Berlin & BrandenburgChristopher Street Day in zwei Brandenburger Städten

Premiere für den CSD in Königs Wusterhausen. Ein bunter Zug wirbt für Vielfalt und Akzeptanz. Die Polizei schützt das Fest, denn eine Gegendemo ist angekündigt. Auch in Ludwigsfelde wird gefeiert.
Königs Wusterhausen (dpa/bb) - Premiere für den Christopher Street Day in Königs Wusterhausen (Landkreis Dahme-Spreewald): Am Samstag um 15.00 Uhr geht es in der Stadt südöstlich von Berlin mit einem bunten Fest unter dem Motto "Liebe statt Hass" los. Die Veranstalter erwarten mindestens 500 Teilnehmer.
Die Polizei sichert den CSD ab, denn die rechtsextremistische Jugendgruppierung Jägertruppe Berlin-Brandenburg hat Protest angekündigt. Auch Brandenburgs Innenminister Jan Redmann (CDU) hat sich angekündigt.
In der Stadt Ludwigsfelde im Landkreis Teltow-Fläming gibt es am Samstag zum zweiten Mal einen CSD - unter dem Motto "Gemeinsam bunt, gemeinsam laut, gemeinsam in Lu". Der Christopher Street Day (CSD) findet jedes Jahr in vielen Städten statt und soll an die Rechte queerer Menschen erinnern.
Am Rande des CSD in Berlin hatte im Juli ein 21 Jahre alter Islamist einen Terroranschlag verübt. Eine Frau starb, mindestens 31 Menschen wurden verletzt.