Politik

Studenten und Forscher betroffen USA entziehen mehr als 1000 Chinesen Visa

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Donald Trump kündigte Ende Mai Reaktionen auf Chinas demokratische Beschränkungen in Hongkong an.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die USA verweisen mehr als 1000 chinesische Studenten und Forscher des Landes. Grund ist die Angst, die chinesische Regierung versuche Forschungen an den US-Universitäten über das Coronavirus zu stehlen. Es sei zudem Teil der Reaktion auf die demokratischen Beschränkungen in Hongkong.

Die Vereinigten Staate haben wegen Sicherheitsbedenken mehr als 1000 Visa für chinesische Staatsangehörige widerrufen. Betroffen seien "bestimmte chinesische Doktoranden und Forscher, um zu verhindern, dass sie sensible Forschung stehlen oder sich auf andere Weise aneignen", sagte Chad Wolf, Leiter des US-Ministeriums für innere Sicherheit (DHS).

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Er bezichtigte China der Industriespionage und des Missbrauchs von Studentenvisa, um unter anderem Forschungen bezüglich des Coronavirus zu stehlen. Eine Sprecherin des US-Außenministeriums sagte, die Maßnahme werde als Teil der Reaktion der USA auf Chinas demokratische Beschränkungen in Hongkong ergriffen, die Präsident Donald Trump am 29. Mai angekündigt hatte.

China erklärte im Juni, es lehne jeden Schritt der USA ab, chinesische Studenten vom Studium in den Vereinigten Staaten abzuhalten und forderte die Regierung in Washington auf, mehr zu tun, um den gegenseitigen Austausch und das gegenseitige Verständnis zu fördern. Rund 360.000 chinesische Staatsangehörige studieren in den USA, was den Hochschulen erhebliche Einnahmen einbringt.

Quelle: ntv.de, vmi/rts

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