Politik

Nur "Dummköpfe" dächten anders Trump will gute Beziehung zu Moskau pflegen

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Donald Trump.

(Foto: AP)

Nach der Veröffentlichung des US-Geheimdienstes zu den Hackerattacken im Wahlkampf verzichtet der künftige Präsident auf Kritik gegen Russland. Stattdessen ist sich Trump sicher: Wenn er Präsident ist, wird Russland die USA viel mehr respektieren.

Der künftige US-Präsident Donald Trump hat bekräftigt, dass er gute Beziehungen zu Russland verfolgen will - trotz der Einschätzung der US-Geheimdienste, dass Kremlchef Wladimir Putin persönlich Hackerangriffe zur Beeinflussung der US-Wahl angeordnet hat.

"Ein gutes Verhältnis mit Russland zu haben, ist eine gute Sache, nicht eine schlechte Sache", twitterte der Republikaner. "Nur 'törichte' Leute oder Dummköpfe würden denken, dass es schlecht ist!"

"Wir haben genügend Probleme rund um die Welt, ohne ein weiteres. Wenn ich Präsident bin, wird Russland uns viel mehr respektieren, als sie es jetzt tun, und beide Länder werden, vielleicht, zusammenarbeiten, um einige der vielen großen und dringlichen Probleme und Fragen auf der WELT zu lösen!", schrieb Trump weiter.

Kritik an Demokraten

Er äußerte sich, einen Tag nachdem ihn Geheimdienstchefs detailliert hinter verschlossenen Türen über ihre Einschätzung der Cyberangriffe auf den US-Wahlkampf unterrichtet hatten. Zuvor hatte sich Trump wiederholt sehr skeptisch über die Hacker-Vorwürfe gezeigt.

Nach der Unterrichtung am Freitag ließ er nicht erkennen, ob er seine Haltung geändert hat. Stattdessen beschuldigte er die Demokraten erneut, die Vorwürfe hochzuspielen, um ihre Wahlniederlage zu beschönigen.

Quelle: ntv.de, kpi/dpa