Dienstag, 26. Januar 2021Der Sport-Tag

22:57 Uhr

Voll angestellt, weiblich und schwarz: Jennifer King schreibt NFL-Geschichte

Das Washington Football Team wird als erste Mannschaft in der Geschichte der nordamerikanischen Profiliga NFL eine schwarze Frau in seinem offiziellen Trainerteam voll anstellen. Jennifer King wird zur neuen Saison als Assistenz-Trainerin für die Offensive tätig sein, nachdem sie in der abgelaufenen Saison bereits Erfahrungen beim Team aus der Hauptstadt gesammelt hatte. King hatte bereits 2018 und 2019, damals noch in der Saisonpause und -vorbereitung, bei den Carolina Panthers unter dem heutigen Washington-Cheftrainer Ron Rivera hospitiert.

In der aktuellen Saison hatte das Washington Football Team in der ersten Saison unter seinem neuen Namen erstmals seit 2015 die NFL-Playoffs erreicht, wo es gegen die Tampa Bay Buccaneers um den sechsfachen Super-Bowl-Sieger Tom Brady ausschied.

22:39 Uhr

Die Schlagzeilen am Abend

22:27 Uhr

Großkreutz wechselt in die 6. Liga

Ein Weltmeister in der 6. Liga: Das Engagement von Ex-Nationalspieler Kevin Großkreutz beim Dortmunder Westfalenligisten TuS Bövinghausen ist perfekt. "Kevin Großkreutz ist zu uns gewechselt, er spielt als Vertragsamateur. Sein Vertrag läuft bis zum 30. Juni 2023", sagte Vereinspräsident Ajan Dzaferoski.

Der langjährige BVB-Profi Großkreutz wolle 15 Minuten von seiner Haustüre entfernt "noch einmal mit alten Freunden zusammenspielen". Beim TuS stürmt unter anderem Eyüp Cosgun, über den Großkreutz sagte: "Er ist ein langjähriger Freund, den ich seit 30 Jahren kenne. Wir haben alles gemeinsam durchgemacht, früher. Er hat sich dann leider schwer verletzt und blieb im Amateurfußball. Mit ihm noch einmal gemeinsam zu spielen - das wär's." Coronabedingt allerdings ist der Spielbetrieb in der Westfalenliga ausgesetzt.

21:54 Uhr

Olympia ohne Flagge und Hymne? Italiens Regierung versucht, Sanktionen abzuwenden

Im Streit um staatliche Einflussnahme auf den Sport hat Italiens Regierung ein Gesetz verabschiedet, das dem nationalen Olympia-Komitee CONI Autonomie garantiert und drohende Sanktionen durch das IOC verhindern soll. Zuletzt war darüber spekuliert worden, dass Italien womöglich ohne Hymne und Flagge bei den Sommerspielen in Tokio antreten muss. Hintergrund der Auseinandersetzung ist eine Gesetzesänderung in Italien. Mit der Gründung von "Sport e Salute" (Sport und Gesundheit), einer neuen Verwaltungseinheit, wurde ein Konkurrent für das CONI ins Leben gerufen, der die Olympia-Organisation irgendwann überflüssig machen könnte.

Die Tageszeitung "La Repubblica" hatte berichtet, das Internationale Olympische Komitee (IOC) werde wegen der Einflussnahme das Verbot von Italiens Hymne und Flagge in Tokio beschließen. Das IOC erklärte auf Anfrage lediglich, dass das Thema am Mittwoch auf der Sitzung des IOC-Exekutivkomitees behandelt werde.

20:31 Uhr

Aue reißt Würzburg den Sieg aus der Hand

Die Würzburger Kickers haben beim FC Erzgebirge Aue eine Überraschung verpasst. Das Schlusslicht der 2. Fußball-Bundesliga gab in den Schlussminuten die Führung noch her und verlor bei den Sachsen mit 1:2 (0:0). Der Ex-Auer Ridge Munsy (52.) hatte die Mannschaft von Bernhard Trares, der aufgrund seiner Sperre von seinen Assistenten Philipp Eckart und Benjamin Sachse vertreten wurde, in Führung gebracht. Florian Krüger (78.) und Florian Ballas (85.) trafen für die Gastgeber zum glücklichen Sieg.

