US-Wahl 2020

US-Wahl-Liveticker +++ 22:11 CNN: Biden entscheidet Michigan für sich +++

Joe Biden kommt der Präsidentschaft immer näher: Wie CNN berichtet, entscheidet er den Bundesstaat Michigan für sich. Damit würde der 77-Jährige 16 weitere Wahlleute bekommen. Wenn er zudem seinen Vorsprung in Arizona und Nevada verteidigt, hätte er insgesamt 270 Wahlleute und damit die Mehrheit im "Electoral College".

+++ 21:59 Biden erhält mehr Stimmen als jemals ein Kandidat zuvor +++
Bei den absoluten Stimmen für die Präsidentschaftswahl in den USA hat der demokratische Kandidat Joe Biden den bisherigen Höchstwert übertroffen, den Barack Obama bei der Wahl 2008 aufgestellt hat. Obamas ehemaliger kommt Vizepräsident auf mehr als 70 Millionen Stimmen. Für Obama hatten bei seiner ersten Wahl 2008 rund 69,5 Millionen Amerikaner gestimmt.

Nach dem vorläufigen Auszählungsstand hat Trump rund drei Millionen weniger Stimmen bekommen als Biden. Die absolute Zahl der Stimmen ist allerdings nicht entscheidend für das von den Mehrheiten in den Einzelstaaten bestimmte Rennen um das Weiße Haus. Es ist nicht ungewöhnlich, dass der Sieger einer Präsidentschaftswahl weniger absolute Stimmen erzielt als der unterlegene Kandidat. Entscheidend ist, wer sich die meisten Wahlleute in den Bundesstaaten sicher kann.

+++ 21:25 Trump will Auszählung in Pennsylvania stoppen +++
Noch liegt Trump in Pennsylvania vorne, doch Herausforderer Joe Biden holt auf. Das Wahlkampfteam des US-Präsidenten hat nun nach Michigan auch in Pennsylvania Klage eingereicht, um die Auszählung zu stoppen.

+++ 21:00 Biden und Trump sammeln Geld für Rechtsstreit +++
Das Wahlkampfteam des demokratischen Kandidaten Joe Biden sammelt im Internet Geld für den erwarteten Rechtsstreit um den Ausgang der Präsidentschaftswahl. Der auf einer Internet-Plattform eingerichtete "Biden Fight Fund"solle das Wahlergebnis schützen, hieß es.

Trump hatte zuvor unter anderem angekündigt, er wolle sich an den Obersten Gerichtshof der USA, wenden, um seine Ansprüche auf den Wahlsieg durchzusetzen. Trumps Wahlkampfteam bat in zahlreichen E-Mails an Unterstützer ebenfalls um Spenden. In einer Mail des Trump-Lagers hieß es: "Es ist nur eine Frage der Zeit, bevor die Demokraten versuchen, die Wahl zu stehlen und die Ergebnisse zu manipulieren." Man benötige ausreichend Mittel, um die Resultate zu schützen. "Die Linke will diese Wahl untergraben, und wir brauchen Dich, um uns zu wehren."

+++ 20:16 Trump will Auszählung in Michigan stoppen +++
Das Wahlkampteam von Donald Trump hat Klage eingereicht, um die weitere Stimmenauszählung in Michigan zu stoppen. In dem Bundesstaat liegt Joe Biden mit knapp 50.000 Stimmen vorne. Michigan kommt bei der Wahl eine entscheidende Rolle zu. Wie Wisconsin hatte Trump 2016 auch Michigan überraschend gewonnen.

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+++ 20:04 Wisconsin geht an Biden +++
Joe Biden hat den Fernsehsendern CNN und Fox News zufolge in Wisconsin gewonnen. Damit erhält er weitere zehn Wahlleute, seine Chancen auf einen Wahlsieg steigen. Vor vier Jahren hatte sich Donald Trump in Wisconsin durchgesetzt.

+++ 19:42 Trump erringt wichtigen Teil-Sieg in Maine +++
Zwar hat Joe Biden in Maine die meisten Stimmen erhalten, dennoch bekommt er dort nicht alle Wahlleute. Das liegt an einer Besonderheit: In dem Bundesstaat am nordöstlichsten Zipfel der USA gehen wie in Nebraska nicht alle Wahlleute komplett an den Gewinner. Neben zwei Wahlleuten, die auf dem Gesamtergebnis des Staates basieren, werden dort zwei weitere Wahlpersonen auf Basis der Ergebnisse in einzelnen Wahlbezirken bestimmt. Der 2. Distrikt ging nun an Trump - zuvor hatte sich Herausforderer Joe Biden AP zufolge die übrigen drei Wahlleute gesichert.

+++ 19:31 Republikanische Senatorin Collins setzt sich überraschend in Maine durch +++
Es ist eine der größten Überraschungen der US-Wahlen: Senatorin Susan Collins wird in Maine wiedergewählt. In Umfragen hatte sie deutlich zurückgelegen. Collins gehört zu den wenigen Top-Republikanern, die Donald Trump gelegentlich öffentlich kritisieren. Allerdings stimmt sie im Senat in der Regel im Sinne des Präsidenten.

+++ 18:58 Trump-Team will neue Auszählung in Wisconsin +++
Noch ist das Ergebnis nicht verkündet, doch das Wahlkampf-Team von Donald Trump hat bereits angekündigt, eine Neu-Auszählung in Wisconsin durchzusetzen. In dem Bundesstaat sind nahezu alle Stimmen ausgezählt. Joe Biden liegt dort mit rund 20.000 Stimmen vorne.

+++ 18:33 Kopf-an-Kopf-Rennen in Georgia +++
Donald Trump und Joe Biden liefern sich in Georgia ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Die Behörden haben noch rund eine Viertelmillion Stimmen zu zählen, bis sie ein Ergebnis der Präsidentschaftswahl in diesem Bundesstaat bekanntgeben können. Staatssekretär Brad Raffensperger teilte mit, nach einer Rekordwahlbeteiligung seien noch 200.000 Wahlzettel sowie 40.000 bis 50.000 vorzeitig abgegebene Stimmen zu erfassen. Die Verifizierung der Stimmzettel benötige viel Zeit.

US-Präsident Donald Trump hatte in der Nacht bereits einen Sieg in Georgia für sich beansprucht und gesagt, es seien nur noch 107.000 Stimmen zu zählen. Die Nachrichtenagentur AP meldete, es zeichne sich ein so knappes Ergebnis ab, dass noch keine Entscheidung verkündet werden könne. In denjenigen Bezirken, in denen die Stimmenauszählung noch andauere, deute sich ein gutes Abschneiden für den demokratischen Kandidaten Joe Biden an.

Bei der Präsidentschaftswahl 2016 hatte Trump in Georgia mit fünf Prozentpunkten vor der damaligen Kandidatin Hillary Clinton gewonnen und sich so die 16 Wahlleute für das "Electoral College" gesichert. Für die Präsidentschaft ist eine Mehrheit von 270 Stimmen erforderlich.

+++ 18:13 Maine geht an Biden +++
Wie erwartet setzt sich Biden in Maine durch. Nach Angaben von CNN kann Trump den Vorsprung Bidens dort nicht mehr aufholen. Damit gehen mindestens drei der vier Wahlleute an Biden. Im Gegensatz zu anderen Staaten können in Maine die Wahlleute aufgeteilt werden.

