Der Sport-TagBundestrainer will sich nicht zu seiner Zukunft äußern

Bleibt er oder muss er nach der Heim-WM gehen? Bundestrainer Alfred Gislason hat Fragen zu seiner Zukunft beim Deutschen Handballbund (DHB) abgeblockt. Zum Stand der Verhandlungen über seinen 2027 auslaufenden Vertrag wollte sich der 66-Jährige im Vorfeld der beiden Länderspiele gegen Olympiasieger, Welt- und Europameister Dänemark nicht äußern.
"Es gibt keine Wasserstandsmeldungen", sagte Gislason bei einem Medientermin in Köln: "Ich konzentriere mich in dieser Woche voll auf Dänemark und verweise in dieser Frage an Ingo Meckes." Gislason hatte zuletzt seinen Wunsch bekräftigt, über die Heim-WM (13. bis 31. Januar 2027) hinaus mit der Mannschaft weiterarbeiten zu wollen.
DHB-Sportvorstand Meckes hatte Mitte März betont, man wolle sich bei der Entscheidung nicht unter Druck setzen lassen, verwies aber darauf, dass spätestens vor WM-Beginn Klarheit herrschen müsse. "Wir wägen alle Möglichkeiten ab", so Meckes. In Gislasons Amtszeit seit 2020 gewann das DHB-Team Olympia-Silber 2024 in Paris sowie EM-Silber im Januar 2025. Zuletzt hatte es immer wieder auch Diskussionen über eine mögliche Ablösung des Isländers nach dem kommenden Groß-Turnier gegeben.