Bayern-Star pokert ums Gehalt, Man United zeigt Interesse
Serge Gnabry konnte sich mit dem FC Bayern bislang nicht auf eine Verlängerung des 2023 auslaufenden Vertrags einigen. Deshalb wird der Nationalspieler immer wieder mit anderen Vereinen in Verbindung gebracht - darunter Manchester United. Gnabry pokert mit dem FC Bayern seit Monaten um ein neues Arbeitspapier. Jedoch konnte bislang keine Einigung erzielt werden, wie so oft soll die Gehaltsfrage für Unstimmigkeiten sorgen.
Die Münchner könnten in diesem Sommer letztmals eine hohe Ablösesumme für der 26-Jährigen kassieren. Die "Manchester Evening News" brachte den Rechtsaußen zuletzt mit Manchester United in Verbindung. Allerdings müssen sich die Bayern-Fans momentan wohl keine allzu große Sorgen machen. Laut "Sky" ist das Thema nicht heiß. Zwar soll es Interesse an Gnabry geben, aber keine konkreten Verhandlungen.
Trotz vieler positiver Fälle: Corona-Regeln vor Tour de France gelockert
Trotz zahlreicher positiver Fälle in den vergangenen Wochen hat der Radsport-Weltverband UCI die Corona-Regeln kurz vor dem Start der 109. Tour de France gelockert. Vor dem Beginn und an zwei Ruhetagen müssen nun bei allen Fahrern und Teammitgliedern nur noch Antigen-Schnelltests statt PCR-Tests durchgeführt werden. Zudem entfällt die Regel, dass eine Mannschaft aus dem Rennen genommen wird, sobald zwei Fahrer positiv getestet werden. Die Mannschaften waren nach dpa-Informationen teilweise bereits am vergangenen Wochenende informiert worden. Die Tour beginnt am Freitag in Kopenhagen.
Ein positiver Schnelltest muss durch einen PCR bestätigt werden, bedeutet jedoch nicht - auch dies ist neu - zwangsläufig das Aus für die Tour. In Ausnahmefällen können der Chefarzt der UCI sowie der Covid-Arzt des Tourveranstalter ASO beschließen, dass ein Fahrer weiterfahren darf. Dafür muss gegeben sein, dass die infizierte Person nicht ansteckend ist und das Coronavirus übertragen kann.
Nächster Liverpool-Star verlässt Jürgen Klopp
Der FC Liverpool hat sich vom japanischen Fußball-Nationalspieler Takumi Minamino getrennt. Der 27-Jährige, der zwischenzeitig auch mal an den FC Southampton ausgeliehen war, unterschrieb bei der AS Monaco einen Vertrag bis Ende Juni 2026. Das gab der Klub aus dem Fürstentum bekannt. Vor seinem Wechsel zu den Reds in der Premiere League hatte Minamino von 2015 bis 2020 für Red Bull Salzburg gespielt.
Werder baggert an Ex-Mainz-Star
Nach dem gescheiterten Transfer von Wunschspieler Daniel-Kofi Kyereh denkt Fußball-Bundesligist Werder Bremen offenbar über eine Verpflichtung des Niederländers Jean-Paul Boëtius von Mainz 05 nach. Das berichtete die "Bild"-Zeitung. "Es sind mehrere Bundesliga-Klubs an ihm interessiert. Ein Verein ist Werder Bremen. Sie haben angerufen und sich nach ihm erkundigt", wird Boëtius' Berater Erkan Alkan zitiert. Der 28-jährige Boëtius ist genau wie der vom FC St. Pauli zum SC Freiburg gewechselte Kyereh auf mehreren Mittelfeldpositionen einsetzbar. Nach vier Jahren in Mainz wurde sein Vertrag nicht mehr verlängert, der Niederländer ist deshalb ablösefrei.