+++ 18:06 Trump fällt zurück – und unterstellt Wahlbetrug +++
Da Joe Biden durch die Auszählung von Briefwahlstimmen in Schlüsselstaaten Donald Trump überholt hat, unterstellt der Präsident den Demokraten Wahlbetrug. "Sie tun alles, um einen Vorsprung von 500.000 Stimmen in Pennsylvania verschwinden zu lassen", twitterte er. "Sie finden überall – in Pennsyvania, Wisconsin und Michigan – Stimmen für Biden. So schlecht für unser Land!"

+++ 17:35 Neue Ergebnisse in Nevada erst morgen +++
In Nevada hat Joe Biden einen hauchdünnen Vorsprung vor Donald Trump in Höhe von 0,6 Prozent. Der nächste Zwischenstand wird allerdings erst morgen bekanntgegeben. Derzeit werden noch Briefwahlstimmen ausgezählt. Bleibt das Ergebnis so knapp, ist es denkbar, dass Trump eine erneute Zählung aller Stimmen verlangt – das steht ihm laut Wahlgesetz zu.

+++ 17:17 Republikanischer Ex-Gouverneur beruhigt Demokraten in Wisconsin +++
Derzeit sieht es so aus, als würde sich Joe Biden knapp in Wisconsin durchsetzen – er führt mit rund 20.000 Stimmen. Die Republikaner werden das Ergebnis möglicherweise anfechten und eine Neu-Auszählung fordern. Der ehemalige Gouverneur des Bundesstaats, Scott Walker, sieht das gelassen.

Nachdem 2011 bei den Wahlen zum Obersten Gerichtshof Wisconsins eine Neuauszählung stattfand, habe sich eine Abweichung von nur 300 Stimmen ergeben, so der Republikaner. Bei den Präsidentschaftswahlen von 2016 habe eine Neuauszählung Trump 301 zusätzliche Stimmen zugesprochen. "20.000 ist eine große Hürde", so Walker.

+++ 17:01 Biden will noch heute Rede halten +++
Joe Biden wird sich voraussichtlich mit einer Ansprache an das amerikanische Volk wenden. Das kündigte seine Wahlkampfmanagerin für den heutigen Tag an.

+++ 16:36 Biden-Team erwartet Trump-Niederlage noch heute +++
Das Wahlkampfteam von Biden geht davon aus, dass der Herausforderer auf dem Weg ist, sich durchzusetzen. Die Wahlkampfmanagerin des Demokraten sagte, er werde noch heute mehr als 270 Wahlleute erhalten. Sie rechnet damit, dass ein Sieg Bidens noch heute in Michigan und in Wisconsin verkündet wird – und morgen in Nevada und in Pennsylvania.

+++ 16:15 Trump sät neue Zweifel +++
US-Präsident Donald Trump stellt die Legitimität der laufenden Stimmen-Auszählungen infrage. "Gestern Nacht habe ich vorne gelegen, oft solide, in vielen Schlüsselstaaten." Doch dann sei der Vorsprung nach und nach "auf magische Weise" verschwunden, weil "überraschend" weitere Stimmen auftauchten. "SEHR SELTSAM", twitterte Trump. Dass Biden aufholt, war jedoch allgemein erwartet worden. Denn zuletzt werden Briefwahlstimmen ausgezählt - und hier liegen Demokraten weit vorne.

+++ 16:00 Höchste Wahlbeteiligung seit 120 Jahren +++
Die Wahlbeteiligung bei der US-Wahl liegt bei 66,9 Prozent. Das ist der höchste Wert seit 120 Jahren. Im Jahre 1900 hatte sie bei 73,7 Prozent gelegen. Damals setzte sich der Republikaner William McKinley gegen den Demokraten William Jennings Bryan durch.

+++ 15:42 Biden führt beim "Popular Vote" deutlich +++
In den USA wurden bisher insgesamt rund 136 Millionen Stimmen ausgezählt. Etwa 69,3 Millonen gehen an Biden, 67,1 Millionen an Trump. Doch US-Präsident wird nicht, wer beim "Popular Vote" die meisten Stimmen bekommt - entscheidend sind die Abstimmungen in den Bundesstaaten.

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+++ 15:29 Ausgang in Georgia völlig offen +++
In Georgia liegt Donald Trump mit rund 100.000 Stimmen vor Joe Biden. Doch Analysten zufolge ist das Rennen dort noch völlig offen. Georgia gilt als Hochburg der Republikaner. Doch in dieser Wahl hat Biden Chancen auf einen Sieg in dem Bundesstaat.

+++ 15:07 Biden dreht Michigan und hat die Nase vorn +++
In Michigan deutet sich derzeit ein Sieg Bidens an. Sowohl die Fernsehsender Fox News und CNN als auch die Nachrichtenagentur AP sehen den Demokraten in dem Bundesstaat jetzt knapp vorne - damit sind die nötigen 270 Wahlleute-Stimmen in Reichweite.

+++ 15:01 Bidens Chancen in Pennsylvania wachsen +++
Donald Trump liegt im möglicherweise die Wahl entscheidenden Pennsylvania vor Joe Biden - doch das kann sich ändern. Wahl-Experte Nate Cohn von der "New York Times" argumentiert so: Bei den bisher ausgezählten Briefwahlstimmen führt der Herausforderer mit 78 zu 21 Prozent. Bei noch rund 1,4 Millionen Stimmen, die noch ausgezählt werden müssen, würde Biden also 800.000 Stimmen mehr als Trump erhalten - und Trump damit bei den insgesamt abgegeben Stimmen überholen.

+++ 14:48 Trump gewinnt bei Schwarzen an Zustimmung +++
Donald Trump hat den Stimmenanteil bei männlichen schwarzen Wählern ausgebaut. Der "New York Times" zufolge gingen 18 Prozent ihrer Stimmen an Trump. Bei der Wahl vor vier Jahren hatten ihn nur 13 Prozent gewählt.

+++ 14:37 Nachwuchs-Politiker spottet: "Heult doch, Liberale" +++
Wie vergiftet das Klima in den USA ist, illustriert ein Tweet von Madison Cawthorn. Der 25-Jährige gilt als Nachwuchsstar der Republikaner und hat in North Carolina einen Sitz für das US-Repräsentantenhaus gewonnen. Seine Reaktion in Richtung Demokraten: "Heult doch"

+++ 14:24 USA ermahnen Elfenbeinküste, Demokratie zu achten +++
Das entbehrt nicht einer gewissen Ironie: Die US-Botschaft in der Elfenbeinküste fordert den Wahlsieger der Präsidentschaftswahl auf, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit zu achten. Staatschef Alassane Ouattara hat nach vorläufigen Ergebnissen die Wahl in dem westafrikanischen Land mit überwältigender Mehrheit gewonnen. Ouattara hatte im März zwar den Verzicht auf die Kandidatur für eine dritte Amtszeit verkündet, war dann nach dem überraschenden Tod seines designierten Nachfolgers aber doch erneut angetreten. Die Opposition hatte zum Boykott der Wahl aufgerufen, da aus ihrer Sicht die Kandidatur von Ouattara verfassungswidrig ist. Die Wahl war von Gewalt und Spannungen überschattet.

