MMA-Kampf vor dem Weißen HausDonald Trump verkündet das "historischste Sportevent aller Zeiten"

Käfigkämpfe mitten auf dem Gelände des Weißen Hauses? Die Idee hatte der US-Präsident schon länger, nun wird sie konkret - zu seinem Geburtstag und nicht zum 250. Geburtstag der USA wenige Wochen später.
US-Präsident Donald Trump hat Käfigkämpfe auf dem Gelände des Weißen Hauses zu seinem 80. Geburtstag angekündigt. Über seinen Account auf seinem Netzwerk "Truth Social" postete er eine Ankündigung für ein Event am 14. Juni unter dem Titel "UFC Freedom 250". An dem Tag wird Trump 80 Jahre alt. In diesem Jahr jährt sich die Unabhängigkeit der USA zum 250. Mal.
Passend zu den Plänen war Trump am Samstagabend (Ortszeit) mit einigen Begleitern wie seinen Töchtern Ivanka und Tiffany sowie Außenminister Marco Rubio bei der aktuellen Veranstaltung der Ultimate Fighting Championship (UFC) in Miami zugegen. Parallel dazu sprach JD Vance in Pakistan zur Weltöffentlichkeit und berichtete vom Scheitern der Friedensverhandlungen mit Iran.
Trump lief zusammen mit UFC-Präsident Dana White ein, auch die Kampfsport-Organisation postete mehrere Ankündigungen für das Event im Juni, so stehen schon die Hauptkämpfe sowie ein Rahmenprogramm mit Live-Musik fest. Es sei das "most historic sporting event of all time", das historischste Sportevent aller Zeiten, hieß es.
Am selben Tag, dem 14. Juni also, startet die deutsche Fußball-Nationalmannschaft mit einem Spiel in Houston gegen Curacao in die bislang gigantischste Fußball-WM aller Zeiten. Diese wird in Mexiko, Kanada und den USA ausgetragen. FIFA-Präsident Gianni Infantino erwartet bei dem Turnier mit 48 Nationen und 104 Spielen einen "Super Bowl" in jedem Spiel. Der Super Bowl ist ebenfalls ein sehr großes Sport-Event.
Kampf als Geburtstagsgeschenk, aber nicht für die USA
Die UFC ist die größte Profi-Liga für Mixed Martial Arts (MMA), ein vor allem in den USA beliebter Kampfsport, der verschiedene Disziplinen miteinander vereint. Kämpfer nutzen bei ihren Duellen in käfigartigen Kampfflächen unter anderem Elemente und Techniken aus dem Boxen, Kickboxen und Ringen. Anders als etwa beim Wrestling sind die Kämpfe nicht gestellt. Trump gilt als Fan des Kampfsport-Spektakels.
Bereits im vorigen Jahr hatte Trump angekündigt, er werde anlässlich des 250. Unabhängigkeitstages der USA einen Kampf der UFC mit bis zu 25.000 Zuschauern auf dem Gelände des Weißen Hauses organisieren. Das wird nun aber nicht am Unabhängigkeitstag, am 4. Juli selbst, stattfinden.
Der Unabhängigkeitstag ist einer der wichtigsten nicht religiösen nationalen Feiertage in den Vereinigten Staaten. Überall finden Feiern statt, alles ist in den Farben der US-Flagge geschmückt - dazu gibt es Feuerwerk. Am 4. Juli 1776 hatten britische Kolonien ihre Unabhängigkeit von Großbritannien erklärt und den Weg für die Gründung der Vereinigten Staaten geebnet.