Berlin & BrandenburgCrumbach: Nach Preisanstieg Deutschlandticket weiter günstig

Im kommenden Jahr müssen ÖPNV-Fahrer für ihr Deutschlandticket etwas tiefer in die Tasche greifen. Der Verkehrsminister verteidigt den Preisanstieg und benennt Gründe.
Potsdam (dpa/bb) - Brandenburgs Verkehrsminister Robert Crumbach (SPD) hält die Preiserhöhung für das Deutschlandticket für vertretbar und nennt das Angebot weiter günstig. "Ich bin eigentlich sehr glücklich, dass wir uns mit dem Bund und in der Verkehrsministerkonferenz auf ein Verfahren einigen konnten, diesen Preisanstieg jährlich tatsächlich zu berechnen und auch auf ein vertretbares Maß zu begrenzen", sagte er in Potsdam. "Fakt ist, das Deutschlandticket bleibt nach wie vor sehr, sehr preisgünstig."
Das Deutschlandticket wird im kommenden Jahr teurer. Statt 63 Euro wie bisher kostet es vom 1. Januar 2027 an 66,80 Euro. Das Ticket ist ein bundesweit gültiges Monatsabo für Busse und Bahnen im öffentlichen Nah- und Regionalverkehr. Es ist monatlich kündbar. Aktuell nutzen es dem Verband Deutscher Verkehrsunternehmen zufolge rund 14,5 Millionen Menschen. Zu seiner Einführung im Jahr 2023 kostete es noch 49 Euro. Der Preis stieg 2025 auf 58 Euro und in diesem Jahr auf 63 Euro.
"Also jede Preiserhöhung ist in jeder Lebenssituation nicht so schön, außer der Gehaltserhöhung, die man ab und zu bekommt. Aber es ist halt so, dass auch bei uns die Preise steigen", führte Crumbach aus. Jeder wisse, wie die Energiepreise gestiegen seien. Das betreffe natürlich auch Straßenbahnen und Busse. Dennoch sei das Deutschlandticket eine große Errungenschaft.