+++ 14:10 Biden in Wisconsin vor Trump +++
In Wisconsin hat sich Joe Biden auch Edison Research zufolge vor Donald Trump geschoben. Der Demokrat kommt nach Auszählung von 97 Prozent der Wählerstimmen auf 49,5 Prozent und Trump auf 48,8 Prozent.

+++ 13:43 270 Wahlmänner für Biden - so könnte es klappen +++
Wird am Ende die eine Wahlmänner-Stimme, die Joe Biden Donald Trump im konservativen Nebraska hat abnehmen können, die entscheidende sein? Fox News, bekanntlich Trumps Lieblingssender, zählt für Biden inzwischen 238 Wahlfrauen und -männer. Hinzu kommen 10 aus Wisconsin. Hier sehen auch CNN und die "New York Times" Biden vorn. In Michigan wiederum hat der Herausforderer seinen Rückstand inzwischen deutlich verkürzen können. 0,3 Prozentpunkte fehlen Biden noch. Wenn man die Entwicklung der Zahlen und die Tatsache hinzuzieht, dass im Großraum Detroit, in dem der Demokrat viele Anhänger hat, noch gezählt wird, dann könnte es Biden gelingen, noch an Trump vorbeizuziehen. Das wären dann weitere 16 Wahlleute. Bleibt Nevada. 6 Wahlleute sind hier zu vergeben. Biden führt und hätte damit (238+10+16+6) genau 270 Wahlmännner zusammen. Hätte. Wenn der Trend in Michigan anhält. Und der Trend in Nevada gestoppt wird: Dort holt Trump nämlich als hinter Biden Liegender ganz langsam einen Zehntel-Prozentpunkt nach dem anderen...

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+++ 13:27 Trumps Vorsprung in Michigan schmilzt weiter +++
Vor einigen Stunden hatte Amtsinhaber Donald Trump im Bundesstaat Michigan noch einen komfortablen Vorsprung von 200.000 Stimmen vor Joe Biden. Inzwischen ist der zusammengeschmolzen auf knapp 26.000 Stimmen. Das geht aus Zahlen von CNN hervor. Der Zwischenstand in Michigan beträgt demnach:

Trump: 49,4 Prozent

Biden: 48,9 Prozent.

+++ 13:18 Warum es jetzt plötzlich wieder eng wird +++
Eine Erklärung dafür ist, dass in den verbleibenden Bundesstaaten zur Stunde die besonders bevölkerungsreichen Counties ausgezählt werden. In Michigan etwa, wo Trumps Vorsprung schmilzt, werden gerade die Stimmen im Wayne County gezählt. Darin liegt der komplette südliche Teil des Großraums Detroit. Rund 18 Prozent der wahlberechtigten Bevölkerung des ganzen Bundesstaats lebt in Wayne County - und dort hat Biden viele Anhänger.

In Nevada läuft aktuell die Auszählung der Stimmen unter anderem in Clark County. Dort sind zwar schon mehr als 70 Prozent der Stimmen gezählt. Der Rest kann das Ergebnis des Bundesstaats aber noch erheblich beeinflussen. 72 Prozent aller Einwohner Nevadas leben in Clark County, wo unter anderem die Metropole Las Vegas liegt.

Im ebenfalls noch nicht entschiedenen Pennsylvania sind die Stimmen im County Philadelphia erst zu 49 Prozent ausgezählt. Auch dieses County ist das bevölkerungsreichste des Bundesstaats, hat also großen Einfluss auf das Endergebnis.

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+++ 12:41 Biden holt in Michigan auf +++
In einem der letzten Staaten, aus denen das Ergebnis noch fehlt, wird das Rennen knapper. CNN zufolge hatte Amtsinhaber Donald Trump in dem Bundesstaat noch vor rund 30 Minuten einen Vorsprung von mehr als 200.000 Stimmen. Inzwischen ist der demnach auf rund 60.000 zusammengeschmolzen. Dem Sender zufolge hat Trump 49,8 Prozent der Stimmen, Biden 48,5 Prozent.

+++ 12:19 Toter Kandidat in Lokal-Parlament gewählt +++
In North Dakota ist ein im Oktober nach einer Corona-Infektion verstorbener Kandidat in das örtliche Parlament des Bundesstaates gewählt worden. David Andahl blieb auf dem Wahlzettel und bekam gut 35 Prozent der Stimmen, wie aus Angaben der Wahlbehörde hervorgeht. Andahl starb Anfang Oktober, nachdem er mit einer Corona-Infektion ins Krankenhaus gekommen war, wie seine Mutter damals der Zeitung "Bismarck Tribune" sagte. Die Wahlbehörde hatte sich schon zu diesem Zeitpunkt unsicher gezeigt, wie sie mit einem möglichen Sieg eines verstorbenen Kandidaten umgehen würde.

+++ 11:56 Neun Bundesstaaten fehlen noch +++
An der Ostküste der USA beginnt schon der neue Tag. Ein Wahlergebnis gibt es aber noch nicht. Bisher konnte Joe Biden sich die Stimmen von 224 Wahlleuten sichern. Donald Trump hat 213 Stimmen sicher. 270 sind nötig, um die Wahl zu gewinnen. In neun Bundesstaaten fehlt noch das Ergebnis - und das sind:

  1. Alaska
  2. Arizona
  3. Georgia
  4. Michigan
  5. Maine
  6. Nevada
  7. North Carolina
  8. Pennsylvania
  9. Wisconsin

+++ 11:50 Kopf-an-Kopf-Rennen auch in Nevada +++
Auch in Nevada liegen die beiden Kontrahenten laut Angaben von CNN Kopf an Kopf: Nach Auszählung von 85 Prozent der Stimmen kommen demnach Trump und Biden auf jeweils 49 Prozent.

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+++ 11:38 Scholz fordert Auszählung aller Stimmen +++
Bundesfinanzminister Olaf Scholz hat die vollständige Auszählung aller Stimmen bei der US-Präsidentschaftswahl gefordert. "Wir sollten alle gemeinsam allerdings darauf bestehen, dass demokratische Wahlen auch komplett stattfinden", sagte Scholz vor einer Video-Konferenz der EU-Finanzminister. "Und das heißt, sie sind dann beendet, wenn alle Stimmen ausgezählt werden." Jeder Bürger müsse "die Möglichkeit haben, das Ergebnis mit der eigenen Stimme zu beeinflussen." Amtsinhaber Donald Trump hatte zuvor in einer Rede im Weißen Haus den Wahlsieg für sich beansprucht.

+++ 11:19 Erster EU-Regierungschef gratuliert Trump +++
Der slowenische Ministerpräsident Janez Jansa hat US-Präsident Donald Trump zum möglichen Sieg bei der Präsidentschaftswahl gratuliert. "Es ist ziemlich klar, dass das amerikanische Volk Donald Trump und (Vize-Präsident) Mike Pence für weitere vier Jahre gewählt hat", schrieb der rechtsnationale Politiker auf Twitter. Verzögerungen und "Faktenleugnungen" seitens der Mainstream-Medien würden den Triumph des US-Präsidenten nur verstärken, fügte er hinzu. Zuvor hatte sich US-Präsident Donald Trump vorzeitig zum Sieger erklärt, obwohl die Auszählung der Wahlergebnisse noch nicht abgeschlossen war.

