Dienstag, 13. Juli 2021Der Sport-Tag

21:04 Uhr

2,21-Meter-Mann spielt ab sofort für Frankfurt

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Haarms bringt eine riesige Spannweite mit.

(Foto: imago images/ZUMA Wire)

Die Frankfurter Basketballer der Fraport Skyliners haben den niederländischen Center Matt Haarms verpflichtet. Der 24-Jährige kommt vom amerikanischen College-Team BYU Cougars aus Utah und erhält vor seiner ersten Profisaison einen Zweijahresvertrag, wie der Bundesligist mitteilte.

"Er ist ein großartiger Spieler, der Einschüchterungsvermögen aufgrund seiner Größe hat, aber trotzdem gute Mobilität besitzt", sagte Trainer Diego Ocampo über den 2,21 Meter großen Neuzugang. "Offensiv ist er ein kompletter Spieler, er kann nah am Korb abschließen, hat aber auch andere Fähigkeiten wie den Wurf aus der Mitteldistanz und den Pass."

20:49 Uhr

In der Bundesliga aktiv: Turn-Olympiasieger droht vierjährige Sperre

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(Foto: imago images/Eibner)

Barren-Olympiasieger Oleg Wernjajew wird wegen eines positiven Dopingtests nicht an den Olympischen Spielen in Tokio teilnehmen. Dies machte der 27 Jahre alte Kunstturner aus der Ukraine via Instagram öffentlich. Gegen die nun drohende vierjährige Sperre, so Wernjajew weiter, werde er vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS kämpfen. Bei Wernjajew, der seit Jahren in der Kunstturn-Bundesliga für die TG Saar an die Geräte geht, wurde das als nicht erlaubt gelistete Herzmedikament Meldonium aufgespürt.

Der Turn-Weltverband hatte Wernjajew bereits im Herbst vergangenen Jahres vorläufig suspendiert, er fehlte daher auch schon bei den Europameisterschaften 2020 und 2021. Bei Olympia 2016 in Rio de Janeiro gewann Wernjajew im Mehrkampf die Silbermedaille, nur einen Zehntelpunkt hinter Superstar Kohei Uchimura aus Japan.

20:17 Uhr

Streit um Galatasaray-Einreise: Türkei bestellt Botschafter ein

Die Türkei hat den griechischen Botschafter Michael-Christos Diamessis einbestellt. Ankara protestiere damit gegen die Entscheidung der Athener Flughafenbeamten, der Mannschaft des türkischen Fußball-Rekordmeisters Galatasaray Istanbul wegen Zwistigkeiten um Coronatests die Einreise zu verweigern (siehe Meldung von 15:52 Uhr). Das berichtete die staatliche türkische Nachrichtenagentur Anadolu.

  • Galatasaray sollte gegen den griechischen Meister Olympiakos Piräus in einem Freundschaftsspiel antreten. Das Spiel sollte vor dem Hintergrund der schwelenden diplomatischen Spannungen zwischen Athen und Ankara ausgetragen werden.
  • Die Einreise aus der Türkei nach Griechenland setzt voraus, dass ein höchstens 24 Stunden alter negativer PCR-Test vorgelegt wird. Die Istanbuler Mannschaft ging von einer Zeitspanne von 72 Stunden aus.
  • Die türkische Delegation habe am Flughafen keinen neuen Test abgeben wollen und sei am Montag zurückgeflogen, erklärten Flughafenbeamte und der griechische Vizeminister für Katastrophenschutz.
  • Galatasaray beklagte auf seiner Webseite "eindeutige Diskriminierung" und beschuldigte die Flughafenbeamten, die Mannschaft in "einer extrem unangemessenen und arroganten Art und Weise" behandelt zu haben. Galatasaray forderte auch eine formelle Entschuldigung.
19:53 Uhr