Raúl-Gerüchte sorgen für Aufregung beim FC Schalke 04
Die Nachricht, dass Real-Madrid-Legende Raúl González Blanco - kurz Rául - Trainerkandidat beim FC Schalke 04 gewesen sein soll, wo er im Jahr 2010 nach seiner Zeit bei den Königlichen im Herbst seiner aktiven Fußballer-Karriere anheuerte und prompt zum Publikumsliebling aufstieg, hat hohe Wellen geschlagen. Laut einem Bericht der spanischen "Marca" soll Raúl von Verantwortlichen des FC Schalke 04 kontaktiert worden sein. Demnach habe der Trainer der Zweitvertretung von Real Madrid "mehrere Anrufe von Klubs aus dem Ausland erhalten". Darunter war neben Leeds United auch Schalke 04, wie es heißt.
Wie "Bild" erfahren haben will, sei an den Gerüchten um ein Schalker Interesse an Raúl nichts dran. "Es ist nicht zutreffend, dass wir Raúl als Trainer verpflichten wollten oder es Gespräche gab", teilte der Revierklub gegenüber dem Boulevard-Blatt mit. Laut dem Bericht sollen die Vereinsbosse ohnehin eher auf der Suche nach einem erfahreneren, aber vor allem günstigeren Chefcoach gewesen sein.
Union muss am meisten blechen: Pyro-Strafen für BVB und Co.
Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bunds (DFB) hat mehrere Vereine aus der 1. und 2. Bundesliga wegen pyrotechnischer Vergehen der jeweiligen Fans zu Geldstrafen verurteilt. Die höchste Summe muss Bundesligist Union Berlin zahlen. Die Eisernen wurden mit einer Buße in Höhe von 159.000 Euro belegt, von denen bis zu 53.000 für sicherheitstechnische und gewaltpräventive Maßnahmen verwendet werden dürfen.
Zweitligist Hamburger SV muss 107.525 Euro berappen, nachdem das Auswärtsspiel in Kiel im April für zehn Minuten unterbrochen werden musste, hinzu kommen 1800 Euro wegen eines Vergehens in Ingolstadt. Bundesligist VfL Bochum wurde zu einer Zahlung von 45.000 Euro verurteilt. Absteiger Arminia Bielefeld muss 43.000 Euro zahlen, Borussia Dortmund 42.000. Je 15.000 Euro werden vom VfB Stuttgart (Platzsturm) und dem SC Freiburg (Bengalische Feuer) einkassiert. Der 1. FC Magdeburg muss für den Platzsturm nach dem Aufstieg in Liga zwei 2500 Euro bezahlen.
Opfer eines Sabotageaktes? Sprinter wird wegen Dopings gesperrt
Der Schweizer Sprinter Alex Wilson ist wegen Dopings für vier Jahre gesperrt worden. Zudem muss der 31-Jährige nach einer Entscheidung der Disziplinarkammer des Schweizer Sports rund 13.500 Euro zahlen.
Bei einer am 15. März 2021 durchgeführten Dopingkontrolle außerhalb des Wettkampfs war in der Urinprobe des gebürtigen Jamaikaners, der bei der Leichtathletik-EM 2018 in Berlin Bronze über 200 Meter gewonnen hatte, ein Abbaustoff von Trenbolon nachgewiesen worden. Trenbolon ist ein anabol androgenes Steroid aus der Gruppe der Anabolika, ein stark wirksames, muskelaufbauendes Hormon. Es steht auf der Dopingliste.
Wilson erklärte die positive Probe mit dem Verzehr einer großen Menge kontaminierten Fleisches in Las Vegas. Später gab Wilson an, er sei Opfer eines Sabotageaktes geworden. Dieser Erklärung folgte die Disziplinarkammer nicht.
Petkovic macht nach Wimbledon-Aus ihre alte Corona-Infektion öffentlich
Tennisspielerin Andrea Petkovic hatte sich rund einen Monat vor dem Rasen-Klassiker in Wimbledon mit dem Coronavirus infiziert und war in der Vorbereitung mehrere Tage erkrankt. Sie habe es sich beim vorigen Grand-Slam-Turnier in Paris eingefangen, berichtete die 34-Jährige nach ihrem Erstrunden-Aus in Wimbledon.