Jansa, der Slowenien seit März regiert, ist ein enger Verbündeter des EU-kritischen ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban. Beide Politiker haben sich in der Vergangenheit stets positiv über Trump und seine Präsidentschaft geäußert.

+++ 11:11 Auszählung in Wisconsin stockt - Druckertinte leer +++
Mit Spannung werden die Ergebnisse der Auszählung aus dem Bundesstaat Wisconsin erwartet. Dort wird unter anderem im County Green Bay noch ausgezählt. Allerdings kam der Vorgang der "New York Times" zufolge ins Stocken, weil einem Drucker die Tinte ausgegangen ist. Ein Mitarbeiter musste daraufhin ins Rathaus fahren und Nachschub holen. Offenbar ist das Problem inzwischen gelöst.

+++ 10:58 In Wisconsin scheint sich das Blatt zu wenden +++
Die Auszählung im US-Bundesstaat Wisconsin ist beinahe abgeschlossen. Und es zeichnet sich ab, dass sich die Stimmung zugunsten von Joe Biden ändern könnte. Nach Angaben von CNN führt Biden derzeit mit 49,29 Prozent der Stimmen vor Trump mit 49,22 Prozent. Mehr als 95 Prozent der Stimmen sind demnach ausgezählt.

+++ 10:37 Biden gewinnt Hawaii +++
Einer Berechnung von CNN zufolge kann Präsidentschaftskandidat Joe Biden den Bundesstaat Hawaii für sich gewinnen. Damit gehen die Stimmen von vier weiteren Wahlleuten an den Herausforderer.

+++ 10:34 CNBC berichtet von Software-Problemen in Georgia +++
Bei der Auszählung der Stimmen im US-Bundesstaat Georgia kommt es einem Bericht des Nachrichtensenders CNBC zufolge zu Verzögerungen. Demnach gibt es Software-Probleme. Es sei damit zu rechnen, dass es zu Verzögerungen kommt. In Georgia sind derzeit 91 Prozent der Stimmen ausgezählt. Donald Trump liegt bei 50,6 Prozent, Joe Biden bei 48,1 Prozent.

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+++ 10:01 Biden-Team: Trumps Aussagen "skandalös" +++
Das Team von Präsidentschaftskandidat Joe Biden hat die Aussagen von Amtsinhaber Donald Trump zu einem möglichen Stopp der Stimmauszählungen bei der US-Wahl als "skandalös" und "beispiellos" zurückgewiesen. Die Rechtsexperten des demokratischen Herausforderers seien aber für eine gerichtliche Auseinandersetzung gerüstet, erklärte das Wahlkampfteam von Biden. Trump hatte zuvor angekündigt, er wolle eine weitere Auszählung der bei der Präsidentschaftswahl abgegeben Stimmen vom Obersten Gerichtshof des Landes stoppen lassen.

+++ 09:38 Biden gewinnt auch Maine +++
Der demokratische Präsidentschaftskandidat Joe Biden hat im US-Bundesstaat Maine gewonnen. Das meldete die Nachrichtenagentur AP auf Grundlage von Wählerbefragungen und ersten Stimmauszählungen. In dem Bundesstaat am nordöstlichsten Zipfel der USA gehen wie in Nebraska nicht alle Wahlleute komplett an den Gewinner. Neben zwei Wahlleuten, die auf dem Gesamtergebnis des Staates basieren, werden dort zwei weitere Wahlpersonen auf Basis der Ergebnisse in einzelnen Wahlbezirken bestimmt. AP zufolge gewann Biden mindestens drei Wahlleute.

+++ 09:29 Facebook will Beiträge zum Ergebnis markieren +++
Facebook teilt mit, ab sofort Posts der beiden Kandidaten zum Ausgang der US-Wahl mit dem Hinweis zu versehen, dass die Auszählung der Stimmen in einigen Staaten noch andauere. Damit beziehe sich der Konzern vor allem auf Präsident Donald Trump, der "voreilig den Sieg für sich reklamiert" habe, teilt Facebook in einer Erklärung mit. Die Hinweise werde es in den Netzwerken Facebook und Instagram geben.

+++ 09:22 Gouverneur: In Pennsylvania mehr als 1 Million Briefwahl-Stimmen offen +++
Der Gouverneur von Pennsylvania, der Demokrat Tom Wolf, erklärt auf Twitter, dass in dem US-Staat noch mehr als eine Million Briefwahl-Stimmen ausgezählt werden müssen. US-Präsident Donald Trump hatte sich zuvor zum Wahlsieger erklärt und angekündigt, gegen die weitere Auszählung der Briefwahlstimmen gerichtlich vorzugehen.

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+++ 09:17 Kritik aus Deutschland an Trumps Verhalten +++
Politiker in Deutschland haben US-Präsident Donald Trump undemokratisches Verhalten vorgeworfen. Dass Trump noch vor Auszählung aller Stimmen den Sieg bei der Präsidentschaftswahl für sich beansprucht, führe zu einer "kritischen, einer bestürzenden Situation", sagte FDP-Chef Christian Lindner im ZDF. "Damit bahnt sich eine dramatische Konfliktsituation in der amerikanischen Demokratie an mit unabsehbaren Folgen nicht nur für das amerikanische Volk, sondern darüber hinaus - auch für die Welt und mithin auch uns in Europa", warnte Lindner.

Auch der Linken-Außenexperte Gregor Gysi kritisierte Trumps Vorgehen scharf. "Das ist wirklich undemokratisch", sagte Gysi im ZDF. "Er will die Leute aufputschen."

+++ 08:56 Biden gewinnt Arizona +++
Der demokratische Präsidentschaftskandidat Joe Biden hat sich bei der US-Wahl den umkämpften Staat Arizona gesichert, der lange als sichere Bastion der Republikaner galt. Das meldete die Nachrichtenagentur AP auf Grundlage von Wählerbefragungen und Stimmauszählungen. Dort geht es um 11 Wahlleute.

+++ 08:45 Trump spricht von "Betrug" und will Auszählung stoppen +++
US-Präsident Donald Trump hat sich, ohne Belege zu liefern, zum Wahlsieger erklärt. "Ehrlich gesagt, haben wir gewonnen", sagte er vor Anhängern im Weißen Haus - obwohl aus vielen wichtigen Bundesstaaten noch keine endgültigen Ergebnisse vorlagen. Er sprach von Betrug an den Wählern und kündigte an, vor den Obersten Gerichtshof zu ziehen. Nach bisherigem Stand sind laut Edison Research bislang auf Trump 213 Wahlleute entfallen und auf Joe Biden 220. Erforderlich für den Wahlsieg sind mindestens 270.

+++ 08:30 Trump erklärt sich zum Wahlsieger +++
US-Präsident Donald Trump sagt, seine Partei habe die Wahl gewonnen. Er betont zudem, "das Gesetz" müsse "korrekt angewendet" werden.