Fußball-Olympiasiegerin beendet extrem erfolgreiche Karriere

Lena Goeßling macht Schluss. Die Fußballerin beendet mit 35 Jahren ihre Karriere. Nachdem ihr Vertrag beim VfL Wolfsburg nicht verlängert worden war, verabschiedet sie sich ganz vom Sport, teilt sie bei Instagram mit: "Obwohl es noch Möglichkeiten gegeben hätte, bei anderen Vereinen anzufangen. Aber ich bin mir sicher, dass ich dieses Gefühl, das ich für den VfL Wolfsburg in zehn Jahren entwickelt habe, für keinen anderen Verein noch mal aufbringen kann. Und ohne dieses Gefühl und ohne diese Leidenschaft will ich nicht noch einmal woanders anfangen. Das würde keinem Verein gerecht. "

Seit 2011 spielte Goeßling für den VfL Wolfsburg und gewann zweimal die Champions League, sechsmal die Meisterschaft und achtmal den DFB-Pokal. Mit der deutschen Fußball-Nationalmannschaft wurde sie Olympiasiegerin 2016 und drei Jahre zuvor Europameisterin.

19:12 Uhr

1,74 Meter oder 1,85 Meter? Google-Fehler amüsiert Bayerns Neuzugang

Wie groß ist denn dieser Omar Richards wirklich? 1,74 Meter oder 1,85 Meter? "Ich habe viel davon gehört", erzählte der englische Bayern-Neuzugang vom FC Reading bei seiner Vorstellung über fehlerhafte Angaben im Internet.

  • Die Suchmaschine Google hat den 23 Jahre alten Linksverteidiger, der sich mit Youtube-Videos über den FC Bayern informierte, mit 1,85 Meter Körpergröße geführt. Auf der Münchner Homepage steht er indes mit 1,74 Meter Körpergröße.
  • "Google hatte meine Größe falsch", bemerkte Richards amüsiert und stellte klar, dass er "eher in Richtung 1,74 Meter" groß sei und definitiv nicht 1,85 Meter.
18:42 Uhr

"Mega-positiv": Neuer Coach schwärmt vom BVB

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Rose hat Spaß.

(Foto: imago images/Kirchner-Media)

Marco Rose geht nach seinen ersten Tagen als Trainer von Borussia Dortmund mit einem guten Gefühl in die Saison. "Der erste Eindruck ist mega-positiv. Das ist ein toll organisierter Verein mit vielen Leuten, die anpacken", sagte der neue Fußball-Lehrer des Bundesligisten am Dienstag bei BVB-TV. Der ehemalige Gladbacher Coach hatte vor knapp zwei Wochen mit der Vorbereitung begonnen.

Rose arbeitet nach eigenem Bekunden an einem Spielstil, der zum BVB passt: "Es ist wichtig, dass wir uns einen Fußball erarbeiten, mit dem sich die Leute identifizieren können, zu dem sie gern ins Stadion kommen. Wenn wir das schaffen, ist hier einiges möglich. Ich glaube zu wissen, was man für eine Euphorie entstehen lassen kann, wenn man guten und erfolgreichen Fußball spielt."

18:09 Uhr

Das Fußball-Team für Olympia schrumpft immer weiter

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Auch Jakobs fehlt.

(Foto: imago images/Eduard Bopp)

Die deutschen Fußballer treten bei den Olympischen Spielen (23. Juli bis 8. August) mit nur 18 statt möglicher 22 Spieler an. Für U21-Europameister Ismail Jakobs wird kein Ersatz nachnominiert. "Wir mussten eine 100er-Liste im Januar erstellen, und nur von dieser dürfen wir nachnominieren", sagte Trainer Stefan Kuntz beim Training der DFB-Auswahl. "Wir haben jeden Spieler auf dieser Liste abtelefoniert beziehungsweise mit dem Verein gesprochen, und diese 18 sind übrig geblieben."

Jakobs wechselt vom Bundesligisten 1. FC Köln zum französischen Ligue-1-Klub AS Monaco und verzichtet deshalb auf Olympia. Zuvor hatten bereits Niklas Dorsch wegen des Wechsels zum FC Augsburg und der verletzte Josha Vagnoman (Hamburger SV) für die Sommerspiele in Tokio abgesagt.

