Sturm lobt Draisaitl: "So einer kommt nie wieder"
Ein Lob höchster Güte: Der frühere Eishockey-Bundestrainer Marco Sturm ist begeistert von der Entwicklung seines früheren Schützlings Leon Draisaitl zum Weltklasse-Stürmer. "Es freut mich enorm, dass wir so einen deutschen Eishockeyspieler haben. So einen bekommen wir vielleicht nie wieder", sagte Sturm bei "Spox".
"Ich kenne ihn jetzt schon so lange und weiß, was für ein besonderer Spieler er ist. Die Gelassenheit und Coolness, die er in seinen jungen Jahren schon hat, ist unglaublich."
Mit 105 Scorerpunkten war Draisaitl der vierterfolgreichste Spieler der gesamten nordamerikanischen Profiliga NHL in der abgelaufenen Hauptrunde. Der 23 Jahre alte Nationalspieler schoss zudem mit 50 Toren die zweitmeisten aller NHL-Spieler.
Die Playoffs verpasste Draisaitl mit seinen Edmonton Oilers aber ebenso wie Sturm als Co-Trainer der Los Angeles Kings.
Heldt macht Klub-Streit verantwortlich für 96-Misere
Ein Funken Wahrheit oder nur eine Ausrede?: Der bei Hannover 96 beurlaubte Sportchef Horst Heldt sieht im klub-internen Streit um die strategische Ausrichtung einen Hauptgrund für den wahrscheinlichen Abstieg des Tabellenletzten der Fußball-Bundesliga.
"Es war nicht leicht in Erwartung verschiedener Gerichtsentscheide eine sportstrategische Linie zu finden und vor allem beizubehalten", schrieb Heldt in einem offenen Brief in der "Bild".
Der 49-Jährige war am Dienstag von 96 freigestellt worden. "Der Verein ging und geht durch turbulente Zeiten und viele Diskussionen, die das Miteinander und das Streben um gute Ergebnisse nicht einfacher gemacht haben."
Seit Jahren laufen Teile der Fan-Basis gegen die Pläne von Hauptgesellschafter Martin Kind Sturm, sich für regionale Investoren öffnen zu dürfen. Im Zuge dessen hatte die Fankurve dem Team auch monatelang die Unterstützung während der Spiele verweigert. "Diese Zeit hat mich geprägt und emotional aufgewühlt", schrieb Heldt weiter.
Kind lastete dies vor allem Heldt und seiner vermeintlich verfehlten Transferpolitik an. "Es war mir eine Freude, für diesen stolzen Verein arbeiten zu dürfen", meinte Heldt.
HSV-Ikone Seeler meidet Rücken-OP aus Angst vor Lähmung
Fußball-Idol Uwe Seeler lässt sich aus Angst vor einer Lähmung nicht an seinem ständig schmerzenden Rücken operieren. Seine Ärzte hätten dem Hamburger von dieser medizinischen Maßnahme abgeraten. "Sie sagten mir, dass der Eingriff zu nah am Spinalkanal wäre und dadurch die Gefahr einer Lähmung gegeben wäre", sagte Seeler der "Hamburger Morgenpost": "Die Gefahr ist mir zu groß. Ich möchte kein Risiko eingehen und muss stattdessen weiter die Schmerzen in Kauf nehmen."
Seeler wurde 2010 unverschuldet in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt. "Seit diesem Unfall habe ich Rückenprobleme", sagte der ehemalige Star des Hamburger SV: "Ich kann nicht lange gehen, muss immer wieder stehenbleiben."
Eishockey-Frauen scheitern im WM-Viertelfinale an Kanada
Das war eindeutig: Mit einer 0:5-Niederlage (0:1, 0:2, 0:2) sind die deutschen Eishockey-Frauen bei der Weltmeisterschaft in Finnland im Viertelfinale ausgeschieden. Die Auswahl von Bundestrainer Christian Künast unterlag dem Olympia- und WM-Zweiten Kanada in der Metro Areena in Espoo. Blayre Turnbull (8./52.), Brianne Jenner (28.), Laura Stacey (30.) und Natalie Spooner (44.) erzielten die Tore für den zehnmaligen Weltmeister.
Zuvor war Olympiasieger USA, der den fünften WM-Titel in Folge anstrebt, durch ein 4:0 (1:0, 1:0, 2:0) gegen Japan ins Halbfinale eingezogen. Am frühen Donnerstagabend finden die weiteren Viertelfinalpartien statt. Russland trifft auf die Schweiz (17 Uhr), der Olympiadritte Finnland bekommt es mit Deutschlands Gruppengegner Tschechien (18.30 Uhr) zu tun.