+++ 08:28 Trump: Wir gewinnen Pennsylvania +++
Trump sagt voraus, dass die Republikaner "mit großem Abstand" den Bundesstaat Pennsylvania gewinnen werden.

+++ 08:25 Trump: Bereiten uns auf großartigen Sieg vor +++
Trump sagt bei seiner Rede, seine "Bewegung" habe Staaten gewonnen, "bei denen wir es nicht erwartet haben - mit Abstand". Er nennt Florida, Ohio, Texas und Georgia. "Wir bereiten uns auf einen großartigen Sieg vor". Trump dankt den US-Amerikanern für die Unterstützung.

Die Wahllokale in den USA sind nun in allen Bundesstaaten geschlossen. Auf den zu Alaska gehörenden Aleuten konnten die Wähler bis 7.00 Uhr mitteleuropäischer Zeit persönlich ihre Stimme abgeben. Kurz zuvor schlossen die Lokale im restlichen Alaska, auf Hawaii und an der US-Westküste. Weil sich die USA über mehrere Zeitzonen erstreckt, zog sich die Schließung der Wahllokale über mehrere Stunden.

+++ 07:57 Habeck: Globale Ordnung hängt von US-Wahl ab +++
Grünen-Chef Robert Habeck glaubt, dass die weltweite Ordnung von der US-Wahl abhängt. "Wenn Trump das gewinnt, dann ist eine Wasserscheide überschritten, dann ändert sich die globale Ordnung fundamental", sagte er ntv. "Wenn Biden das gewinnt, kann man das vielleicht wieder zurückdrehen, reparieren, Vertrauen in Institutionen gewinnen. Vielleicht ist es zu früh, darüber zu spekulieren, aber drei Sachen kann man jetzt schon festhalten, die überraschend sind in gewissem Sinne: Die Umfragen lagen wieder daneben, und zwar überraschend stark, obwohl man ja wusste, dass es schon mal schief gegangen ist. Der Trumpismus ist robuster als wir gedacht haben und der geht auch nicht weg. Das Dritte ist, dass Covid-19 sich anders ausgewirkt hat, als die meisten gedacht haben. Wäre das nur eine Leistungsbilanz über die Krisenbeherrschung gewesen, hätte Trump krachend abgewählt werden müssen."

+++ 07:42 CNN-Prognose: Trump holt auch Montana +++
Auch der Bundesstaat Montana im Norden der USA geht laut einer Prognose von CNN an Trump. Dort geht es um drei Wahlleute.

+++ 07:40 In Nebraska steht es 4:1 für Trump +++
Nebraska ermöglicht die Aufteilung der Wahlleute. In dem Bundesstaat gehen laut Fox News vier von fünf Stimmen an Amtsinhaber Trump. Biden holt einen Wahlmann.

+++ 7:34 Trump gewinnt laut CNN Rhode Island +++
Laut CNN entscheidet Trump auch den kleinen Bundesstaat Rhode Island für sich.

+++ 07:11 Trump gewinnt Texas +++
Der Bundesstaat Texas, auf den die Demokraten leichte Hoffnungen gelegt hatten, geht mit seinen 38 Wahlleuten an Trump, melden US-Sender. Gelaufen ist die Wahl damit allerdings noch nicht.

+++ 06:48 Trump wirft Demokraten vor, die Wahl "stehlen" zu wollen +++
In einem weiteren Tweet wirft Trump den Demokraten vor, die Wahlen "stehlen" zu wollen. Der Tweet wurde gelöscht und dann ein weiteres Mal gepostet, weil Trump das Wort "polls" (hier: Wahllokale) falsch geschrieben hatte (er schrieb "Poles", also Pole). Twitter versah den Tweet unmittelbar mit einem Warnhinweis, da er eine offenkundige Unwahrheit darstellt.

+++ 06:43 Biden hält Ansprache vor Anhängern +++
Biden zeigt sich zuversichtlich. Es werde dauern, bis alle Stimmen gezählt sind, "aber wir werden in Pennsylvania gewinnen". Es sei nicht die Aufgabe von Donald Trump oder ihm, das Ergebnis der Wahl auszurufen, aber er sei optimistisch. Möglicherweise will Biden mit dieser Ansprache Trump zuvorkommen. Berichten zufolge hatte der Präsident geplant, sich vorzeitig zum Sieger zu erklären.

+++ 06:40 Trump gewinnt Florida +++
Trump hat den wichtigen Staat Florida mit seinen 29 Wahlleuten gewonnen. Das melden die Nachrichtenagentur AP und der Sender CNN auf Grundlage von Wählerbefragungen und ersten Stimmauszählungen. CNN sagt zudem voraus, dass Biden Minnesota gewinnt. Hier gibt es allerdings nur 10 Wahlleute zu holen.

+++ 06:23 Bidens Team kündigt Erklärung des Kandidaten an +++
Joe Biden wird sich in Kürze öffentlich äußern. Das ist ungewöhnlich. Normalerweise treten die Präsidentschaftskandidaten in der Wahlnacht erst auf, wenn sie gewonnen oder verloren haben.

+++ 06:03 Biden gewinnt laut CNN in Virginia +++
Nach einer Berechnung des US-Nachrichtensenders CNN gewinnt Biden in Virginia. Das wären 13 weitere Stimmen von Wahlleuten.

+++ 05:54 Fox News sagt Trumps Sieg in Ohio voraus +++
Fox News sagt einen Sieg von Trump im engen Rennen um Ohio (18 Wahlleute) voraus.

+++ 05:32 Kühnert: "Kein guter Abend für die Demoskopie in den USA" +++
SPD-Vize Kevin Kühnert sagt in der Wahl-Sondersendung von RTL und ntv:

"Ich würde gerne mehr Optimismus verbreiten an der Stelle, aber für den Moment muss man einfach festhalten: Zu dem Ergebnis von vor vier Jahren hat sich bislang nach den Auszählungsständen nichts Relevantes geändert. Bei einem Staat wie Florida, den wir im Blick hatten für einen möglichen Wechsel, ist der Abstand sogar gewachsen zum letzten Wahlergebnis. Das sind keine guten Fingerzeige. Ich glaube man kann festhalten, für die Demoskopie in den USA ist es auf jeden Fall schon mal kein guter Abend."

+++ 05:16 Kurz-Analyse: Diese Wahl ist keine Abrechnung mit Trump +++
Eine Kurz-Analyse von David Bedürftig:

Es sollte eine Abrechnung werden mit Donald Trump. Mit seiner miserablen Corona-Politik. Mit seinen vier Jahren voller Lügen, Schmierkampagnen und Spaltungsbemühungen. "You're fired" - "Sie sind gefeuert" - wollten die Demokraten nach der Wahl stolz und laut verkünden. In der Abstimmung 2020 sollte es laut Experten stärker um die Abwahl des US-Präsidenten als um die Wahl eines Nachfolgers gehen.