17:37 Uhr

Sturm auf Wembley: UEFA leitet Verfahren gegen englischen Verband ein

Nach dem Sturm Dutzender Fußballfans auf das Wembley-Stadion vor dem EM-Finale zwischen England und Italien (2:3 i.E.) und weiteren Störungen im Rahmen des Spiels hat die Europäische Fußball-Union (UEFA) mehrere Disziplinarverfahren gegen den englischen Verband (FA) eingeleitet.

  • Gegen die FA wurde Anklage erhoben wegen des Eindringens von englischen Anhängern auf das Spielfeld, des Werfens von Gegenständen, der Störung während der italienischen Nationalhymne und des Zündens von Feuerwerkskörpern.
  • Nach Angaben der BBC wurden am Sonntagabend mindestens 45 Personen vorläufig festgenommen. Ein Sprecher des Stadions bestätigte, dass "eine kleine Anzahl" Fans ohne Tickets versucht hatte, sich Zugang zum Inneren der Arena zu verschaffen.
  • Der englische Verband FA nannte die Szenen "komplett inakzeptabel" und "peinlich" für die Three Lions.
16:52 Uhr

Salihamidzic: Bayern ist machtlos gegen internationale Konkurrenz

Sportvorstand Hasan Salihamidzic hält Bayern München auf dem Transfermarkt gegen die wirtschaftlich schlagkräftigere internationale Konkurrenz für machtlos. "Die Situation ist nicht einfach, wenn man sieht, wie einige Klubs investieren können. Gegen manche finanziellen Kräfte ist im Moment nichts zu machen", sagte Salihamidzic.

  • Der deutsche Fußball-Rekordmeister versuche, "immer kreativ zu bleiben und für die Spieler anders sexy zu sein", ergänzte er. Das gelang etwa bei Dayot Upamecano, den die Münchner für 42,5 Millionen Euro von Rivale RB Leipzig verpflichteten.
  • Weitere Top-Transfers scheinen aber kaum möglich: Die Bayern rechnen wegen der Coronakrise mit Einnahmeverlusten von 150 Millionen Euro.
  • Salihamidzic plant unter anderem deshalb keine Verpflichtungen mehr für die personell dezimierte Defensive ein. "Das ist kein Thema und nicht das, was wir wollen", sagte er über einen möglichen Ersatz für Lucas Hernandez (Knie) und Alphonso Davies (Sprunggelenk).
16:22 Uhr

Boatengs Prozess wegen möglicher Körperverletzung terminiert

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Boateng droht Ärger.

(Foto: Bernd Feil/M.i.S./Pool)

Ex-Nationalspieler Jérôme Boateng muss wegen des Vorwurfs der Körperverletzung im September vor dem Amtsgericht erscheinen. Für den 9. September wurde der Prozessauftakt angesetzt, wie Gerichtssprecher Klaus-Peter Jüngst mitteilte. Weitere Verhandlungstermine waren zunächst nicht geplant. Demnach könnte auch am selben Tag das Urteil fallen.

  • Die Staatsanwaltschaft wirft dem ehemaligen Bayern-Star und Weltmeister von 2014 vorsätzliche Körperverletzung vor. Er soll seine Ex-Lebensgefährtin während eines Streits im Urlaub verletzt haben. Unter anderem soll es um ein Video gehen, das zu seiner Entlastung vorgelegt worden war.
  • Die Seite Boatengs hatte bei Bekanntwerden des Prozesstermins im Oktober 2020 keine Stellungnahme abgegeben. Die Verteidiger hatten laut Berichten von WDR und "Süddeutscher Zeitung" aus dem vergangenen Jahr damals erklärt, dass es um einen privaten Sachverhalt gehe, der im Wesentlichen auf unbewiesenen Behauptungen Dritter beruhe.
  • Der ursprüngliche Gerichtstermin im Dezember vergangenen Jahres war verschoben worden, weil ein Zeuge "coronabedingt am Erscheinen gehindert" wurde, wie es vom Gericht hieß. Auf vorsätzliche Körperverletzung steht laut Gericht Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren.
15:52 Uhr

