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Hamburg & Schleswig-Holstein Kfz-Haftpflicht in Hamburg bleibt teuer

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Berlin (dpa/lno) - Autofahrer in Hamburg müssen auch 2022 bei der Kfz-Haftpflicht mit einer besonders hohen Einstufung in den Regionalklassen der Versicherer rechnen. Denn in der neuen Regionalstatistik des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) ergibt sich wie in vielen anderen Großstädten weiterhin die höchste Regionalklasse 12, wie der GDV am Donnerstag berichtete. Die Regionalstatistik des GDV ist für die Versicherungsunternehmen zwar unverbindlich, gibt aber Anhaltspunkte für die Berechnung neuer Verträge oder die Anpassung bestehender Verträge zum kommenden Jahr.

Die Regionalklassen spiegeln die Schadenbilanz der einzelnen Zulassungsbezirke wider und werden einmal im Jahr vom GDV berechnet. Entscheidendes Kriterium ist nicht der Ort des Schadens, sondern der Wohnsitz des Fahrzeughalters. Auffällig ist, dass die Nähe zu Hamburg auch im Umland meist die Einstufung nach oben treibt. So sind in drei schleswig-holsteinischen Kreisen rings um Hamburg die Regionalklassen höher als zumeist sonst im Lande: Pinneberg mit 8 sowie Segeberg und Stormarn mit 5 - während in fast der Hälfte der 15 Zulassungsbezirke im Norden die niedrigsten Regionalklassen 1 und 2 gelten.

© dpa-infocom, dpa:210826-99-971759/2

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