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Connemann im "ntv Frühstart" Weltwirtschaft wächst, Deutschland hat "rote Laterne"

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Die Weltwirtschaft wächst, die deutsche Wirtschaft nicht. Ein Alarmzeichen, findet die Vorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsunion, Gitta Connemann. Sie fordert bei ntv die Bundesregierung auf, die Abwanderung von Unternehmen aus Deutschland zu stoppen.

Anlässlich des Jahreswirtschaftsberichts, der heute von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck vorgestellt wird, fordert die Vorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsunion, Gitta Connemann, von der Bundesregierung dringendes Handeln. "Das Weltwirtschaftswachstum beläuft sich auf 2,2 Prozent und wir haben in Deutschland jetzt in Europa, aber auch in der Welt die rote Laterne - und das von der eigentlichen Wirtschaftslokomotive Deutschland", sagte die CDU-Bundestagsabgeordnete in der ntv-Sendung "Frühstart". "Das ist ein verheerender Befund und die Ampel muss jetzt wach werden und endlich die richtigen Weichen stellen für gesicherte Energie, für einen attraktiven Arbeitsort Deutschland."

Die Entscheidungen von Unternehmen, die jetzt Deutschland verließen oder ihre Produktion verlagerten, wie zum Beispiel Biontech, Linde, Bayer oder Ford seien "alarmierende Zeichen und darauf muss die Ampel jetzt reagieren", so Connemann. Es gehe vor allem um die Herstellung von Planungssicherheit: "Kein Unternehmen, sei es ein deutsches oder ein ausländisches, wird hier investieren, wenn nicht feststeht: Ich bekomme bezahlbare Energie, ich habe Energie ausreichend zur Verfügung." In dem Kontext bezeichnete es Connemann als "Harakiri", dass Deutschland am 15. April aus der Kernenergie aussteige.

Quelle: ntv.de, psa

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