"Ich war schon drei Tage richtig krank und danach fünf Tage platt, so hätte ich nicht spielen können", sagte Petkovic. Sie habe über zehn, zwölf Tage einen erhöhten Puls gehabt. Nach ihrem Achtelfinalerfolg beim Rasen-Turnier in Berlin vor zwei Wochen habe sie noch einmal einen gesundheitlichen Einbruch erlebt.
Petkovic geht davon aus, dass sie sich in Paris angesteckt hat, wo es erstmals keine Maskenpflicht in der Kabine mehr gegeben habe. Sie habe an den ersten drei Tagen zunächst noch eine Maske getragen. "Dann haben mich die Menschen so blöd angeguckt, weil ich die einzige war. Wenn ich etwas zu sagen hätte, würde ich die Maske in geschlossenen Räumen wieder einführen", sagte sie.
"Egal, was passiert": Boateng spielt nur noch eine Saison
Kevin-Prince Boateng vom Fußball-Bundesligisten Hertha BSC wird seine Karriere definitiv nach der kommenden Saison beenden. "Das ist meine letzte Saison als aktiver Profifußballer. Es ist egal, was passiert. Auch wenn wir nächstes Jahr Champions League spielen - das ist meine letzte Saison", sagte er: "Ich werde alles nochmal reinhauen für den Verein und für mich selber auch. Und dann ist Schluss."
Der 35-Jährige war im vergangenen Jahr zur Hertha zurückgekehrt und hatte jüngst seinen auslaufenden Vertrag um ein Jahr verlängert. "Ich habe Bock zu spielen. Ich will noch ein bisschen zocken. Und ich glaube, das sieht man auch im Training", meinte Boateng: "Ob es dann Minuten in der Bundesliga werden oder nicht - darüber will ich gar nicht reden. Ich will das nochmal mitnehmen. Noch ein Jahr."
Als Grund für die Verlängerung gab er auch die zurückliegende Spielzeit an, in der die Berliner erst in der Relegation gegen den Hamburger SV die Klasse gehalten hatten. "Das letzte Jahr war zu turbulent", sagte er, "viel Action, negative Schlagzeilen. Ich konnte so nicht aufhören."
Weiteres Geld für Lewandowski locker? Barça verkauft wohl Nationalspieler
Der niederländische Fußball-Nationalspieler Frenkie de Jong steht laut einem Medienbericht kurz vor einem Wechsel vom FC Barcelona zu Manchester United. Wie Sky Sports meldete, sollen sich der englische Premier-League-Klub und die Katalanen über die Ablösesumme von 65 Millionen Euro zuzüglich weiterer Bonuszahlungen für den 25 Jahre alten Mittelfeldspieler "weitgehend einig" sein.
Für Manchester und seinen neuen Coach Erik ten Hag wäre es nach dem Abgang des französischen Weltmeisters Paul Pogba der erste hochkarätige Neuzugang. Mit de Jong, der bei Barça noch einen Vertrag bis 30. Juni 2026 hat, arbeitete der niederländische Coach bereits von 2017 bis 2019 bei Ajax Amsterdam zusammen.
Gerüchte über einen Wechsel gibt es schon seit Wochen, de Jong selbst hielt sich mit Kommentaren dazu aber weitestgehend zurück. "Du fühlst dich immer geschmeichelt, wenn Teams Interesse an dir als Spieler zeigen, aber ich bin im Moment beim größten Klub der Welt und fühle mich dort wohl, also keine Neuigkeiten", hatte er vor Kurzem noch nach einem Länderspiel gesagt.
De Jong spielt seit 2019 beim hoch verschuldeten FC Barcelona, das sich trotz der Finanzlage Hoffnungen auf einen Transfer von Bayern-Stürmer Robert Lewandowski macht.
