Politik

Sonst droht "Enthauptung"Trump will Teheran noch eine "letzte Chance" geben

03.08.2026, 21:41 Uhr
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Trump sagt, es gibt Gespräche mit dem Iran, doch Teheran dementierte. (Foto: picture alliance / abaca)

Gibt es derzeit Gespräche zwischen den USA und dem Iran? Ja, sagt der US-Präsident, und für Teheran sei das der letzte Ausweg für eine gute Lösung. Für den Fall, dass es erneut keine Einigung gibt, deutet er zum wiederholten Mal drastische Maßnahmen an.

US-Präsident Donald Trump hat neue Gespräche mit dem Iran als "letzte Chance" für Teheran bezeichnet. Man befände sich in Gesprächen - und zwar auf Wunsch des Irans, sagte Trump im Weißen Haus. Er bekräftigte, dass diverse Staaten die USA darum gebeten hätten, der Diplomatie eine letzte Chance zu geben. "Das ist eine letzte Chance für sie, ein gutes Dokument zu unterzeichnen", sagte er mit Blick auf den Iran. Seinen Angaben zufolge laufen die Gespräche "gerade".

Einmal mehr untermauerte er seine Worte dabei mit einer martialischen Drohung: "Ich möchte ihnen jede letzte Chance vor der Enthauptung geben". 

Trumps Darstellung zufolge drehen sich die Gespräche um die Öffnung der für den internationalen Gas- und Ölhandel zentralen Straße von Hormus. Demnach geht es darum, die Meerenge bis diesen Dienstag vollständig zu öffnen. In einer zweiten Phase soll es seiner Darstellung nach dann um die "Denuklearisierung" des Irans gehen - das werde länger dauern, räumte Trump ein.

Der US-Präsident hatte am Sonntag (Ortszeit) für heute neue Gespräche angekündigt. Seiner Darstellung nach sagte er den größten Angriff des US-Militärs "seit dem Zweiten Weltkrieg" vorerst ab, um neuen Verhandlungen mit dem Iran eine Chance zu geben. Irans Außenamtssprecher Ismail Baghai informierte daraufhin allerdings zunächst nur über bilaterale Verhandlungen seines Landes mit dem Oman über einen gemeinsamen vorläufigen Schifffahrtskorridor in der Straße von Hormus. Trump warf dem Iran auf seiner Plattform Truth Social daraufhin Unehrlichkeit vor.

Trump kritisierte im Zuge seiner Ausführungen zu den Gesprächen mit dem Iran auch die großen Ölkonzerne Chevron und Exxon Mobil. Die Unternehmen würden zu viel Geld verdienen. "Das gefällt mir nicht", sagte Trump.

Quelle: ntv.de, lme/dpa

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