Schikane bei Einreise? Türkei macht Griechenland Vorwürfe wegen Galatasaray

Die Türkei wirft griechischen Behörden Schikane vor, weil das Team des türkischen Fußballklubs Galatasaray Istanbul bei der Einreise in Athen zusätzliche Corona-Tests absolvieren sollte. "Es ist alles andere als höflich, dass die negativen PCR-Tests abgewiesen wurden und das ganze Team aufgefordert wurde, einen neuen Test zu machen", teilte das türkische Außenministerium mit.

Die Mannschaft war gestern auf dem Weg zu einem Spiel mit dem griechischen Klub Olympiakos Piräus und wurde verschiedenen Berichten zufolge am Flughafen in Athen vor der offiziellen Einreise zu einem Corona-Test aufgefordert. Von dem Trainer des Klubs hieß es, die Mannschaft sei mit Tests nicht älter als 24 Stunden angereist und man habe es abgelehnt, einen weiteren zu machen. Daraufhin wurde der Mannschaft die Einreise verweigert.

Die griechische Corona-Gesetzgebung sehe ausdrücklich vor, dass bei allen Einreisenden unabhängig von ihrer Nationalität und Herkunft Schnelltests per Zufallsprinzip durchgeführt werden könnten, hieß es in einer Mitteilung des Zivilschutzes. Entgegen der türkischen Darstellung berichteten griechische Medien, das System habe reagiert, weil die PCR-Tests der Spieler älter als 24 Stunden gewesen seien.

15:34 Uhr

"Leute, ich ab richtig Bock": Max Kruse über Olympia

Aus der eigentlichen Nationalmannschaft fliegt Max Kruse vor Jahren aus disziplinarischen Gründen raus. Nun soll er die U21 als Leader bei Olympia anführen. Einen Tag vor dem Abflug nach Tokio zeigt sich der 31-Jährige gewohnt unverstellt und in allerbester Laune.

15:08 Uhr

Japans Bevölkerung hat echt keine Lust auf Olympia

Während in Tokio der Countdown zur Eröffnungsfeier läuft und das Olympische Dorf seine Türen für die ersten Athletinnen und Athleten geöffnet hat, ist die Skepsis der Japaner vor den Sommerspielen weiterhin ungebrochen. Nach einer am Dienstag veröffentlichten Umfrage des Marktforschungsinstituts IPSOS befürworten nur 22 Prozent im Gastgeberland die Olympia-Austragung während der Pandemie.

Das Institut befragte in seiner weltweiten Studie vom 21. Mai bis zum 4. Juni 19.510 Erwachsene in 28 Ländern. Im Durchschnitt sprachen sich nur 43 Prozent für die Durchführung der Spiele aus, die im vergangenen Jahr verschoben worden waren. Am 23. Juli sollen im Olympiastadion von Tokio die Sommerspiele eröffnet werden, Zuschauer sind wie bei den meisten Wettbewerben nicht zugelassen.

14:06 Uhr

Nationalspieler von Paris St. Germain entscheidet sich für Leverkusen

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(Foto: imago images/PanoramiC)

Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen hat Abwehrtalent Mitchel Bakker von Paris St. Germain verpflichtet. Der niederländische U21-Nationalspieler unterzeichnete bei den Rheinländern einen Vertrag bis 2025 und soll künftig die Position des linken Außenverteidigers bekleiden. Bayer soll laut Medienberichten rund sieben Millionen Euro für den 21-Jährigen in die französische Hauptstadt überweisen.