Rangnick über Metzelder: "Der ist zu alt für uns"
RB Leipzigs Sportdirektor Ralf Rangnick hat mit Humor auf die Berichte über ein mögliches Engagement von Ex-Nationalspieler Christoph Metzelder reagiert. "Der ist zu alt für uns. Wir holen keine Spieler mehr im Alter von Ü30. Und von daher spielt er in unseren Überlegungen überhaupt keine Rolle", sagte der Coach des sächsischen Fußball-Bundesligisten.
Am Dienstag hatte die "Bild" berichtet, dass die Gespräche zwischen Leipzig und dem 38-jährigen Metzelder bereits weit fortgeschritten seien. Von den Sachsen hatte es zuvor keine Stellungnahme gegeben.
Bei RB ist der Posten von Jochen Schneider frei, der als Sportvorstand nach Schalke gewechselt ist. Schneider arbeitete bei RB als Leiter Sport und galt als rechte Hand von Trainer und Sportchef Ralf Rangnick.
Eggesteins bleiben, jetzt hofft Werder auf Kruse
Nach der Vertragsverlängerung mit den beiden Eggestein-Brüdern hofft Fußball-Bundesligist Werder Bremen nun auf eine Signalwirkung für die Verhandlungen mit seinem Kapitän Max Kruse. "Viele Spieler nehmen wahr, dass wir uns gut entwickeln, einen guten Fußball spielen - und dass diese Entwicklung noch nicht zu Ende ist. Ob das Max' Entscheidung beeinflusst, weiß ich nicht", sagte Sportchef Frank Baumann vor dem Heimspiel gegen den SC Freiburg am Samstag (ab 15.30 Uhr im Liveticker bei n-tv.de).
Der Vertrag des 31 Jahre alten Stürmers läuft nach dieser Saison aus. Laut Baumann wartet Kruse ab, "ob noch einmal ein absoluter Topklub aus einer Topliga kommt". Falls nicht, steht einer Vertragsverlängerung offenbar nichts mehr im Weg. "Wir wissen, was wir an Max haben. Max weiß, was er an uns hat", sagte Baumann. "Wir müssen da noch ein bisschen Geduld haben. Wichtig ist, dass er verlängert, und nicht wann. Aber sicherlich sollten wir schon bis Mitte, Ende Mai wissen, in welche Richtung es geht."
Hasstirade gegen Schwule: Rugby-Star Folau vor Karriere-Aus
Der australische Rugby-Star Israel Folau steht nach einer Hasstirade gegen Homosexuelle vor dem Ende seiner Karriere. Der Verband Rugby Australia kündigte an, den Millionenvertrag mit dem 30-Jährigen beenden zu wollen.
Grund dafür sind verschiedene Botschaften Folaus in sozialen Netzwerken. Darin verkündete der streng gläubige Christ unter anderem, dass auf Homosexuelle die Hölle warte.
Der 73-fache Nationalspieler ist für die New South Wales Waratahs in der Liga Super Rugby aktiv. "Izzy" Folau hatte am Mittwoch auf seinem Instagram-Konto eine Botschaft veröffentlicht, in der es an die Adresse von "Trinkern, Homosexuellen, Ehebrechern" heißt: "Die Hölle wartet auf Euch." Unter seinem Namen steht "Leben für Christus. #TeamJesus." Auf Instagram folgen ihm mehr als 300.000 Leute.
Auf Twitter empörte er sich darüber, dass bei Eintragungen ins Geburtenregister im Bundesstaat Tasmanien künftig das Geschlecht nicht mehr festgelegt werden muss.
Vergangenes Jahr hatte er bereits eine Verwarnung kassiert, weil er Homosexuelle zur Hölle gewünscht hatte.
Im Bayern-Training fliegen offenbar die Fäuste
Es geht hoch her beim FC Bayern: Offenbar haben sich Robert Lewandowski und Kingsley Coman im Training heftig gefetzt. So sehr, dass sogar die Fäuste flogen, berichtet die "Bild"-Zeitung. Zunächst entwickelte sich beim Training unter Ausschluss der Öffentlichkeit demnach ein Wortgefecht zwischen den beiden, danach schlugen sie sich gegenseitig ins Gesicht.
Niklas Süle und Jérôme Boateng sollen schließlich dazwischen gegangen sein. Die beiden Streithähne waren jedoch erst mithilfe weiterer Spieler zu trennen. Trainer Niko Kovac sah laut Bericht zunächst von einer Bestrafung der beiden ab, sie durften weiter mittrainieren. Der Klub wollte sich laut "Bild" nicht zu dem Vorfall äußern.
