Power-Schlag hilft beim SiegAlexander Zverev ringt äußerst unangenehmen Gegner nieder

Deutschlands Tennis-Star Alexander Zverev erreicht beim ATP-Masters in Miami das Viertelfinale. Er bezwingt den Franzosen Quentin Halys mit reichlich Mühe. Im Halbfinale droht Zverev erneut das Gigantenduell.
Alexander Zverev hat beim Masters in Miami sein Duell mit dem Franzosen Quentin Halys gewonnen und steht im Viertelfinale. Deutschlands bester Tennis-Profi setzte sich mit 7:6 (7:4), 7:6 (7:1) durch und trifft nun auf Francisco Cerundolo aus Argentinien. Halys machte dem an Nummer drei gesetzten Olympiasieger das Leben durchgehend schwer und wehrte die beiden ersten Matchbälle gegen sich noch ab. Bei dem mit 9,4 Millionen US-Dollar dotierten Hartplatzturnier in Florida nutzte Zverev dann nach 1:45 Stunden im Tiebreak aber seinen dritten Matchball und machte kurz vor Mitternacht den Einzug in die nächste Runde perfekt.
Halys war für Zverev ein unangenehmer Gegner und erlaubte ihm kaum Breakchancen - die wenigen, die der Hamburger bekam, konnte er nicht nutzen. Erst im Tiebreak des ersten Satzes gelang Zverev schließlich ein Mini-Break. Gegen die Nummer 111 der Tennis-Weltrangliste konnte sich Zverev in den entscheidenden Momenten aber immer auf seinen Aufschlag verlassen und sich damit selbst aus unangenehmen Situationen befreien. Der 28-Jährige schlug 16 Asse. "Das ist ein Schlag, der gut funktioniert, und ich hoffe, dass er auch weiterhin gut funktioniert", sagte Zverev.
Auch im zweiten Durchgang erzwang Halys den Tiebreak, nachdem er beim Stand von 4:5 noch zwei Matchbälle abgewehrt hatte. Ein Doppelfehler von Halys im Tiebreak brachte Zverev dann das nächste Mini-Break und 3:0 in Führung.
Zuvor war auch der Weltranglistenzweite, der Italiener Jannik Sinner, eine Runde weiter gekommen. Er gewann 7:5, 7:6 (7:4) gegen Alex Michelsen aus den USA. Sinner bekommt es nun mit Frances Tiafoe zu tun. Zverev und Sinner könnten wie zuletzt in Indian Wells im Halbfinale aufeinandertreffen. In Kalifornien gewann Sinner das Duell und holte sich im Finale den Titel.