Ex-Weltmeister beschimpft Hamilton mit N-Wort
Eklat in der Formel 1: Der dreimalige F1-Weltmeister Nelson Piquet hat in Zusammenhang mit Lewis Hamilton das N-Wort benutzt. Der rassistische Vorfall ereignete sich schon im vergangenen Jahr, kam aber erst jetzt ans Licht. Das berichten brasilianische Medien wie "CNN Brasil".
Piquet nutzte den rassistischen Begriff demnach, als er den Silverstone-Zweikampf zwischen Hamilton und Verstappen im Jahr 2021 kommentierte. "Der kleine N***** stellt das Auto so hin, weil er keine Chance hatte, in dieser Kurve zwei Wagen zu überholen. Es ist ein Witz! Er hat Glück, dass es nur Verstappen erwischt hat", sagte Piquet demnach auf Portugiesisch in einem Interview mit dem Journalisten Ricardo Oliveira.
Beim Großen Preis von Großbritannien 2021 schoss Hamilton früh im Rennen Verstappen bei hoher Geschwindigkeit ab, der Niederländer fuhr in die Streckenbegrenzung. Hamilton gewann, der WM-Kampf wurde wieder spannend.
Piquet hat sich noch nicht zu seiner verbalen Entgleisung geäußert. Der Brasilianer ist der Vater von Verstappen-Freundin Kelly Piquet.
"Gefahr ist da": Olympia-Aus für deutschen Gewinngarantie-Sport?
Horst Hüttel, Sportlicher Leiter beim Deutschen Skiverband, sieht die olympische Zukunft der Nordischen Kombination in Gefahr. Selbst die Zukunft der Männerwettbewerbe sei über 2026 hinaus nicht gewährleistet, sagte der 53-Jährige bei Sport1. Das habe das Internationale Olympische Komitee (IOC) in seiner Pressemitteilung "auch klar dargelegt".
Die Exekutive des IOC hat beschlossen, trotz der Bestrebungen zur Geschlechtergleichheit die Kombination aus Skispringen und Skilanglauf für Frauen nicht zu den Winterspielen 2026 in Mailand und Cortina d'Ampezzo zuzulassen - auch wegen mangelnder Vielfalt des Teilnehmerfeldes. Damit bleibt die Disziplin die einzige Sportart bei den Winterspielen, in der keine Frauen an den Start gehen.
Diese Entscheidung widerspreche eindeutig den Bestrebungen des IOC nach Gleichberechtigung der Geschlechter, kritisierte Hüttel: "Es sind bei Olympia durchaus Sportarten am Start mit weniger als zehn Nationen, die aber schon zwei olympische Perioden hinter sich haben."
Bei den Youth Olympic Games 2020 seien bei der Nordischen Kombination der Frauen immerhin 13 Nationen vertreten gewesen, führte der DSV-Sportfunktionär weiter aus. "Da misst man aus meiner Sicht mit zweierlei Maß. Daher ist die Begründung für mich nicht nachvollziehbar."
Katalanen drohen mit Konsequenzen: FC Barcelona hat genug von AS Roma
Der FC Barcelona droht dem italienischen Fußball-Traditionsclub AS Rom nach einem abgesagten Freundschaftsspiel mit juristisches Konsequenzen. Die Blaugrana werde "wegen Schäden, die dem FC Barcelona und seinen Fans aufgrund dieser unerwarteten und ungerechtfertigten Entscheidung entstanden sind", rechtliche Schritte prüfen, teilten die Katalanen mit.
Rom hatte das Spiel am 6. August um die Joan Gamper Trophy im Camp Nou abgesagt und das mit einer Neugestaltung des Sommerfahrplans begründet. Laut Barça ist die Absage der Roma "einseitig und grundlos" erfolgt. Man bemühe sich nun um einen neuen Gegner. Auch die Frauen-Mannschaften beider Vereine sollten am 6. August gegeneinander spielen.