Für Bakker, der in der abgelaufenen Saison 40 Pflichtspiele für PSG bestritten hat, bedeutet der Wechsel nach Leverkusen eine "Möglichkeit, bei einem attraktiven Verein den nächsten Entwicklungsschritt zu machen". Nach dem russischen Torhüter Andrej Lunew (Zenit St. Petersburg) ist Bakker der zweite Neuzugang der Leverkusener in diesem Sommer.

13:45 Uhr

Vogts gibt dem neuen Bundestrainer einen wichtigen Tipp

Für den ehemaligen Bundestrainer Berti Vogts kann es nur durch mannschaftliche Geschlossenheit einen positiven Neuanfang im deutschen Fußball geben. "Ich würde mich freuen, wenn der DFB und die DFL wieder näher zusammenrücken. Wir brauchen wieder mehr mannschaftliche Geschlossenheit", schrieb der 74-Jährige in seiner Kolumne für die "Rheinische Post": "Mit dem neuen Bundestrainer Hansi Flick kann es einen Neuanfang geben, wenn alle im deutschen Fußball daran mitarbeiten."

Der Europameister-Trainer von 1996 fordert darüber hinaus, dass im deutschen Fußball die Trends aus den anderen großen Fußball-Nationen adaptiert werden: "Es ist ganz wichtig rüberzuschauen nach England, Spanien, Frankreich, in die Niederlande und nach Italien: Was machen sie da anders, was können wir adaptieren? Wir sind nicht die Erfinder des Fußballs, darum sollten wir nicht den falschen Stolz haben und nur im eigenen Saft kochen."

13:15 Uhr

Nach Hirnblutung und Not-OP: FC Bayern gibt Zipser neuen Vertrag

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Zipser vor seinem Ausfall.

(Foto: imago images/Kessler-Sportfotografie)

Der FC Bayern hat Basketball-Nationalspieler Paul Zipser einen neuen Dreijahresvertrag bis 2024 gegeben. Das teilte der Bundesligist mit. Der 27 Jahre alte Flügelspieler ist nach einer plötzlichen Hirnblutung und einer Notoperation im Juni seit knapp drei Wochen in der Reha. Einen Zeitpunkt für einen Comeback-Plan auf dem Parkett nannten die Münchner nicht.

Der frühere NBA-Profi und das Spitzenteam von der Isar hatten sich schon vor dem Ausfall auf eine Verlängerung des Kontrakts geeinigt, wie es hieß. Zipser war in der abgelaufenen Saison einer der wichtigsten Akteure der Bayern, die den Pokal gewannen und in der elitären Euroleague als erstes deutsches Team das Viertelfinale erreichten. Im Bundesliga-Finale fehlte Zipser wegen der Blutung, die dezimierten Münchner unterlagen Alba Berlin mit 1:3 nach Siegen.

Geschäftsführer Marko Pesic unterstrich, dass sich der Verein nichts mehr wünsche, "als dass er seinen Genesungsprozess in aller Ruhe fortsetzt. Wir stehen gerade jetzt zu unserem Wort und geben Paul alle Zeit der Welt, auch wieder als Spieler zu uns zurückzukehren."

12:42 Uhr

Girondins Bordeaux gibt Kontrolle ab und vermeidet Zwangsabstieg

Der sechsmalige französische Fußball-Meister Girondins Bordeaux und der SCO Angers haben den Zwangsabstieg vermieden und werden auch in der kommenden Saison in der Ligue 1 spielen. Die Nationale Kontroll- und Managementabteilung (DNCG) der Fußballliga des Landes bestätigte die Entscheidung im Fall von Bordeaux selbst, Angers twitterte: "Wir sind in der Ligue 1."

Bordeaux hatte aufgrund des Rückzugs des Hauptanteilseigners in der abgelaufenen Saison rote Zahlen geschrieben. Der Traditionsklub war dadurch zunächst nicht mehr in der Lage gewesen, die Kosten des Spielbetriebs zu tragen. Der Tabellen-13. Angers wurde wegen eines nicht rechtzeitig eingegangenen Dokuments im Zuge des Transfers von Rayan Ait-Nouri verurteilt. Der französische U21-Nationalspieler war vor einem Jahr auf Leihbasis nach England zu den Wolverhampton Wanderers gewechselt.

