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SachsenMehr antisemitische Angriffe in Sachsen seit Hamas-Terror

06.10.2026, 13:04 Uhr
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Nach dem Hamas-Angriff in Israel vor drei Jahren warnt Sachsens Beauftragter: Antisemitismus und Judenhass nehmen zu. Was er fordert und welche Entwicklungen es gibt.

Dresden (dpa/sn) - Drei Jahre nach dem Terrorangriff der Hamas in Israel hat der Beauftragte für jüdisches Leben in Sachsen betont, jeder Form von Antisemitismus und Menschenhass entschieden entgegenzutreten. "Erinnern bedeutet, entschlossen jedem Antisemitismus zu widersprechen. Judenhass hat in unserem Land keinen Platz", sagte Thomas Feist.

Auch in Sachsen habe der Überfall der Hamas auf Israel Spuren hinterlassen. Seit dem 7. Oktober 2023 sei eine Zunahme antisemitischer Äußerungen und Handlungen in neuer und alter Form zu verzeichnen, betonte Feist. Dazu zählen verbale und schriftliche Anfeindungen, Bedrohungen, Angriffe auf Menschen und Einrichtungen, die Diffamierung jüdischer Symbole sowie die Infragestellung des Existenzrechts Israels.

Am 7. Oktober 2023 hatten Kämpfer der Hamas und anderer extremistischer Organisationen rund 1.200 Menschen in Israel getötet und mehr als 250 weitere als Geiseln nach Gaza verschleppt. Der beispiellose Überfall löste den Gaza-Krieg aus. Seitdem wurden nach Angaben der von der Hamas kontrollierten Gesundheitsbehörde im Gazastreifen mehr als 74.000 Palästinenser getötet. Seit Oktober 2025 herrscht im Gaza-Krieg eigentlich eine Waffenruhe; es gibt aber immer wieder tödliche Angriffe.

Quelle: dpa

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