20:25 Uhr

Segler Herrmann bekommt ziemlich prominente Unterstützung

Der Hamburger Segler Boris Herrmann hat auf den letzten Seemeilen bei der Weltumseglung Vendée Globe prominenten Zuspruch erhalten. "Du hast immer gesagt, unter die Top 5 zu kommen, würde sich wie ein Sieg anfühlen - und nun das ... Was für ein großartiger Erfolg, egal wie es jetzt noch endet", schrieb Greta Thunberg in einer Nachricht an Herrmann, die dem "Hamburger Abendblatt" vorliegt. "Es macht mich wirklich glücklich zu sehen, dass Segelfans auf der ganzen Welt und in ganz Deutschland nun wissen, was für eine großartige Person du bist."

Die 18 Jahre alte schwedische Klimaaktivistin verriet, dass sie das Rennen "mehrfach am Tag" verfolge und es großartig finde, Kontakt zu Herrmann zu halten. Der Hamburger hatte Thunberg im Spätsommer 2019 auf einer Jacht über den Atlantik nach New York gesegelt. Thunberg hatte auf die Nutzung eines Flugzeugs aus Gründen des Klimaschutzes verzichtet.

19:53 Uhr

K'lautern-Fans fordern: "Maul halten!"

Fußball-Drittligist 1. FC Kaiserslautern hat rassistische Anfeindungen gegen den sportlichen Rivalen Türkgücü München scharf verurteilt und in einem offenen Brief Stellung bezogen. Aufsichtsratsboss Rainer Keßler sagte: "Es ist unerträglich, dass rechte Gruppierungen den Versuch unternehmen, den 1. FC Kaiserslautern - seinen Namen, seine Historie und Werte - sowie das Fritz-Walter-Stadion für menschenverachtende Parolen und ihre Ideologien zu missbrauchen."

Im Vorfeld hatte eine rechtsextreme Partei direkt vor dem Stadion Banner mit der Aufschrift "Türkgücü nicht willkommen" platziert und dazu in der Stadt tausende Banner verteilt. Der Traditionsklub aus der Pfalz veröffentlichte dazu: "Maul halten, wenn die Westkurve spricht! Wer hier willkommen ist, entscheidet nicht ihr!"

18:58 Uhr

Winfried Bölke ist tot

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Bölke im Jahr 1972.

(Foto: imago/WEREK)

Der deutsche Radsport trauert um Winfried Bölke. Der dreimalige deutsche Straßenmeister der Profis starb im Alter von 79 Jahren in seiner Wahlheimat Dortmund. Dies gab der Bund Deutscher Radfahrer (BDR) bekannt. Neben den 2016 bzw. 2018 verstorbenen Rudi Altig und Karl-Heinz Kunde sowie Hennes Junkermann und Rolf Wolfshohl gehörte Bölke zu den populärsten deutschen Profis der 60er Jahre.

Internationale Höhepunkte in Bölkes Karriere waren die beiden Teilnahmen an der Tour de France 1967 und 1968, damals mit der deutschen Nationalmannschaft, da Werksteams nicht zugelassen waren. Bei der sechsten Etappe 1967 belegte er Platz zwei. Die Tour gewann damals Frankreichs Star Roger Pingeon, mit dem Bölke zu jener Zeit gemeinsam mit Eddy Merckx im legendären Profi-Team Peugeot-Michelin-BP fuhr.

18:30 Uhr

Basketball-Bundesligist muss zum zweiten Mal in Quarantäne

Wegen eines positiven Corona-Tests muss die gesamte Mannschaft der Basketball Löwen Braunschweig mindestens zehn Tage in Quarantäne. Das Virus war bei Athletiktrainer Àlvaro de Pedro nachgewiesen worden, wie der niedersächsische Basketball-Bundesligist mitteilte. Die beiden Heimspiele der Braunschweiger gegen die Telekom Baskets Bonn an diesem Mittwoch sowie gegen die Hamburg Towers (31. Januar) müssen ebenso verlegt werden, wie die Auswärtspartie bei den Niners Chemnitz am 3. Februar.