Beide Klubs waren vor das Berufungsgericht des DNCG gegangen. Dieses stimmte dem Sanierungsplan von Bordeaux-Klubbesitzer Gerard Lopez zu. Die DNCG kontrolliert fortan die Löhne sowie Kauf und Wiederverkauf von Spielern bei Girondins.

12:10 Uhr

Den Rassismus befeuert? Englischer Nationalspieler kritisiert Innenministerin

Der englische Fußball-Nationalspieler Tyrone Mings hat die britische Innenministerin Priti Patel deutlich für ihr Verhalten in der Debatte um Rassismus und kniende Profis kritisiert. Patel hatte sich zwar gestern "angeekelt" über rassistische Beleidigungen gegen englische Spieler nach dem verlorenen EM-Finale gegen Italien gezeigt. Zuvor hatte die konservative Politikerin jedoch wie Premierminister Boris Johnson immer wieder Verständnis für Menschen gezeigt, die ihren Unmut über das Knien der Spieler gegen Rassismus sowie die Bewegung "Black Lives Matter" äußerten.

"Man kann nicht zu Beginn des Turniers das Feuer schüren, in dem man unsere Anti-Rassismus-Botschaft als 'Symbolpolitik' bezeichnet & dann vorgeben, angeekelt zu sein, wenn genau das passiert, gegen das wir uns einsetzen", schrieb der 28 Jahre alte Mings am Montagabend auf Twitter. Nachdem sie im Elfmeterschießen des EM-Finals gegen Italien (2:3) nicht getroffen hatten, waren Marcus Rashford, Jadon Sancho und Bukayo Saka im Internet rassistisch beleidigt worden. Darauf reagierten weite Teile der Gesellschaft, der Politik und des Fußballs mit Empörung und Entsetzen.

11:07 Uhr

Real-Legende kommt nach Paris: PSG empfängt titelhungrigen Mega-Transfer

Es ist der bislang wohl spektakulärste Wechsel dieses Transfer-Sommers im internationalen Fußball. Mit Sergio Ramos verlässt der vielleicht beste Innenverteidiger der letzten Dekade nach 16 Jahren Real Madrid - ablösefrei. Sein neuer Klub, Paris Saint-Germain, reibt sich die Hände.

10:28 Uhr

Deutscher Tour-Teamchef ist froh, dass die Tour wieder etwas mehr wie früher aussieht

Bora-hansgrohe-Teamchef Ralph Denk hat sich erfreut über die im Vergleich zum Vorjahr etwas normalisierte Corona-Situation bei der Tour de France geäußert. "Ich bin sehr, sehr froh, dass ein Stück weit Normalität wieder zurückkehrt. Das ist auch das Flair, was die Tour de France ausmacht. Das braucht die Tour, um attraktiv zu sein", sagte der 47-Jährige. 2020 war das wichtigste Radrennen der Welt wegen der Pandemie um knapp zwei Monate nach hinten verschoben worden, diesmal steigt es wieder zum regulären Termin.

Auch Zuschauer befinden sich wieder deutlich mehr an den Straßen. Denk findet das folgerichtig und verweist auf andere Sportarten in diesem Sommer. "Es wäre ein Stück weit unfair, wenn hier alles hermetisch abgeriegelt wäre, wenn ich am Sonntagabend das Finale bei der Fußball-EM angeschaut habe." Beim Endspiel zwischen Italien und England in London waren mehr als 60.000 Fans in Wembley zugelassen.

09:55 Uhr

Bundesliga-Trainer überrascht: "Wer rauchen will, soll rauchen"

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Hauptsache, die Leistung stimmt.

