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Baden-WürttembergAzubis kämpfen laut Umfrage mit Druck und Geldsorgen

06.10.2026, 11:01 Uhr
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Leistungsdruck, Geldsorgen und private Belastungen: Eine DGB-Umfrage zeigt, womit viele Auszubildende in Baden-Württemberg kämpfen.

Stuttgart (dpa/lsw) - Viele junge Menschen fühlen sich in Baden-Württemberg während ihrer Ausbildung belastet. Das geht aus einer in Stuttgart veröffentlichten Umfrage unter 1.030 jungen Leuten für den Ausbildungsreport der DGB-Jugend hervor. Demnach fühlen sich über zwei Drittel (68 Prozent) der Befragten psychisch unter Druck. Gründe für die psychische Belastung sind demnach Leistungs-, Zeit- und Verantwortungsdruck sowie Personalmangel im Ausbildungsbetrieb.

Nach Angaben der DGB-Jugend nennt jeweils rund ein Fünftel der Befragten einen dieser Faktoren. Hinzu kommen der Mitteilung zufolge gleichfalls private Belastungen. Am meisten Sorgen bereiteten den Auszubildenden hier ihre finanzielle Situation und ihre aktuelle Wohnsituation. Weniger als ein Drittel könne demnach sehr gut selbstständig von der Ausbildungsvergütung leben. 30 Prozent könnten es jedoch gar nicht, teilte die DGB-Jugend weiter mit. Etwa ein Drittel erhält laut Mitteilung zusätzliche finanzielle Unterstützung von den Eltern (32,4 Prozent) und ein Fünftel geht neben der Ausbildung einem Nebenjob nach.

Der Umfrage zufolge bewerten 62 Prozent der Befragten ihre Ausbildung positiv. Das seien neun Prozent weniger als noch vor zwei Jahren. Der Ausbildungsreport ist eine jährliche bundesweite Erhebung der DGB-Jugend. Dafür wurden im Land in den zwölf Monaten bis Mai 2026 insgesamt 1.030 Auszubildende in 26 Ausbildungsberufen befragt. Das Alter der Befragten reichte von unter 18 Jahren und ging bis 26 Jahre und älter. Der Schwerpunkt der Befragung liegt in diesem Jahr auf der mentalen Gesundheit.

Quelle: dpa

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