"... dann geht es bergab": Ex-Fahrer über Haas-"Opfer" Schumacher
Warum klappt es für Mick Schumacher in der Formel 1 noch nicht mit WM-Punkten? 2021 war er in der Endabrechnung einer von nur drei Piloten, die keine Zähler sammeln konnten: darunter sein damaliger Teamkollege Nikita Mazepin und Alfa-Ersatzfahrer Robert Kubica. Und auch in der laufenden Saison steht der Deutsche noch ohne Ertrag da, obwohl der 2022er Haas mit dem Namen VF-22 zu Saisonbeginn eigentlich auf gute Performances hoffen ließ.
Während sein neuer Teamkollege Kevin Magnussen immerhin in den ersten Rennen fleißig Punkte sammelte, gab es in den letzten fünf Grands Prix für beide Haas-Piloten nichts Zählbares mehr zu holen. Dabei war Schumacher beim letzten Rennen in Kanada nah dran, musste seinen Boliden dann jedoch aufgrund eines Defekts abstellen.
Zuvor hatte auch Magnussen in Baku vorzeitig ausrollen lassen müssen. Genau diese immer mehr aufkommenden Probleme machen es Schumacher nun noch schwieriger, glaubt Ex-Haas-Pilot Romain Grosjean.
"Das ist unheimlich typisch für Haas. Man startet gut und dann geht es bergab. Ich weiß das nur zu gut", sagte der Franzose, der zwischen 2016 und 2020 für das US-Team fuhr und wohl jedem Formel-1-Fan durch den Feuer-Crash in Bahrain in Erinnerungen bleiben wird, bei dem er in seiner letzten Saison in die Leitplanke krachte und sich aus einem zerteilten Auto befreite, gegenüber dem Portal "GPFans".
Mehr über die Abwärtsspirale hier bei den Kollegen von sport.de
Katar bei Elton Johns Herzensklub unerwünscht: Kein Spiel gegen WM-Gastgeber
Premier-League-Absteiger FC Watford, der Herzensklub von Elton John, hat dem Druck seiner Fans nachgegeben und ein angedachtes Testspiel gegen die Fußball-Nationalmannschaft von WM-Gastgeber Katar abgesagt. "Es wurde mehr als deutlich, dass dieses Spiel nicht gespielt werden durfte", sagte ein Klubsprecher.
Die Fangruppierungen Women of Watford (WOW) und Proud Hornets hatten gegen die Partie mobil gemacht. In einer gemeinsamen Stellungnahme äußerten sie sich "hocherfreut", dass der Klub die Bedenken erhört habe und auf das Spiel verzichte.
Katar gab wiederum an, von Watford ein Angebot erhalten zu haben. Stattdessen werden man nun eben andere Testspiele gegen europäische Vereine austragen. "Wir haben uns einige Angebote angeschaut und Freundschaftsspiele mit verschiedenen europäischen Mannschaften ausgewählt", hieß es in einem Statement.
Tage der Entscheidung: Dembélé vor Schock-Wechsel zu Bayern?
Drei Tage noch, dann läuft das Arbeitspapier von Ousmane Dembélé beim FC Barcelona aus und der französische Weltmeister steht ohne neuen Vertrag da. Wie geht es mit dem Superstar weiter, der in spanischen Medienberichten auch weiterhin mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht wird? Laut dem spanischen Sender "Onze" sollen dem Flügelstürmer zwei externe Vertragsangebote vorliegen. Eines aus der Premier League vom FC Chelsea. Dessen Teammanager Thomas Tuchel arbeitete mit Dembélé schon während seiner Zeit beim BVB in der Bundesliga zusammen und soll den Offensivmann schon länger ernsthaft auf dem Schirm haben.
Außerdem bringt die spanische Quelle auch den FC Bayern mit dem 25-Jährigen in Verbindung. Ähnlich wie die Blues aus London sollen die Münchner Dembélé ein Vertragsangebot unterbreitet haben, welches sogar besser sein soll als das vom FC Barcelona, das er bis zum 30. Juni annehmen muss.
