Politik

"Plumpe Kampagne" Weidel reagiert auf Rassismus-Vorwürfe

Offenbar gibt es eine E-Mail, in der die AfD-Spitzenkandidatin Weidel, rassistische Äußerungen verbreitet hat. Auch die Bundesregierung greift sie darin an. Eine Zeitung berichtet darüber. Die Politikerin selbst dementiert.

Die AfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel hat die gegen sie erhobenen Rassismus-Vorwürfe zurückgewiesen. Die Politikerin sagte der "Welt", es handele sich um eine "plumpe Kampagne". Sie fügte hinzu: "Zwei Wochen vor der Bundestagswahl werde ich wirklich nicht über jedes absurde Stöckchen springen, das man mir hinhält."

Eine aus dem Jahr 2013 stammende E-Mail von Weidel an einen Vertrauten soll nach Angaben der "Welt am Sonntag" rassistische Bemerkungen und Demokratie verachtende Thesen enthalten. Weidel selbst bestreitet, die Verfasserin des Textes zu sein.

In der angeblichen Mail Weidels werden der Zeitung zufolge Sinti, Roma und Araber als "kulturfremde Völker" bezeichnet, von denen Deutschland "überschwemmt" werde. Zudem sollen die Mitglieder der Bundesregierung darin als "Schweine" und "Marionetten der Siegermächte" des Zweiten Weltkriegs geschmäht werden.

Quelle: ntv.de, bad/AFP

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