Die Braunschweiger Basketballer hatten bereits zu Beginn des Monats nach positiven Tests mehrere Tage in Isolation verbringen müssen.

17:56 Uhr

Skirennläufer nach Horrorsturz operiert

Der beim Riesenslalom in Adelboden am 9. Januar schwer gestürzte amerikanische Skirennläufer Tommy Ford hat sich nach Operationen an seinem Knie und seiner Hand vorsichtig optimistisch geäußert. "Ich habe keine irreversiblen Schäden an Kopf und Nacken, aber ich habe immer noch Schmerzen. Der Weg zur Genesung wird lang sein", teilte Ford mit. Der 31-Jährige war nach seinem Sturz am Chuenisbärgli bewusstlos, nachdem er kurz vor dem Ziel mit dem Kopf auf die eisharte Piste gekracht war. Ford wurde mit einem Helikopter in eine Klinik gebracht.

17:29 Uhr

DFB sperrt Zweitliga-Trainer

Trainer Bernhard Trares vom Zweitliga-Tabellenletzten Würzburger Kickers ist vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wegen unsportlichen Verhaltens mit einem Innenraumverbot für das nächste Meisterschaftsspiel am heute Abend bei Erzgebirge Aue (18.30 Uhr/Sky und im ntv.de-Liveticker) belegt worden. Darüber hinaus muss der Fußballlehrer eine Geldstrafe von 5000 Euro zahlen.

Trares hatte sich während des Punktspiels beim SC Paderborn am vergangenen Samstag unsportlich gegenüber dem Schiedsrichter-Team verhalten beziehungsweise geäußert. Er war daraufhin vom Unparteiischen Lasse Koslowski in der 76. Minute per Roter Karte aus dem Innenraum verwiesen worden. Der Trainer darf sich in dieser Zeit weder im Innenraum noch in den Umkleidekabinen, im Spielertunnel oder im Kabinengang aufhalten. Im gesamten Zeitraum darf er mit der Mannschaft weder unmittelbar noch mittelbar in Kontakt treten.

17:03 Uhr

"Nie auf ihr Niveau absteigen": Schalke weist AfD-Politiker zurecht

Der FC Schalke 04 hat sich bei Twitter mit Nachdruck gegen Rassismus sowie Ausgrenzung und für mehr Miteinander eingesetzt. In einem knapp zweiminütigen Video werben Spieler und Mitarbeiter des Vereins unter dem Motto "Steht gemeinsam mit uns auf" für ein buntes und tolerantes Miteinander. Dieses Video kommentierte der AfD-Bundestagsabgeordnete Stephan Brandner mit den Worten: "#S04 setzt Zeichen: Nicht nur in der Tabelle!". Dahinter setzte er einen Zwinkersmiley. Dies ließ Schalke nicht unkommentiert.

Der Fußballklub reagierte auf die Aussage des Politikers: "Herr Brandner, sich über Werte wie Vielfalt und Toleranz lustig zu machen, ist für einen gewählten Volksvertreter arm. Unabhängig von unserer sportlichen Situation: Schalke wird nie auf ihr Niveau absteigen. #S04 #StehAuf".

16:44 Uhr

Baumgartlinger fehlt Bayer Leverkusen monatelang

Fußball-Profi Julian Baumgartlinger vom Bundesligisten Bayer Leverkusen ist bereits gestern in München am linken Knie operiert worden. Der Mittelfeldspieler hatte am Samstag während des Ligaspiels gegen den VfL Wolfsburg (0:1) einen Teilriss des vorderen Kreuzbandes erlitten. Der Kapitän der österreichischen Nationalmannschaft wird laut Verein "nicht vor Mai" zurückkehren.