Aber schon jetzt lässt sich sagen: Einen Erdrutschsieg wird Joe Biden nicht erringen. Es geht äußerst eng zu in der Wahlnacht, in der beide Kandidaten die traditionell republikanischen und demokratischen Bundesstaten jeweils für sich beanspruchen. Aber der wahrscheinliche Sieg Trumps in Florida und die äußerst engen Rennen unter anderem in Ohio zeigen, dass die Hälfte der USA eben nicht mit Trump abrechnen will und dass die Coronavirus-Pandemie vielleicht auch doch keine so große Rolle bei den Wählern spielte. Auch wenn Biden am Ende als Sieger aus der Wahl hervorgehen sollte, ein Schlag ins Gesicht wird das Ergebnis für die Republikaner und ihren Noch-Präsidenten nicht sein. Vielleicht spiegelt das Ergebnis dann einfach die Spaltung des Landes wider.

+++ 05:06 Wo ist das Rennen gelaufen, wo bleibt es spannend - der Überblick +++
Die Wahllokale in fast allen Bundesstaaten haben geschlossen - nur Alaska und Hawaii fehlen noch. Ein Zwischenstand: Die Wahl ist noch keinesfalls entschieden. Viel eher zeichnet sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen ab. In den Bundesstaaten, in denen es bereits Prognosen für den Gewinner gibt, bleiben Überraschungen aus. Sowohl Amtsinhaber Donald Trump als auch Herausforderer Joe Biden geben sich keine Blöße - sie gewinnen in den traditionell republikanisch beziehungsweise demokratischen Staaten. Das so wichtige Florida wird Trump aber wohl für sich entscheiden. Auch in umkämpften Staaten wie Ohio, Georgia und North Carolina sieht es gut für ihn aus. Spannend wird es nun in Arizona, Pennsylvania, Michigan und Wisconsin - hier wird sich die Wahl entscheiden. Die Frage ist allerdings, wann die Endergebnisse feststehen. Nicht auszuschließen, dass es ein paar Tage dauert.

Derzeitiger Stand bei den Wahlmännern laut CNN: 192 für Biden, 108 für Trump. Für den Sieg sind 270 nötig.

+++ 05:02 Biden holt wie erwartet die Westküsten-Staaten +++

Kalifornien, Washington, Oregon - die Bundesstaaten an der Westküste gehen wie erwartet an Biden. Außerdem gewinnt er die Stimmen von Illinois. Trump holt derweil Missouri und Wyoming. Auch hier gibt es keine Überraschung.

+++ 04:50 "Der neue Präsident muss Vertrauen zurückgewinnen" +++
Was muss der neue Präsident leisten? "Ich glaube, das ist die Hauptaufgabe des neuen Präsidenten, wie auch immer er heißt, sozusagen Vertrauen zurückzugewinnen. Ich glaube, die meisten Menschen trauen das Biden eher zu als Trump", sagt Peter Wittig, ehemaliger deutscher Botschafter in Washington, bei der Wahlsendung von RTL und ntv. Zu Trump sagt er: "Er kann sehr aufbrausend sein in einem anderen Kontext und auch erratisch und sehr temperamentvoll, er kann aber auch zu Zeiten sehr humorvoll sein." Biden auf der anderen Seite nennt Wittig "sehr nahbar". Er sei "jemand, der den Kontakt mit Menschen sofort sucht und auch findet. Er ist im Übrigen sehr beliebt in Washington, bei Freund und Feind, er saß ja 40 Jahre im Senat. Und ich glaube, er hat das Zeug, auch ein Versöhner zu sein."

+++ 04:43 Trump holt vier weitere Bundesstaaten, Biden zwei +++
Weitere Entscheidungen in Bundesstaaten: Präsident Trump sichert sich die Stimmen von Louisiana, Kansas, Utah und einige der Stimmen von Nebraska. Herausforderer Biden gewinnt in New Hampshire und New Mexico.

Aktueller Stand der Wahlleute laut CNN: 98 zu 95 für Biden.

+++ 04:36 Trump-Freund Graham gewinnt Wiederwahl - Trump-Feindin AOC auch+++
Noch zwei Ergebnisse zu den Wahlen für den Kongress: Der Republikaner und Trump-Intimus Lindsey Graham gewinnt seine Wiederwahl. Er sitzt daher weiterhin für South Carolina im Senat. Ihre Wiederwahl ins Repräsentantenhaus schafft derweil die demokratische Abgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez, die als Star des linken Flügels ihrer Partei gilt. Dass sie die Wahl so klar für sich entscheidet, befeuert sogleich die Spekulationen, ob sie nicht doch noch nach Höherem strebt. Sie selbst hält sich aber eher bedeckt, wie die "New York Times" schreibt.

+++ 04:16 New Jersey stimmt für Legalisierung von Marihuana +++
Neben den Wahlen zu Präsidentschaft und Kongress stimmen die US-Amerikaner je nach Bundesstaat auch über politische Themen ab. Ein Beispiel: Die Wähler in New Jersey sprechen sich für die Legalisierung von Marihuana aus. Laut einer Prognose der Nachrichtenagentur AP gewinnen die Befürworter der Legalisierung mit großem Vorsprung. Laut einem Bericht der "New York Times" heißt das aber nicht, dass nun losgeraucht werden kann. Vielmehr beginnt nun der Gesetzgebungsprozess, der die Abgabe von Marihuana regulieren soll. In Arizona, Montana und South Dakota wird übrigens auch über die Legalisierung abgestimmt, hier gibt es aber noch keine Ergebnisse.

+++ 04:01 Die Wahlnacht in den USA - live bei ntv und ntv.de +++
Mehr Analysen, aktuelle Entwicklungen und Studiogäste gibt es in der Sondersendung von RTL und ntv:

+++ 03:39 Biden gewinnt Colorado, Trump in North Dakota +++
Neue Prognosen von CNN: Demnach gewinnt Biden die Wahl in Colorado und kommt nun auf 89 Wahlleute. Trump wiederum holt sich die Stimmen von North Dakota und auch South Carolina und Alabama. Damit sind dem Amtsinhaber 72 Stimmen der Wahlleute sicher.

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+++ 03:32 Demokraten verteidigen Mehrheit im Repräsentantenhaus +++
Auch wenn Joe Biden die Präsidentschaftswahl verlieren sollte, können die Demokraten zumindest einen Erfolg für sich verbuchen: Laut dem Sender Fox News verteidigen sie ihre Mehrheit im Repräsentantenhaus.

Und auch im Senat bleibt es spannend, ob die Demokraten hier eine Mehrheit erringen können. Laut Fox News schlägt zumindest der demokratische Herausforderer John Hickenlooper in Colorado den republikanischen Amtsinhaber Cory Gardner. Damit wackelt die knappe Mehrheit der Republikaner in der Kammer.

+++ 03:24 Biden schlägt sich in Ohio besser als erwartet +++
Eine Überraschung gab es bisher nicht bei dieser Präsidentschaftswahl. Die Staaten, die beide Kandidaten bisher gewonnen haben, waren auch so erwartet worden. Zudem geht das wichtige Rennen in Florida wohl wie schon vor vier Jahren an Präsident Trump.

