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Jetzt Kracher gegen SinnerZverev zerlegt einstigen Angstgegner gnadenlos

27.03.2026, 06:17 Uhr
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Alexander Zverev hat einen starken Lauf. (Foto: IMAGO/PsnewZ)

Das war eine Lehrstunde für Francisco Cerundolo: Im Viertelfinale des Masters-Turnier von Miami fegt Alexander Zverev dermaßen gnadenlos über den Argentinier hinweg, dass dem Hören und Sehen vergeht. Nun bekommt der Deutsche die nächste Chance, die schwerste Aufgabe des Tennis zu lösen.

Deutschlands Tennisstar Alexander Zverev hat beim ATP-Masters in Miami souverän das Halbfinale erreicht. Der Hamburger setzte sich in nur 65 Minuten Spielzeit mit 6:1, 6:2 gegen den Argentinier Francisco Cerundolo (Nr. 18) durch und trifft nun in der Vorschlussrunde auf Jannik Sinner. Gegen den italienischen Weltranglistenzweiten hatte Zverev zuletzt im Halbfinale von Indian Wells ohne Chance mit 2:6, 4:6 verloren.

"Ich habe mich einfach gut gefühlt", sagte Zverev, der seinen vierten Sieg in Serie gegen Cerundolo feierte: "Ich habe das ganze Jahr über davon gesprochen, dass ich versuche, aggressiver zu spielen. Ich habe das Gefühl, dass es heute perfekt geklappt hat." Cerundolo war einst Zverevs Angstgegner, erst im vierten Duell holte der Deutsche den ersten Sieg - und drehte in der Folge eine 0:3-Bilanz in ein 4:3.

"Ich freue mich darauf"

Durch den Erfolg erreichte der Tokio-Olympiasieger zum ersten Mal überhaupt in derselben Saison sowohl in Indian Wells als auch in Miami das Halbfinale. Mit dem Duell gegen Sinner, der 6:2, 6:2 gegen den US-Amerikaner Frances Tiafoe (Nr. 19) gewann, stehe nun "die härteste Prüfung an", sagte Zverev: "Ich freue mich darauf. Ich fühle mich ziemlich gut, hoffentlich bleibt das so."

Sinner und er hätten "in den letzten Jahren, auch in den letzten Monaten einige sehr knappe Spiele" gehabt, sagte Zverev: "Alle gingen zu seinen Gunsten aus, daher hoffe ich einfach auf ein anderes Ergebnis. In Indian Wells habe ich ein schlechtes Spiel gemacht."

Zverev ist in Miami der letzte verbliebene Deutsche im Turnier. Eva Lys, Ella Seidel und Tatjana Maria bei den Frauen sowie Jan-Lennard Struff, Yannick Hanfmann und Daniel Altmaier bei den Männern waren bereits in der ersten Runde gescheitert. Laura Siegemund schied in der zweiten Runde aus.

Quelle: ntv.de, ter/sid