16:19 Uhr

Langlauf-Star zeigt Reue nach Faustschlag im Zielsprint

Der russische Skilangläufer Alexander Bolschunow zeigt nach seinem Ausraster beim Staffelrennen in Lahti Reue. "Ich sehe ein, dass das nicht richtig war, was ich im Ziel gemacht habe. Es tut mir leid, ich werde das nicht mehr tun", sagte der 24-Jährige dem norwegischen Rundfunk NRK. Der Gesamtweltcup-Spitzenreiter hatte am Sonntag im Zielsprint mit der Faust nach dem Finnen Joni Mäki geschlagen, der ihm den Weg abgeschnitten hatte. Hinter der Ziellinie streckte Bolschunow seinen Gegner dann aus voller Fahrt per Eishockey-Check nieder.

Letzteres sei ein Versehen gewesen, betonte Bolschunow im schwedischen Falun. "Ich wollte mit Mäki darüber sprechen, was passiert war, und wissen, warum er das getan hatte", sagte er, "die Ski waren sehr schnell, und als ich versuchte zu bremsen, war die Bindung gebrochen. Ich wollte nicht auf ihn drauf fahren." Mäki habe sich zuvor aus seiner Sicht allerdings "unfair" verhalten.

15:59 Uhr

Inter-Trainer Conte für zwei Spiele gesperrt

Trainer Antonio Conte vom italienischen Fußball-Erstligisten Inter Mailand ist nach seiner verbalen Attacke auf einen Schiedsrichter für zwei Spiele gesperrt worden. Conte hatte in der Nachspielzeit der Serie-A-Begegnung bei Udinese Calcio (0:0) am Sonntag die Rote Karte gesehen. Er muss zudem 20.000 Euro Strafe zahlen.

15:24 Uhr

Schalke bekommt finanzielle "Soforthilfe"

Der stark abstiegsbedrohte Fußball-Bundesligist Schalke 04 könnte zumindest finanziell wieder einen Erfolg landen. Nach einem Bericht der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" wird der Tabellenletzte den Sponsorenvertrag mit Personaldienstleister Stölting langfristig verlängern und ausweiten. Nach Informationen der WAZ ergibt sich dadurch eine "Soforthilfe" für die angeschlagenen Königsblauen von drei Millionen Euro. Das Geld soll "ohne weitere Bedingungen" fließen, der Vertrag gelte auch für die 2. Bundesliga.

Zuletzt hatte der "Kicker" berichtet, dass der Schalker Vertrag mit Hauptsponsor Gazprom bei einem Abstieg ende, beide Parteien sich aber "innerhalb von 20 Werktagen" auf eine Fortführung einigen könnten. Gazprom zahlt eine Basissumme von 20 Millionen Euro pro Jahr.

15:08 Uhr

Rot wegen Spucken: Stürmer des VfL Osnabrück gesperrt

Luc Ihorst vom Zweitligisten VfL Osnabrück ist vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wegen eines unsportlichen Verhaltens für zwei Spiele gesperrt worden. Das Urteil ist rechtskräftig. Zudem muss der Angreifer eine Geldstrafe in Höhe von 5000 Euro zahlen, nachdem er gegen Erzgebirge Aue (0:1) von Schiedsrichter Alexander Sather wegen Spuckens des Feldes verwiesen worden war.

14:30 Uhr

Kein Bock auf Trump: Golf-Turnier findet neuen Platz

Nach der Absage der PGA Championship auf dem Golf-Kurs des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump haben die Veranstalter einen neuen Austragungsort festgelegt. Das Major-Turnier (16. bis 22. Mai 2022) soll nun im Southern Hills Country Club in Tulsa (Oklahoma) stattfinden. Das teilte der US-Verband PGA of America mit.

Ursprünglich sollte die PGA Championship 2022, eines der vier Major-Turniere, auf Trumps Kurs in Bedminster/New Jersey stattfinden. Der Verband hatte die Vereinbarung allerdings nach dem Sturm von Trump-Anhängern auf das Kapitol beendet.