Doch das nächste spannende Duell gibt es auch schon: Ohio. Dort ist mittlerweile mehr als die Hälfte der Stimmen ausgezählt. Und Joe Biden liegt laut CNN mit vier Prozentpunkten in Führung. Ein Sieger kann deshalb noch nicht gekürt werden, aber der Herausforderer der Demokraten schlägt sich damit besser als erwartet in diesem wichtigen Bundesstaat mit 18 Wahlleuten. Zudem könnte der Ausgang in Ohio einen Hinweis für das benachbarte Pennsylvania geben, dem bei dieser Wahl eine entscheidende Rolle zukommt. Äußerst spannend wird auch der Wahlausgang in Texas. Dort liegen beide Kandidaten gleichauf.

+++ 03:06 Biden holt New York, Trump Arkansas +++
Wieder ist eine volle Stunde rum - und weitere Bundesstaaten schließen ihre Wahllokale. Zudem gibt es aktuelle Prognosen von CNN: Demnach holt Joe Biden - wenig überraschend - New York und New Jersey. Trump sieht der Sender als Sieger in Arkansas.

Update 03:15: Auch South Dakota geht an Trump, Biden gewinnt Connecticut. Biden kommt damit auf 80 Wahlleute, Amtsinhaber Trump auf 51.

+++ 02:58 Reporterin berichtet von Angriff auf ntv-Kamerateam +++

+++ 02:51 Mitch McConnell verteidigt Senatssitz +++
Nicht nur der Präsident wird heute in den USA gewählt, sondern auch Teile des Kongresses. Hier gibt es erste Ergebnisse. So gewinnt laut CNN der Mehrheitsführer der Republikaner im Senat, Mitch McConnell, die Wiederwahl in Kentucky. Er gilt als Mehrheitsbeschaffer für Trump im Senat.

Für Georgia zieht derweil Marjorie Taylor Greene ins Repräsentantenhaus ein. Die Politikerin vom rechten Rand der Republikaner ist bekannt dafür, dass die den QAnon-Verschwörungsmythos unterstützt.

+++ 02:30 In Florida zeichnet sich ein Sieg Trumps ab +++
In Florida neigt sich die Waage in Richtung Amtsinhaber. Donald Trump liegt mittlerweile in der Auszählung mit mehr als einem Prozentpunkt vorn. Ausschlaggebend war der eher konservative "Pfannenstiel" des Bundesstaats. Das Team Trumps verkündet den Sieg bereits auf Twitter. Damit entscheidet der Präsident ein wichtiges Rennen dieser Wahl für sich.

Laut einer CNN-Prognose gewinnt Trump zudem - wie erwartet - den Bundesstaat Tennesse. Biden kommt derzeit auf 30 Wahlleute, Trump auf 42 (ohne Florida).

+++ 02:20 Juristisches Tauziehen in Nevada +++
In Nevada wird juristisch um die Stimmabgabe gerungen. Ein Richter eines Bundesbezirksgerichts urteilt, dass zwei Dutzend Wahllokale im Clark County, in dem die Großstadt Las Vegas liegt, eine Stunde länger auf bleiben dürfen. Trumps Wahlkampfteam war gegen diese Verlängerung juristisch vorgegangen. Hintergrund ist, dass die Wahllokale wegen technischer Probleme erst später öffnen konnten. In dem County leben immerhin 70 Prozent aller Wahlberechtigten von Nevada.

+++ 02:05 CNN-Prognose: Biden holt weitere Staaten +++
Die Wahllokale in einigen weiteren Bundesstaaten haben geschlossen und CNN gibt weitere Prognosen ab. Demnach gewinnt Trump in Oklahoma und Kentucky. Biden wiederum holt sich Massachusetts, Maryland, Delaware und die Hauptstadt Washington D.C. Damit hat der Herausforderer der Demokraten 30 Wahlleute hinter sich, Präsident Trump kommt auf 26. Zur Erinnerung: Zur Präsidentschaft sind 270 Stimmen von Wahlleuten nötig.

+++ 01:54 Peter Kleim: "Trumps Vorsprung scheint kleiner als 2016" +++

+++ 01:38 In Florida zeichnet sich ein Wahlkrimi ab +++
Florida gilt als einer der entscheidenden Bundesstaaten an diesem Wahlabend. Und es zeichnet sich ein Krimi ab. Knapp zwei Drittel der Stimmen sind laut CNN ausgezählt - und die beiden Kandidaten trennt weniger als ein Prozentpunkt. Vor vier Jahren hatte Trump Florida für sich entschieden. Sollte Biden den Bundesstaat mit 29 Wahlleuten für die Demokraten erobern, kommt das einer Vorentscheidung gleich. Denn dann wäre es für Trump sehr schwer, noch das Rennen zu machen.

+++ 01:34 Wasserrohrbruch könnte Ergebnis für Georgia verzögern +++
Auch das kann passieren in einer Wahlnacht: Wegen eines Wasserrohrbruchs wird es heute Nacht keine Daten aus dem Fulton County in Georgia geben. Denn betroffen von dem Schaden ist auch ein Raum, in dem Wahlurnen gelagert werden. Das ist insofern relevant, als in dem County auch die Metropole Atlanta liegt. Zudem gilt Georgia als umkämpfter Bundesstaat. Deshalb könnte sich ein entscheidendes Ergebnis verzögern.

+++ 01:14 AP-Prognose: Biden gewinnt in Vermont, Trump in Kentucky +++
Auch die US-Nachrichtenagentur AP gibt erste Prognosen ab: Demnach gewinnt Joe Biden im Bundesstaat Vermont, Trump holt sich Kentucky. Überraschend sind die bisherigen Prognosen aber nicht. Sie basieren übrigens sowohl auf ersten Auszählungsergebnissen, als auch auf Nachwahlbefragungen.

+++ 01:04 CNN-Prognose: Trump gewinnt in Indiana +++
Die nächsten Wahllokale haben geschlossen. Ergebnisse gibt es aber - natürlich - noch nicht. Für die Bundesstaaten Georgia, Virginia, South Carolina, Kentucky und Vermont gibt der US-Sender CNN auch noch keine Prognose ab. Anders in Indiana - wo seit einer Stunde ausgezählt wird. CNN sieht hier Trump als Sieger, der damit die ersten elf Wahlleute-Stimmen des Abends holt.

+++ 00:56 Wahlbeteiligung auf Rekordkurs - etwa in Maine +++
Die Zahlen erstaunen: Bereits vor der Wahl haben knapp 100 Millionen Wähler ihre Stimmen abgegeben. Das dürfte auf Rekordwerte bei der Wahlbeteiligung hinauslaufen - etwa im Bundesstaat Maine. "Wir hatten (am Wahltag) nur eine geringe Wahlbeteiligung erwartet angesichts der hohen Zahl an Frühwählern", sagt Innenminister Matthew Dunlap CNN. "Tatsächlich war die Beteiligung aber ziemlich stark und beständig." Der bisherige Rekord in Maine liegt bei 72 Prozent Beteiligung. Vor Öffnung der Wahllokale haben in diesem Jahr aber bereits mehr als die Hälfte aller registrierten Wähler ihre Stimme per Brief abgegeben. Dunlap erwartet deshalb einen neuen Rekord.

