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Verhandlungen mit Nordkorea Trump will "großen Deal" oder keinen

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"Ein dritter Gipfel könnte stattfinden", sagt Donald Trump.

(Foto: REUTERS)

Die Treffen zwischen US-Präsident Trump und Nordkoreas Machthaber Kim waren bislang nicht von nennenswerten Erfolgen gekrönt. Die Gespräche über eine Denuklearisierung werden wohl auch noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Trump bringt auch einen dritten Gipfel ins Spiel.

Die Verhandlungen über eine mögliche Denuklearisierung Nordkoreas werden sich nach Einschätzung des US-Präsidenten Donald Trump länger hinziehen. "Das geht Schritt für Schritt, das ist kein schneller Prozess", sagte Trump bei einem Treffen mit dem südkoreanischen Präsidenten Moon Jae In in Washington. "Es wird nicht schnell gehen", betonte er. "Wenn es schnell geht, dann ist es nicht der passende Deal."

Der Präsident sagte, ein weiteres Treffen mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un sei möglich. "Ein dritter Gipfel könnte stattfinden." Er habe seine bisherigen Treffen mit Kim genossen. "Es war sehr produktiv."

Trump und Kim hatten sich im vergangenen Jahr in Singapur erstmals persönlich getroffen. Ende Februar folgte ein zweites Treffen in Vietnam. Der Gipfel in Hanoi ging jedoch ohne Abschlusserklärung zu Ende. Beide Seiten kamen sich in der zentralen Frage des Abbaus der nordkoreanischen Atomwaffen und der Gegenleistungen der USA nicht näher. Die Gespräche gehen weiter.

Komplette Denuklearisierung als Ziel

Trump betonte, die Sanktionen gegen Nordkorea sollten vorerst in Kraft bleiben. Sie seien auf einem fairen Niveau. "Wir könnten sie auch noch ausbauen." Derzeit wolle er das aber nicht. Auf die Frage, ob als Zwischenschritt auch kleinere Vereinbarungen mit Nordkorea denkbar seien, sagte Trump, dies sei generell möglich.

Er sagte aber auch: "Im Moment reden wir über den großen Deal. Und der große Deal ist, dass sie die Atomwaffen aufgeben müssen." Trumps Ziel ist die komplette Denuklearisierung Nordkoreas. Das heißt aus Sicht der USA: Nordkorea soll alle Atomwaffen, Produktionsmittel für diese Waffen und alle atomwaffenfähigen Raketen vernichten.

Quelle: n-tv.de, fzö/dpa

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