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Berlin & BrandenburgMuseumsdirektor: "Bezahltes Fitnessstudio" in der Brotfabrik

24.07.2026, 07:26 Uhr
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Heute ist er umgeben von Dinosaurierskeletten, Hunderten ausgestopfter Tiere oder Mineralien und forscht zu deren Geschichte. Erste Brötchen hat Johannes Vogel in einem ganz anderen Umfeld verdient.

Berlin (dpa/bb) - Als "tolle Schule fürs Leben" sieht Johannes Vogel, Generaldirektor des Museums für Naturkunde Berlin, seinen ersten Job. Als 16-Jähriger hat der Botaniker neben der Schule und in den Ferien in Bielefeld in Nordrhein-Westfalen in einer Brotfabrik geschuftet. "Heiße, körperlich sehr herausfordernde Arbeit am Ofen und beim Saubermachen. Bezahltes Fitnessstudio!", schilderte Vogel dem "Tagesspiegel"-Newsletter "Checkpoint".

Er sei einfach zu der Fabrik gegangen und habe nach einem Job gefragt – und es sei immer Arbeit da gewesen – für vier, acht oder zwölf Stunden, je nachdem, wie viel einem möglich gewesen sei. "Ich wurde auch als 16-Jähriger voll integriert in eine hart arbeitende, spannende, bunte und geerdete Gemeinschaft aus West-Deutschen, aus der DDR Freigekauften und Menschen mit Migrationshintergrund", berichtete der 63-Jährige. Das sei ein gutes Kontrastprogramm zum humanistischen Gymnasium in Bielefeld gewesen.

Quelle: dpa

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