13:23 Uhr

Politiker will Olympia aus Tokio nach Florida holen

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Stehen die Olympischen Ringe bald in Florida?

(Foto: dpa)

Angesichts einer möglichen Absage der Olympischen Spiele in Tokio hat das IOC ein überraschendes Angebot aus Florida bekommen. Der US-Bundesstaat stehe als Ersatz-Ausrichter bereit, schrieb der für Floridas Finanzverwaltung zuständige Spitzenpolitiker Jimmy Patronis nach eigenen Angaben an das Internationale Olympische Komitee. Er wolle IOC-Präsident Thomas Bach "ermutigen, eine Verlegung von Olympia 2021 von Tokio in die USA, genauer nach Florida zu prüfen", hieß es in einem von Patronis' Büro veröffentlichten Brief.

Wegen der zuletzt gestiegenen Zahl der Corona-Infektionen in Japan gilt ein Notstand im Großraum Tokio. Umfragen zufolge spricht sich eine klare Mehrheit der Japaner gegen eine Austragung der Sommerspiele in diesem Jahr aus.

Das IOC und Japans Regierung halten jedoch an ihren Plänen für die Tokio-Spiele fest und hatten zuletzt Berichte dementiert, dass eine Absage bereits beschlossen sei. US-Politiker Patronis verwies auf die Erfahrung von Florida als beliebtes Ziel für Touristen. Zudem habe der Bundesstaat zuletzt erfolgreich Wettbewerbe wie den Saison-Endspurt der Basketball-Liga NBA unter Corona-Bedingungen veranstaltet.

12:39 Uhr

Barças Finanzkrise noch schlimmer: Über eine Milliarde Euro Schulden

Der spanische Spitzenclub FC Barcelona ist durch die Corona-Pandemie noch viel tiefer in die roten Zahlen gerutscht als bisher befürchtet. Die Gesamtschulden des Vereins sollen sich Medienberichten zufolge für den Abrechnungszeitraum 2019/2020 auf den schwindelerregenden Betrag von 1,17 Milliarden Euro belaufen. Davon seien 730,67 Millionen Euro kurzfristige Verbindlichkeiten, schrieb die Sportzeitung "AS". Verluste durch die Corona-Krise sowie in vergangenen Jahren teuer eingekaufte Spieler und horrende Spielergehälter gelten als die Hauptgründe für die hohe Verschuldung. So stehe der FC Barcelona bei anderen Klubs wegen ausstehender Transferzahlungen mit 196 Millionen Euro in der Kreide.

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12:14 Uhr

Die sportlichen Schlagzeilen am Mittag

11:42 Uhr

Boris Herrmann steht unmittelbar vor der Segel-Sensation

Weltumsegler Boris Herrmann ist im Endspurt der Vendée Globe auf Platz zwei vorgerückt. Am vorletzten Tag auf See befeuerte er damit die Siegträume seiner Fans. Die französische Zeitung Libération titelte am Vortag der Entscheidung: "Herrmann, der finale deutsche Coup." Er selbst sagt: "Ich bin im Schwarz-Weiß-Modus, schwanke dazwischen, mich selbst unter Druck zu setzen und es zu genießen." Von Spitzenreiter Charlie Dalin aus Frankreich trennten ihn am Morgen noch 85 Seemeilen. Die ersten Boote werden am Mittwochabend im Ziel vor Les Sables-d'Olonne erwartet. Auf die offizielle Bekanntgabe von Sieg und weiteren Platzierungen nach dem zweieinhalbmonatigen Rennen müssen die Segler aber warten. Denn mit Boris Herrmann, Yannick Bestaven und Jean Le Cam hatten drei Skipper aufgrund ihrer Beteiligung an der Rettungsmission für den schiffbrüchigen Kevin Escoffier in der Nacht vom 30. November auf den 1. Dezember Zeitgutschriften erhalten. Herrmann darf sechs Stunden abziehen, der fünftplatzierte Bestaven zehn Stunden und 15 Minuten, Le Cam 16 Stunden und 15 Minuten. Aktuellen Berechnungen zufolge könnte es zum Siegduell zwischen Herrmann und Bestaven kommen.