(Foto: imago images/Herbert Bucco)

Trainer Steffen Baumgart will seine Fußball-Profis beim 1. FC Köln an der langen Leine führen und den Spielern weder das Rauchen noch das Alkoholtrinken verbieten. "Wer rauchen will, soll rauchen. Es wäre gut, wenn sie es nicht vor dem Bus machen", sagte der neue Trainer des Bundesligisten der "Bild". Selbst in der Kabine will der 49-Jährige kein Rauchverbot verhängen. "Wenn ein Spieler meint, er müsse nach dem Spiel hinten in der Ecke in der Kabine eine rauchen, gehe ich nicht hin und mache einen Lauten. Ich verfolge meine Spieler auch nicht auf Instagram oder erteile Alkoholverbot, das wäre doch albern", meinte er.

Der vom SC Paderborn an den Rhein gewechselte Ex-Profi setzt auf Eigenverantwortung seiner Spieler. Das seien alles erwachsene Menschen, Familienväter mit Verantwortung, denen er freistelle, Entscheidungen zu treffen. "Sie müssen nur dafür Sorgen, dass sie auf dem Platz fit und klar sind. Bei der Arbeit verstehe ich keinen Spaß", betonte der frühere Stürmer.

08:55 Uhr

Rückennummer als Zeichen: Der BVB will seinen Ex-Stammtorwart schnell loswerden

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In der Vorsaison konnten weder Bürki noch Hitz glänzen, der BVB holte deshalb einen neuen Keeper.

(Foto: imago images/Kirchner-Media)

Wenn es noch eines Nachweises bedurfte, dass Roman Bürki keine Zukunft mehr beim BVB hat, die offizielle Vergabe der Rückennummern erbrachte ihn. Der bereits in der vergangenen Saison degradierte Ex-Stammkeeper bekam die 38 zugewiesen. Bürkis Nummer 1 übernimmt Gregor Kobel.

Zwar lässt der neue Cheftrainer Marco Rose die T-Frage öffentlich noch offen ("Es gilt das Leistungsprinzip"). Es deutet aber alles daraufhin, dass der für satte 15 Millionen Euro vom VfB Stuttgart verpflichtete Kobel den Stammplatz zwischen den Pfosten bekommt, Marwin Hitz als sein Stellvertreter fungiert - und Bürki den BVB bis zur Schließung des Transferfensters am 31. August ohne Wenn und Aber noch verlassen soll.

Zwar gestaltet sich ein Wechsel des Keepers in Corona-Zeiten schwierig, intern ist bei der Borussia laut "Ruhr Nachrichten" allerdings eine klare Entscheidung in der Personalie gefallen: Bürki soll, wenn alles nach Plan läuft, nie wieder im BVB-Trikot auflaufen. Wohin es Bürki ziehen könnte, ist nach wie vor offen.

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08:20 Uhr

Stanley-Cup-Sieger verpasst der Trophäe eine massive Delle

Die Tampa Bay Lightning haben den Stanley Cup demoliert. Das bestätigte ein Sprecher der NHL. Details zu dem Vorfall gab es zunächst keine. Auf Fotos in den sozialen Netzwerken war zu sehen, dass die Trophäe für die Meisterschaft in der besten Eishockey-Liga der Welt eine massive Delle hat. Nach Angaben des Sprechers sollte der Stanley Cup, eine der geschichtsträchtigsten und ältesten Trophäen der Sport-Welt, bereits heute repariert werden und dann wie geplant auf Tour gehen. Die Lightning feierten ihre Titelverteidigung mit einer Bootsparade in Tampa.

Das Team hatte die Meisterschaft am Mittwoch im fünften Spiel gegen die Montreal Canadiens perfekt gemacht. Bereits den Titel im vergangenen Jahr hatte das Team auf dem Wasser gefeiert, damals allerdings noch mit Corona-Auflagen für die Fans am Ufer. Nun zelebrierten tausende Menschen den Erfolg. Es ist nicht das erste Mal, dass der Stanley Cup bei Feierlichkeiten beschädigt wird.