Nach "AS"-Infos sei Barca-Coach Xavi mittlerweile schon der Geduldsfaden gerissen, soll er doch zum launischen Offensivspieler gesagt haben: "Ousmane, du hast seit Dezember ein Angebot vom Verein. Entweder du nimmst das Angebot an oder es gibt nichts mehr zu tun und du verabschiedest dich. Der Klub wird kein neues Angebot machen."
Für den FC Bayern dürfte die Personalie aber wohl nur ernsthaft interessant werden, sollte es tatsächlich zu einer Trennung von Serge Gnabry kommen. Die Zukunft des deutschen Nationalspielers war bis zuletzt noch ungeklärt.
Zweitligist HSV verlangt Wahnsinnsablöse: Muss U21-Star jetzt bleiben?
Beim Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart ist bei den Bemühungen um Rechtsverteidiger Josha Vagnoman vom Hamburger SV Geduld gefragt. "Wir sind extrem weit auseinander", sagte VfB-Sportdirektor Sven Mislintat am Montagabend beim Trainingsauftakt zu den Verhandlungen mit dem Zweitligisten.
Medienberichten zufolge soll der HSV bis zu acht Millionen Euro fordern. Geld, das der VfB-Kaderplaner nicht bereit ist, zu zahlen. "Wir brauchen nicht drum herumreden, dass Vagnoman ein Thema ist. Wir sehen schon, dass wir die Position gerne noch einmal besetzen würden", sagte Mislintat. "Aber es ist nicht realistisch im Moment. Am Ende kann es auch sein, dass man nicht zusammenfindet."
Beim VfB hängen Neuzugänge auch damit zusammen, was mit den umworbenen Profis Orel Mangala, Sasa Kalajdzic und Borna Sosa geschieht. Die Stuttgarter müssen wegen des Stadionumbaus und als Folge der Corona-Pandemie ein Transferüberschuss von etwa 25 Millionen erwirtschaften.
Philipp Lahm interessiert möglicher Lewandowski-Wechsel nicht
Philipp Lahm sieht einem möglichen Abgang von Weltfußballer Robert Lewandowski aus der Bundesliga gelassen entgegen. "Das ist so im Fußball: Spieler verlassen die Liga, Spieler kommen", sagte der Ehrenspielführer der deutschen Nationalmannschaft.
Umso mehr freut sich der Weltmeister von 2014 über die Verpflichtung des FC Bayern von Sadio Mané und die Rückkehr von Mario Götze in die Bundesliga zu Eintracht Frankfurt.
"Es ist sehr wichtig, dass große Spieler in der Bundesliga spielen. Ich freue mich einfach, dass ein Sadio Mané aus Liverpool zu Bayern wechselt, der bestimmt auch in anderen Clubs hätte spielen können. Auch dass man Mario Götze wieder häufiger sieht, ist für die Bundesliga gut", sagte der Turnierdirektor der EM 2024 in Deutschland.
Der 38-Jährige fügte hinzu: "Ich finde es wichtig, dass die Bundesliga attraktiv bleibt. An den zwei Zugängen sehe ich, dass es absolut gegeben ist."
Pech am Gepäckband, Glück auf dem Platz: Otte plagt sich nur mit Alltagsproblemen
Bei Oscar Otte, so sieht es zumindest auf den ersten Blick aus, läuft momentan ziemlich viel richtig. Sein steiler Aufstieg hat ihn unter die Gesetzten in Wimbledon geführt, in der ersten Runde am Montagabend kam er noch rechtzeitig vor dem Einbruch der Dunkelheit durch. Doch auch bei Otte läuft nicht immer alles nach Plan. Das verriet er nach seinem klaren Auftaktsieg gegen seinen Kumpel Peter Gojowczyk.
Auf dem Hinflug nach London sei ihm ein Gepäckstück abhanden gekommen. Der Inhalt: Fünf paar Rasenschuhe, Saiten für seine Schläger - und ein Glücksstein, den ihm sein Vater geschenkt hat. Ärgerlich, aber der Hilferuf kam bei seinem Ausrüster an, zwei Paar neue Schuhe hat er bekommen. Da er in jedem Match ein paar verschleißt, werden die aber kaum reichen. Denn das Glück erarbeitet sich Otte derzeit selbst.
