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ThüringenMehr E-Bikes in Thüringen, aber bundesweit nur Platz elf

01.09.2026, 12:31 Uhr
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In Thüringen haben immer mehr Menschen ein eigenes E-Bike, doch im bundesweiten Vergleich reicht es nur für Platz elf. Warum die Entwicklung trotzdem bemerkenswert ist.

Essen/Erfurt (dpa/th) - Wer in Thüringen mit dem Rad unterwegs ist, hat vergleichsweise selten ein E-Bike oder Pedelec. Laut einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Energieanbieters Eon besitzen im Freistaat 27,3 Prozent der Menschen ein Elektro-Fahrrad. Bundesweit sind es 31,4 Prozent. Im Ländervergleich liegt Thüringen mit dieser Quote auf dem elften Platz.

Dennoch steigt in Thüringen die Zahl der Besitzer von E-Bikes stetig an. Im Jahr 2020 hatten demnach nur 12,1 Prozent der Menschen ein eigenes Rad mit Elektroantrieb gehabt. Auch im Vergleich zum vergangenen Jahr nahm die Quote der Besitzer im Freistaat stark zu – der Anteil hatte damals laut der Umfrage bei 25,6 Prozent gelegen.

Niedersachen an der Spitze - Berlin am Schluss

Die meisten Nutzer elektrisch unterstützter Fahrräder in Deutschland gibt es den Zahlen zufolge in Niedersachsen mit etwa 39,4 Prozent, gefolgt von Nordrhein-Westfalen sowie Bayern mit je rund 34 Prozent. Schlusslicht ist Berlin mit nur 15,1 Prozent E-Bike-Besitzern. Die Hauptstadt liegt in dieser Rangliste fast schon traditionell auf dem letzten Platz – viele Menschen greifen dort nicht zum eigenen E-Bike, sondern bewegen sich mit gemieteten E-Bikes und auch E-Scootern durch die Stadt.

Für die Erhebung befragte das Meinungsforschungsinstitut Civey online vom 8. bis 23. Juli bis zu 30.000 deutsche Bürger ab 18 Jahren sowie 2.500 Besitzerinnen und Besitzer von E-Bikes und Pedelecs. Die Ergebnisse sind Eon zufolge repräsentativ. Die Ergebnisse zeigten, dass E-Bikes längst mehr als Freizeit oder Komfort seien, so der Stromkonzern. Auffällig sei zudem in diesem Jahr vor allem das deutlich gestiegene Interesse junger Menschen.

Quelle: dpa

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