Politik

Feuer in Flensburg Unbekannte zünden Flüchtlingsheim an

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Als die Feuerwehr eintraf, war das Feuer bereits erloschen.

(Foto: dpa)

Wo eigentlich in der kommenden Woche Flüchtlinge einziehen sollten, muss nun wohl erst noch einmal renoviert werden: Eine noch unbewohnte Asylbewerberunterkunft in Flensburg brennt. Offenbar ist es ein Anschlag.

Im schleswig-holsteinischen Flensburg ist in der Nacht ein noch unbewohntes Asylbewerberheim in Flammen aufgegangen. Die Polizei geht von Brandstiftung aus. Der Staatsschutz ermittelt.

"Anwohner hörten einen lauten Knall und sahen Flammen aus einer Einzimmerwohnung", berichtete ein Polizeisprecher. Die Wohnung im Erdgeschoss brannte aus. Verletzt wurde niemand.

Nach Angaben der Polizei brach das Feuer um 1 Uhr nachts aus. Anwohner wurden durch den Knall aufgeschreckt. Beim Eintreffen der Feuerwehr kurze Zeit später waren die Flammen aber bereits erloschen.

Das Wohnhaus sollte eigentlich abgerissen werden, wurde aber wieder hergerichtet, um in mehreren Wohnungen Asylbewerber unterzubringen. In der nächsten Woche sollten Flüchtlinge einziehen. In den vergangenen Monaten häuften sich in Deutschland Anschläge auf geplante oder bewohnte Flüchtlingsunterkünfte.

Quelle: ntv.de, jog/dpa

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