Politik

Luftraum nicht verletztWegen russischer Militärflugzeuge: Südkorea schickt Kampfjets los

26.08.2026, 08:46 Uhr
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Ein Kampfflugzeug vom Typ KF21 der südkoreanischen Luftwaffe im Oktober 2025. (Foto: REUTERS)

Seoul hat sich den westlichen Sanktionen gegen Moskau angeschlossen - seitdem haben sich die Beziehungen verschlechtert. Nun dringen offenbar russische Militärflugzeuge in die südkoreanische Luftverteidigungszone ein. Es ist nicht der erste Vorfall.

Russische Militärflugzeuge sind nach Angaben Seouls in die südkoreanische Luftverteidigungszone eingedrungen. Als Reaktion habe die Luftwaffe Kampfjets losgeschickt, teilte das südkoreanische Verteidigungsministerium mit. Der südkoreanische Luftraum sei nicht verletzt worden.

Die Luftverteidigungszone eines Landes ist größer als sein Luftraum und bezeichnet die Zone, in der aus Gründen der militärischen Luftverteidigung durchquerende Flugzeuge überwacht werden. Bereits Ende Juni waren mehr als zehn chinesische und russische Militärflugzeuge in die südkoreanische Luftverteidigungszone eingedrungen. Auch damals schickte Seoul Kampfjets los.

Russland und China sind traditionelle Verbündete Nordkoreas. Südkorea und Nordkorea befinden sich seit Ende des Koreakriegs 1953 offiziell noch immer im Kriegszustand. Südkoreas Beziehungen zu Russland haben sich verschlechtert, seit Südkorea sich den westlichen Sanktionen gegen Russland wegen des Angriffskriegs in der Ukraine angeschlossen hat und Moskau engere Beziehungen zu Pjöngjang aufgebaut hat.

Quelle: ntv.de, are/AFP

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