10:58 Uhr

Bryants Witwe appelliert: "Wir wollen das nicht sehen"

Der Schock des plötzlichen Todes von NBA-Legende Kobe Bryant sitzt auch ein Jahr danach noch tief. Weggefährten und Hinterbliebene trauern. Doch das Erbe des Basketball-Superstars spornt auch eine neue Generation an.

09:34 Uhr

Nach Gewalt-Ausbruch: Langlauf-Rüpel meldet sich zu Wort

Der russische Langläufer Alexander Bolschunow hat sich für seinen Bodycheck beim Weltcup im finnischen Lahti entschuldigt. "Im Namen des russischen Skiverbandes entschuldigen sich Alexander Bolschunow und Präsidentin Jelena Wälbe für die Reaktion während des Staffelwettbewerbs", hieß es in einer vom Weltverband Fis veröffentlichten Mitteilung.

Der 24 Jahre alte Russe hatte am Sonntag nach einem umkämpften Schlusssprint, bei dem ihm sein finnischer Rivale Joni Mäki auf der Zielgeraden keinen Platz ließ, wütend reagiert. Er schlug zunächst mit der Faust in Richtung des Finnen und streckte diesen nach dem Überqueren der Ziellinie zudem in vollem Tempo per Bodycheck nieder.

"Das sind einfach die Emotionen und das Adrenalin. Er hat absolut falsch reagiert", sagte Russlands Trainer Markus Cramer der dpa. Der Weltverband Fis berät derzeit noch über weitere Konsequenzen. Am Sonntag war Russlands Staffel disqualifiziert worden. Eine Eskalation des Konflikts war nur deshalb ausgeblieben, weil die Finnen besonnen auf Bolschunows Wut reagiert hatten.

08:59 Uhr

Erster Todestag von Kobe Bryant: "Legenden sterben nie"

Am 26. Januar 2021 jährt sich der Todestag von Kobe Bryant zum ersten Mal. In einem bewegenden Interview huldigt der Lakers-Star LeBron James der NBA-Legende, spricht über die Bewältigung von Schmerz und Trauer und über ein Erbe, das es "mit Leben zu füllen" gilt.

08:22 Uhr

Eltern von NFL-Legende Brady erkrankten "hundeelend" an Corona

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Bei Tom Brady ist alles wieder gut.

(Foto: AP)

Quarterback-Superstar Tom Brady hat zu Saisonbeginn wegen der Corona-Infektionen seiner Eltern sehr gelitten. Das verriet der Vater des 43 Jahre alten Amerikaners, der mit den Tampa Bay Buccaneers den zehnten Einzug in den Super Bowl der National Football League geschafft hat. Ihr Sohn hätte zu der damaligen Zeit vor und nach dem Training per Video mit ihnen telefoniert, schilderte Tom Brady Senior in einem Interview des Senders ESPN.

Bradys Vater war nach eigenen Angaben sogar wegen einer Covid-19-Erkrankung für drei Wochen im Krankenhaus gewesen, ihm und seiner Frau sei es "hundeelend" gegangen. Die beiden 76-Jährigen hatten dadurch auch die ersten beiden Saisonspiele ihres berühmten Sohnes für dessen neues Team verpasst. "Es hat mich nicht mal interessiert, ob sie spielen. Es ging um Leben und Tod." Jetzt seien sie gesund, sie seien glücklich und es gehe ihnen gut.

07:59 Uhr

Lampard zeigt sich "enttäuscht" von schnellem Chelsea-Aus

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Frank Lampard ist Football Manager a.D.

(Foto: Pool via REUTERS)

Vor der möglichen Verpflichtung von Thomas Tuchel als neuem Coach des FC Chelsea hat sich Klub-Legende Frank Lampard mit emotionalen Worten verabschiedet. "Es war ein großes Privileg und eine Ehre, Chelsea zu trainieren, einen Club, der so lange ein großer Teil meines Lebens war", schrieb der 47-Jährige auf Instagram. "Ich bin enttäuscht, dass ich diese Saison nicht die Zeit hatte, um den Klub vorwärts zu bringen und auf das nächste Level zu heben."