Am Dienstag hat er Pause, kann trainieren und sich anschauen, gegen wen es in der zweiten Runde geht. Der Brite Jay Clarke und der US-Amerikaner Christian Harrison müssen ihr Match beim Stand von 7:6, 6:1, 5:5 für Harrison noch beenden. "Die können gerne noch etwas länger spielen", scherzte Otte gut gelaunt.
Unter Hoeneß wäre das nicht passiert: Matthäus übt Knallhart-Kritik an Bayern
Bayern Münchens Ex-Star Lothar Matthäus führt die Vielzahl an Baustellen beim deutschen Fußball-Meister offenbar auf den Führungsstil der Vorstands-Doppelspitze Oliver Kahn und Hasan Salihamidzic zurück. In seiner Sky-Kolumne "So sehe ich das" bezweifelte der Kapitän der deutschen Weltmeister-Mannschaft von 1990, dass Probleme wie die Querelen um den abwanderungswilligen Weltfußballer Robert Lewandowski und den mit Münchens Angebot offenbar unzufriedenen Nationalspieler Serge Gnabry in der Ära der ehemaligen Bayern-Granden Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß aufgetreten wären.
"Ob es diese Themen so auch unter der Führung von Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß gegeben hätte, weiß ich nicht. Sie haben den Verein anders als Salihamidzic und Oliver Kahn geleitet", schrieb Matthäus.
Im Umgang mit den Personalien Lewandowski und Gnabry wirft der Rekordnationalspieler den Münchnern zweierlei Maß vor: "Bei Gnabry ist der FC Bayern der Meinung, dass man sich eventuell trennen muss, wenn ihm diese Offerte nicht reicht. Auch er hat - genauso wie Robert Lewandowski - noch ein Jahr Vertrag. Bei Lewandowski handelt der Verein allerdings anders. Hier bringt der Spieler einen Verein, der bereit ist, Ablöse zu bezahlen, aber man lässt ihn nicht ziehen. Man muss vorsichtig damit sein, wenn man dem einen oder anderen fehlende Moral vorwirft, jedoch als Verein ebenfalls so handelt, wie es die eigenen Interessen verlangen."
Chelsea träumt von Tauschgeschäft: DFB-Star vor Wechsel zu Juventus?
Timo Werner ist sicher nicht der Darling der Fußballnation. Dem Nationalspieler werden nicht unbedingt die entscheidenden Tore auf dem Weg zum fünften Stern in Katar zugetraut. Der 26-jährige Stürmer trifft häufig die falschen Entscheidungen, verstolpert beste Chancen und trifft dann, wenn es ohnehin nicht mehr wichtig ist. Dabei gelangen ihm in bislang 53 Länderspielen immerhin schon 24 Treffer, unter dem neuen Nationaltrainer Hansi Flick gelangen ihm sogar acht in elf Einsätzen, mehr als jedem anderen Nationalspieler.
Anders aber auf Vereinsebene. Dort hat ihm sein Trainer Thomas Tuchel in der vergangenen Saison immer häufiger das Vertrauen entzogen. Nur 21 Startelfeinsätze, 37 Spiele in alle Wettbettwerben insgesamt und eine bescheidene Bilanz von elf Toren und sechs Assists lassen an Werners Zukunft bei Chelsea zweifeln.
Nicht überraschend also, dass italienische Medien nun von einem anstehenden Tauschgeschäft berichten. Timo Werner soll zu Juventus Turin geschickt werden, die im Gegenzug den niederländischen Verteidiger Matthijs de Ligt für Chelsea freigeben. Spielpraxis für Werner, nicht unwichtig vor der WM im November. Wie die "Bild" jedoch zu berichten weiß, könnte es bis zu einer endgültigen Entscheidung noch einen Moment dauern. Eine Option scheint Juve allemal.