ostukraine hat Präsident Wolodymyr Selenskyj den Westen mit Nachdruck um moderne Luftabwehr-Systeme ersucht. Die Ukraine habe schon vor dem Krieg und direkt nach der russischen Invasion darum gebeten, betonte Selenskyj in seiner täglichen Videoansprache.

"Die Leute im Einkaufszentrum in Krementschuk verdienten die gleiche Sicherheit wie Leute in jedem Einkaufszentrum der Welt, ob irgendwo in Philadelphia oder Tel Aviv, oder in einer Einkaufspassage in Dresden", sagte Selenskyj. Bei der Attacke wurden nach Angaben von Rettungskräften mindestens 16 Menschen getötet und rund 60 weitere zum Teil schwer verletzt. Die Ukraine macht Russland verantwortlich.

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Der Angriff wurde international scharf verurteilt. So sprachen die Teilnehmer des G7-Gipfels im bayerischen Elmau in ihrer Erklärung von Kriegsverbrechen und drohten Kremlchef Wladimir Putin mit Konsequenzen.

Selenskyj bezeichnete Russland nach dem Angriff als "größte Terrororganisation der Welt". Das müsse auch rechtlich festgestellt werden. "Und jeder auf der Welt muss wissen, dass es bedeutet, Terroristen Geld zu geben, wenn man russisches Öl kauft oder transportiert, Kontakte mit russischen Banken unterhält oder dem russischen Staat Steuern oder Zollabgaben zahlt", sagte Selenskyj.

Quelle: ntv.de, mbe/dpa

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