Er bedankte sich bei den Fans für die "unglaubliche Unterstützung" in den vergangenen 18 Monaten. "Ich hoffe, sie wissen, was mir das bedeutet." Die Londoner hatten sich gestern von dem langjährigen Chelsea-Profi getrennt.

Übereinstimmenden Medienberichten zufolge soll Tuchel der Nachfolger von Lampard werden. Der frühere Bundesliga-Trainer war zuletzt bei Paris Saint-Germain beschäftigt gewesen, sein Vertrag in der französischen Hauptstadt war vor Weihnachten aufgelöst worden. Bei Chelsea würde er das deutsche Nationalmannschaftstrio Timo Werner, Kai Havertz und Antonio Rüdiger trainieren. In der Premier League liegen die Blues derzeit deutlich hinter ihren Erwartungen zurück.

06:49 Uhr

Theis und James begeistern vor bitterem Tag

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LeBron James (links) und sein Freund Kobe Bryant.

(Foto: imago/ZUMA Press)

LeBron James ist am Abend vor dem ersten Todestag seines Freundes Kobe Bryant sein bestes Saisonspiel gelungen. Beim 115:108 der Los Angeles Lakers gegen die Cleveland Cavaliers erzielte der 36-Jährige am Montagabend 46 Punkte. Er ist damit der älteste Profi im Trikot der Lakers, dem so viele Zähler in einer Partie gelungen sind, seit Bryant bei seinem letzten NBA-Spiel im Alter von 37 Jahren 60 Punkte erzielte.

Deutschlands bester Basketball-Profi, Dennis Schröder, kam beim neunten Auswärtssieg des Titelverteidigers auf zehn Punkte. Die Lakers sind in fremden Arenen noch ungeschlagen und haben mit nun 14 Siegen mehr als jedes andere Team in der NBA. Die Boston Celtics kommen nach dem 119:103 gegen die Chicago Bulls nun auf zehn Siege und sind damit weiter in der Spitzengruppe der Eastern Conference. Nationalspieler Daniel Theis kam als Startspieler auf gute 19 Punkte und hatte erneut ein gutes Spiel. "Ich bin definitiv in den letzten Wochen besser in Fahrt gekommen", sagte Theis. "Jetzt ist es gerade egal, wo ich spiele, ich versuche das Beste daraus zu machen. Das gelingt mir jetzt besser als am Anfang."

06:07 Uhr

Erstmals vier Bundesligisten unter den Großverdienern

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(Foto: SVEN SIMON/ Frank Hoermann/ Pool )

Die Corona-Pandemie hat auch bei den finanzkräftigsten Fußball-Klubs deutliche Spuren hinterlassen. Nach Berechnungen der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Deloitte erzielten die 20 umsatzstärksten Top-Vereine in der Saison 2019/20 einen Gesamterlös von 8,2 Milliarden Euro. Das waren zwölf Prozent weniger als in der Vorsaison, als mit 9,3 Milliarden Euro eine Rekordmarke erreicht wurde.

Das geht aus dem Deloitte-Report "Football Money League" hervor, der heute in London veröffentlicht wurde. Als Gründe für den Rückgang wurden vor allem die geringeren Medienerlöse (minus 23 Prozent) und der weitgehende Ausfall von Spieltagseinnahmen (minus 17 Prozent) genannt.

In der Geldrangliste sind erstmals seit sieben Jahren wieder vier Bundesligisten unter den Top 20. Der deutsche Rekordmeister FC Bayern verbesserte sich vom vierten auf den dritten Platz hinter dem FC Barcelona und dem spanischen Meister Real Madrid. Borussia Dortmund blieb auf Rang zwölf, Schalke 04 rutschte von der 15. an die 16. Stelle. Erstmals vorn dabei ist Eintracht Frankfurt. Die Hessen rückten um sieben Ränge auf Position 20 vor.