+++ 00:44 Twitter und Facebook sperren rechtsgerichtete Seiten +++
Die sozialen Netzwerke greifen durch: Sowohl Twitter als auch Facebook sperren etliche rechtsgerichtete Nachrichten zur US-Wahl. Die Konten hätten mit ihrem Inhalt gegen die Regeln des Kurznachrichtendienstes verstoßen, teilt Twitter mit. Die Konten sein erst vor kurzem angelegt worden. Facebook gibt als Grund für die Maßnahme "unglaubwürdiges Verhalten" an.

+++ 00:33 Das ist der Zeitplan für die Nacht +++
Wann schließen welche Wahllokale, welche Bundesstaaten werden besonders spannend? Das lesen Sie im Text von Frauke Niemeyer:

+++ 00:19 Trump verfolgt Wahlabend im Weißen Haus +++
Die ersten Wahllokale in den USA schließen - und was macht der Präsident? Der verfolgt die Wahlnacht im Ostflügel des Weißen Hauses, mit seinen engsten Beratern und seiner Familie. Und er twittert, natürlich. "Wir sehen im ganzen Land wirklich gut aus. Danke!", schreibt er.

+++ 00:00 Die ersten Wahllokale schließen +++
Mitternacht mitteleuropäischer Zeit - das bedeutet, dass die ersten Wahllokale in den USA schließen, und zwar in Kentucky und in Indiana. Allerdings gilt das nur für einige Teile der beiden Bundesstaaten. Wirklich spannend wird es ab 1 Uhr (MEZ), dann schließen die Wahllokale in Staaten wie Florida und Georgia, die beide als umkämpft gelten.

+++ 23:50 Für meiste Wähler ist die Wirtschaft wahlentscheidend +++
CNN hat erste Ergebnisse einer Nachwahlbefragung veröffentlicht. Wenig überraschend ist der wichtigste Aspekt für die Wähler die Wirtschaft. Bei einem Drittel der befragten Wähler war dieses Thema demnach ausschlaggebend für die Stimmabgabe. Bei 20 Prozent der Befragten spielte die rassistische Ungleichheit in den USA die wichtigste Rolle, für genauso viele Wähler stand das Thema Coronavirus an vorderster Stelle. 10 Prozent nannten Kriminalität und Sicherheit als Priorität, ebenfalls 10 Prozent das Gesundheitssystem.

Ein etwas anderes Bild ergibt übrigens eine Umfrage der Nachrichtenagentur AP: Zwar zählen auch hier Corona-Pandemie und Wirtschaftslage zu den wichtigsten Themen, aber in anderer Gewichtung. Vier von zehn Wählern beschäftigt demnach die Pandemie am meisten, drei die Wirtschaft. Auf den weiteren Plätzen folgten das Gesundheitssystem, Rassismus, Strafvollzug, Einwanderung und Klimakrise. AP befragte nach eigenen Angaben landesweit mehr als 106.000 Wähler.

+++ 23:39 Wer gewinnt welchen Bundesstaat - als Spiel +++
Das amerikanische Wahlsystem ist kompliziert. Wer muss welche Staaten gewinnen, um genügend Wahlleute hinter sich zu versammeln? Was sind Swing States, was sich Battleground States? Die New York Times hat da etwas gebastelt, was nicht nur politisches Interesse, sondern auch noch den Spieltrieb befriedigt. Dabei kann man Staaten den beiden Kandidaten zuordnen - bis einer als Gewinner feststeht.

Eine ähnliche Grafik gibt es übrigens auch bei CNN.

+++ 23:22 Polizei nimmt bewaffneten Mann vor Wahllokal in North Carolina fest +++
In Charlotte in North Carolina kommt es vor einem Wahllokal zu einem Zwischenfall. Die Polizei nimmt einen bewaffneten Mann fest, der bereits zuvor einen Platzverweis erhalten hatte. Der 36-Jährige hatte eine Trump-Mütze auf, Kampfstiefel an und trug eine sogenannte Seitenwaffe - was in North Carolina nicht verboten ist. Er soll Anhänger der Demokraten bedroht haben, die sich in der Nähe des Wahllokals zu einer Kundgebung versammelt hatten - darunter auch der Bürgermeister Vi Alexander. Laut Polizei hatte der 36-Jährige seine Stimme abgegeben, war danach aber auffällig geworden. Weil befürchtet wurde, dass er andere Wähler bedrohen könnte, wurde die Polizei gerufen.

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+++ 23:06 Biden gibt sich kämpferisch: "Wir wählen Hoffnung statt Angst" +++
Auch am Wahlabend gibt sich Herausforderer Joe Biden kämpferisch. "Wir wählen Hoffnung statt Angst. Wir wählen die Wahrheit statt Lügen. Wir wählen Wissenschaft statt Fiktion", ruft der demokratische Politiker einigen Dutzend Menschen in Philadelphia im umkämpften Bundesstaat Pennsylvania zu. Er verspricht seinen Anhängern, sie ernst nehmen zu wollen und Fehler einzugestehen. "Ich verspreche Euch, ich werde meine Worte Euch gegenüber niemals brechen."

+++ 22:28 Deutlich höhere Wahlbeteiligung in vielen Bundesstaaten +++
Die sehr hohe Zahl an Briefwählern hatte es angekündigt, die langen Warteschlangen vor den Wahlbüros scheinen es zu bestätigen: Die USA steuern auf eine deutlich höhere Wahlbeteiligung als vor vier Jahren zu. Verantwortliche aus diversen Bundesstaaten und Großstädten bestätigen den hohen Andrang, darunter die Stadt Minneapolis und die Bundesstaaten Pennsylvania, Colorado, Georgia und Kalifornien. Auch in Nevada, New Mexico, Oregon und North Carolina ist eine deutlich höhere Beteiligung absehbar. Wegen der Corona-Pandemie ist vor allem die Zahl der Brief- und Frühwähler enorm hoch: Laut "Fox News" wurden bis zum Dienstagmorgen mehr als 100 Millionen Stimmen abgegeben, rund 73 Prozent aller 2016 abgegebenen Stimmen, als 138 Millionen Menschen an der Wahl teilnahmen.

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+++ 22:15 Umkämpftes Michigan könnte Ergebnis früher als erwartet veröffentlichen +++
Im Bundesstaat Michigan laufen die Wahlen derart problemlos, dass Staatssekretär Jocelyn Benson mit einer Bekanntgabe des Ergebnisses relativ früh nach Schließung der Wahlbüros rechnet. Der Bundesstaat ist umkämpft. Die Wahlbüros schließen 21 Uhr Ortszeit, 3:00 Uhr nachts deutscher Zeit.

+++ 21:52 Trumps Wahlkämpfer richten sich im Weißen Haus ein +++
Einem Bericht der "New York Times" zufolge hat sich das Kampagnen-Team von Donald Trump zwei "War Rooms" innerhalb des Weißen Hauses eingerichtet. Trump hatte angekündigt, die Wahlnacht im Weißen Haus verbringen zu wollen. Allerdings ist es untypisch, dass Kampagnenmitarbeiter am Regierungssitz arbeiten. Trump hatte hier allerdings nie eine saubere Trennung verfolgt, was von seinen Gegnern scharf kritisiert wird.

+++ Was davor geschah, können Sie hier nachlesen. +++

Quelle: ntv.de, jga/bdk/mli/dpa/rts/DJ/AFP