Politik

Damaskus vermutet IS-VerbindungSyrien meldet Festnahmen nach Anschlägen bei Macron-Besuch

10.07.2026, 08:00 Uhr
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Zwei Explosionen erschüttern das Zentrum der syrischen Hauptstadt. (Foto: picture alliance / imageBROKER)

Anfang der Woche besucht Frankreichs Präsident Macron Syrien. Ganz in der Nähe seines Hotels detonieren plötzlich zwei Bomben, ein Mensch kommt dabei ums Leben. Nun gibt es erste Festnahmen - die Ermittler prüfen eine Verbindung zum IS.

Im Zusammenhang mit Bombenanschlägen während des Besuchs des französischen Präsidenten Emmanuel Macron in Syrien hat es Festnahmen gegeben. "Die Zelle, die für die terroristischen Bombenanschläge verantwortlich ist, die vor zwei Tagen Damaskus ins Visier genommen haben, befindet sich jetzt in unserem Gewahrsam", erklärte am Donnerstag der syrische Innenminister Anas Chattab. Später hieß es von den Ermittlern, dass es offenbar eine Verbindung zur Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) gebe.

Die Ermittlungen deuteten darauf hin, dass "die Zelle mit dem IS in Verbindung stand", sagte im Staatsfernsehen der Chef für Innere Sicherheit in der Region Damaskus, Achmad Dalati.

Nach Angaben des Innenministeriums wurden die mutmaßlichen Täter in "einer Reihe gleichzeitiger Razzien, die zur selben Zeit an verschiedenen Aufenthaltsorten der Verdächtigen in Damaskus und seinem Umland" vorgenommen wurden, gefasst. "Sobald die Ermittlungen abgeschlossen sind, werden wir der Öffentlichkeit die Identitäten der Mitglieder dieser Zelle, ihre Rollen sowie all ihre Zugehörigkeiten und Verbindungen offenlegen."

Zwei Explosionen hatten am Dienstag das Zentrum der syrischen Hauptstadt erschüttert, sie ereigneten sich in der Nähe des Hotels, in dem Macron übernachtet hatte. Kurz zuvor hatte der französische Präsident das Hotel verlassen. Bei den Anschlägen wurden ein Mensch getötet und 36 weitere verletzt.

Quelle: ntv.de, mwa/AFP

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