"Teamkollegen würden bestätigen"Tom Brady gesteht: "Ich war irgendwie ein Arschloch"

Es kann durchaus schwierig sein, mit Perfektionisten zusammenzuarbeiten. Rückblickend stellt das auch NFL-Legende Tom Brady fest: Auch mit ihm war es nicht immer einfach.
Der American-Football-Superstar Tom Brady hat in seiner aktiven Karriere seine Teamkollegen verbal nicht selten ziemlich hart in die Mangel genommen. "Als ich noch Quarterback war - und ich bin mir sicher, dass viele meiner ehemaligen Teamkollegen das bestätigen würden -, war ich irgendwie ein Arschloch", sagte der 48-Jährige auf der Digitalmesse OMR in Hamburg.
Er habe sehr viel Wert darauf gelegt, dass alles bis ins Detail richtig gemacht wurde. Erst im Laufe seiner Profikarriere sei er toleranter geworden, wenn Dinge nicht so liefen, wie er es wollte. Auf der Hauptbühne sprach er vor allem darüber, was die besten Zutaten für Erfolg und fürs Gewinnen sind - ob im Sport oder im Business. Vor allem gehe es darum, stets das Beste zu geben, pünktlich zu sein, lange zu bleiben und den Sieg wirklich zu wollen.
Brady hat in seiner Karriere sieben Mal den Super Bowl gewonnen und ist damit der erfolgreichste Profi der NFL-Geschichte. 2022 beendete der Quarterback seine Karriere bei den Tampa Bay Buccaneers und änderte 40 Tage später seine Meinung, um eine weitere Saison dranzuhängen. Seit Februar 2023 ist Brady nun offiziell im Ruhestand.
Mit einem zweiten Comeback hatte Brady sich auch beschäftigt - und dabei wenig Begeisterung bei der NFL ausgelöst. "Ich habe tatsächlich nachgefragt und die (die NFL, Anm. d. Red.) haben die Idee nicht sehr gemocht, also belasse ich es dabei", erzählte er kürzlich. "Wir haben viele verschiedene Dinge erkundet und ich bin sehr glücklich im Ruhestand. Das will ich auch sagen."
Brady stand zuletzt bei einem Flag-Football-Event auf dem Platz und hatte dem Vernehmen nach dabei großen Spaß. Der Sport zählt 2028 bei den Olympischen Spielen in Los Angeles erstmals zum Programm.