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Ten Voorde siegt doppelt Der Champion brilliert auch zum Saisonstart

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Ten Voorde bestimmt auch zum Auftakt dieser Saison das Tempo.

(Foto: Porsche)

Larry ten Voorde macht einfach da weiter, wo er in der vergangenen Saison aufgehört hat. Im Porsche Carrera Cup Deutschland siegt der Niederländer am ersten Rennwochenende gleich doppelt. Der amtierende Champion zeigt sich anschließend "super glücklich".

Schnellster im freien Training, zweimal auf der Pole-Position und Sieger in beiden Rennen - Larry ten Voorde (Team GP Elite) erlebte einen perfekten Saisonstart im Porsche Carrera Cup Deutschland. Nach seinem Sieg am Freitag gewann der Niederländer auch am Samstag vor Laurin Heinrich (Deutschland/Van Berghe Huber Racing) und Christopher Zöchling (Österreich/Fach Auto Tech). "Ich bin super glücklich über dieses Top-Ergebnis. Wir haben uns in den Tests intensiv vorbereitet und das hat sich nun voll ausgezahlt. Wichtig war, dass ich die Konzentration über die gesamte Renndistanz hochgehalten habe", sagte ten Voorde. Beim Auftakt im Rahmen der FIA World Endurance Championship (WEC) auf dem belgischen Circuit de Spa-Francorchamps sorgten 29 Fahrer im neuen Porsche 911 GT3 Cup für packende Rennen.

Angeführt von Pole-Setter ten Voorde fuhren die Piloten bei strahlendem Sonnenschein und einer Außentemperatur von zehn Grad Celsius in die Startaufstellung. Der GP-Elite-Fahrer verteidigte sich in der ersten Kurve gegen Heinrich - entschieden war das Duell um die Führung allerdings nicht. Nachdem ten Voorde zunächst rund eine Sekunde zwischen sich und seinen Verfolger brachte, arbeitete sich Heinrich im weiteren Verlauf immer dichter an den Spitzenreiter heran. In der zwölften Runde attackierte Heinrich mit seinem 510 PS starken Cup-Fahrzeug aus dem Windschatten heraus, aber fand keine Lücke, um an ten Voorde vorbeizuziehen. Der 24-Jährige sah zwei Runden später und 0,9 Sekunden vor Heinrich die Zielflagge. "Kurz vor Schluss gab es eine Chance für mich, aber das hat leider nicht geklappt. Trotzdem sind zweimal Rang zwei für mich ein super Start in die Saison", sagte der 19-Jährige.

Den dritten Platz auf dem Podium sicherte sich Zöchling. "Ich wollte direkt zu Beginn Druck auf meine Vordermänner ausüben, aber konnte das Tempo nur in den ersten Runden mitgehen. Am Ende habe ich als Dritter wichtige Punkte für die Meisterschaft gesammelt", fasste der erfahrene Carrera-Cup-Pilot zusammen. Porsche Junior Ayhancan Güven (Türkei/Phoenix Racing) erreichte Platz vier und zeigte sich zufrieden: "Natürlich wäre ich gern weiter nach vorn gefahren, aber nach dem Ausfall am Freitag ist die vierte Position ein gutes Ergebnis. In den letzten Runden wäre vielleicht noch mehr möglich gewesen, aber ich wollte mit Blick auf die Gesamtwertung kein zu hohes Risiko eingehen." Rang fünf belegte Leon Köhler (Deutschland/Nebulus Racing by Huber) vor Sandro Kaibach (Deutschland/Fach Auto Tech) und dem Niederländer Max van Splunteren (GP Elite).

Als bester Rookie überquerte Bastian Buus (Dänemark/Allied-Racing) die Ziellinie auf der 7,004 Kilometer langen Traditionsstrecke in den belgischen Ardennen und belegte Platz acht. In der ProAm-Wertung freute sich Carlos Rivas (Black Falcon Team Textar) über einen Doppelsieg: Nach Rang eins am Freitag gewann der Luxemburger seine Klasse am Samstag vor Georgi Donchev (Bulgarien/Nebulus Racing by Huber) und Kim Hauschild (Deutschland/HRT Motorsport). "Zwei actionreiche Rennen mit vielen Duellen auf einer der berühmtesten Strecken der Welt, das war ein gelungener Auftakt in die 32. Saison. Sowohl die jungen Nachwuchstalente als auch die langjährigen Routiniers haben für tollen Motorsport gesorgt. Genau das macht unseren Markenpokal aus", sagte Hurui Issak, Projektleiter des Porsche Carrera Cup Deutschland.

Nach seinen zwei Siegen zum Auftakt heißt der Tabellenführer ten Voorde (50 Punkte). Die Top-Drei komplettieren Heinrich (40 Punkte) und Zöchling (32 Punkte). Die nächsten beiden Saisonrennen trägt der Porsche Carrera Cup Deutschland in der Motorsport Arena Oschersleben aus. Beim Doppellauf vom 14. bis zum 16. Mai gastiert der Markenpokal bei der Veranstaltung des ADAC GT Masters.

Quelle: ntv.de

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