07:56 Uhr

"Unverletzt, aber erschüttert": Formel-1-Pilot nach EM-Finale beraubt

Das EM-Finale war sportlich im positiven Sinne eines für die Geschichtsbücher - was aber abseits des Spielfeldes war, ist alles andere als eine Erfolgsgeschichte. Die rassistischen Anfeindungen, die Randale, das gewaltsame Eindringen, all das muss vernünftig aufgearbeitet werden. Betroffen von unschönen Ereignissen in Wembley war mit Lando Norris auch ein Formel-1-Pilot, der im Vorfeld des Großen Preises von Großbritannien an diesem Wochenende zum Endspiel gereist war.

Wie sein Rennstall McLaren allerdings mitteilt, "war Lando Norris nach dem EM-Finale in einen Vorfall verwickelt, bei dem ihm die Uhr abgenommen wurde, die er trug." Der 21-Jährige, bisher eine der positiven Überraschungen der F1-Saison und in jedem Rennen in den Punkten, sei zwar "unverletzt, aber verständlicherweise erschüttert". Weil die Polizei ermittle, könnten aktuell keine weiteren Angaben gemacht werden.

07:23 Uhr

Falls Sie es vergessen haben sollten: So lief das EM-Finale

Seit 55 Jahren wartet die stolze englische Fußballnation auf einen großen Titel. Im Wembley-Stadion soll es im EM-Finale gegen Italien endlich so weit sein. Die Three Lions gehen früh in Führung, doch die Squadra Azzurra kann ausgleichen. Im Elfmeterschießen wird es zur Nervensache.

06:52 Uhr

Mindestens 175 Millionen? Klubboss soll Mega-Ablöse für Haaland bewilligt haben

Berichte spanischer Medien, Erling Haaland habe seinem Berater Mino Raiola mitgeteilt, dass er bei einem Abschied von Borussia Dortmund auf jeden Fall zu Real Madrid wechseln wolle, haben den FC Chelsea wohl nicht abgeschreckt. Die "Bild" berichtete, dass Chelsea-Eigentümer und -Geldgeber Roman Abramovich das notwendige Geld für eine Sofort-Verpflichtung Haalands freigegeben hat. Die Rede ist von nicht weniger als 175 Millionen Euro.

Abramovich soll allerdings gefordert haben, dass die Blues im Gegenzug Stars veräußern, um die Investitionen wenigstens etwas aufzufangen. Englischen Berichten zufolge könnten Callum Hudson-Odoi, Hakim Ziyech und Tammy Abraham die Londoner verlassen.

O-Töne aus Dortmund legen derweil nahe, dass der BVB seinem Kurs treu bleibt und Haaland in diesem Sommer nicht veräußert. "Wir planen fest mit Erling für die neue Saison", bestätigte Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc unlängst.

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05:49 Uhr

Kölner Talent geht für Millionensumme nach Monaco - und schwächt Deutschlands Olympiakader

Das deutsche Fußballteam für die Olympischen Spiele in Tokio muss die nächste Absage verkraften. U21-Europameister Ismail Jakobs wechselt vom Bundesligisten 1. FC Köln zum französischen Ligue-1-Klub AS Monaco und fliegt deshalb nicht mit nach Tokio. Das teilte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) mit. Zuvor hatten bereits Niklas Dorsch und Josha Vagnoman für die Spiele abgesagt.

"Das deutsche Team, das nun aus 18 Spielern besteht, ist am heutigen Montag in Frankfurt am Main zusammengekommen, um am Dienstagabend in Richtung Japan aufzubrechen", heißt es in einer DFB-Mitteilung. Ursprünglich hätten 22 Spieler für das Olympia-Turnier nominiert werden können.

Bei den Monegassen, Tabellendritter der abgelaufenen Saison, erhält der Flügelspieler einen Vertrag bis 2026. Die Ablösesumme für die Rheinländer soll sich laut Medienberichten auf bis zu acht Millionen Euro belaufen. Der Vertrag des Eigengewächses wäre am 30. Juni 2024 ausgelaufen.

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