Videobeweis: Israeli ist ältester Fußballer der Welt
Isaak Hayik steht jede Woche im Tor seines Fußballvereins Ironi Or Yehuda der vierten Liga Israels. Mit seinen 74 Jahren ist er der älteste aktive Fußballer der Welt. Aufhören will er erst, wenn er eine selbst gesetzte Fitness-Marke nicht mehr erfüllen kann.
Dortmunds Piszczek droht vorzeitiges Saison-Aus
Borussia Dortmund muss im Titelkampf der Fußball-Bundesliga auf Lukasz Piszczek verzichten - womöglich sogar bis zum Saisonende. Den polnischen Rechtsverteidiger plagen wieder Probleme am lange verletzten Fuß.
"Der Doc sagt, es kann mindestens zwei bis drei Wochen dauern", berichtete Trainer Lucien Favre vor dem Heimspiel gegen den FSV Mainz 05 am Samstag (ab 18.30 Uhr im Liveticker bei n-tv.de).
Ob Piszczek in dieser Saison noch mal spielen könne, "das wissen wir noch nicht".
Das 0:5-Debakel im Spitzenspiel beim FC Bayern München sei laut Favre aufgearbeitet.
"Es war schwer zu verdauen am Samstag. Dann kam der Sonntag, der Montag, du trainierst, dann sagst du: Du musst einfach nach vorne schauen. Du hast keine Wahl. Fertig."
Obama und Clinton würdigen Nowitzki
Nach George W. Bush haben in Barack Obama und Bill Clinton zwei weitere frühere US-Präsidenten die Leistungen von Dirk Nowitzki gewürdigt. "Glückwunsch Dirk Nowitzki. Du verdienst unseren Dank als unglaublicher internationaler Botschafter dieses Sports und als Mensch von Weltklasse", schrieb Clinton bei Twitter: "Ich bin gespannt auf dein nächstes Kapitel."
Obama verneigte sich vor Nowitzki und Dwyane Wade, der seine Basketball-Karriere wie der Würzburger in dieser Woche beendet hat. "Als großer NBA-Fan beglückwünsche ich die zukünftigen Hall-of-Famer Dwyane Wade und Dirk Nowitzki - sie sind nicht nur die Größten aller Zeiten, sie haben auch Klasse", twitterte der Amtsvorgänger von Donald Trump. Bush hatte sich schon am Dienstag nach Nowitzkis letztem Heimspiel mit den Dallas Mavericks an den 40-Jährigen gewendet: "Glückwunsch zu einer großen Karriere! Wenn Dir langweilig wird, komm vorbei."
Ex-Stürmerstar Malouda liest bei Twitter von seiner Entlassung
Huch, wie kann denn bitte so etwas passieren? Das Engagement des ehemaligen französischen Fußball-Nationalspielers Florent Malouda beim Schweizer Erstligisten FC Zürich endet auf kuriose Weise. Der Tabellensechste der Schweizer Super League gab heute auf Twitter bekannt, dass sich der Verein in "gegenseitigem Einvernehmen" von Stürmertrainer Malouda getrennt hat.
Dieser reagierte prompt, doch statt "gegenseitigem Einvernehmen" drückte er mit seinem Kommentar unter dem Beitrag vollkommene Überraschung aus: "Wirklich, das wusste ich nicht."
Das Engagement des Vize-Weltmeisters von 2006 endet damit mehr oder minder freiwillig nach nur sechs Wochen. Erst am 19. Februar war der ehemalige Profi des FC Chelsea als Stürmer- und Talentetrainer vorgestellt worden und sollte gleichzeitig sowohl nationale als auch internationale Koordinationsaufgaben übernehmen.
Der Klub begründet die schnelle Trennung damit, dass die verschiedenen Projekte Maloudas nicht mit den vorgesehenen Aufgaben beim FC Zürich zusammengepasst hätten.
VfB Stuttgart bestätigt: Mislintat wird Sportdirektor
Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart hat Sven Mislintat als Sportdirektor verpflichtet. Der frühere Chefscout von Borussia Dortmund unterschrieb beim abstiegsbedrohten Tabellen-16. einen Vertrag bis zum 30. Juni 2021. Das bestätigte der VfB.
"Sven Mislintat hat sich in seiner langjährigen beruflichen Laufbahn ein hohes Maß an Reputation erarbeitet. Mit seinem Wissen, seinem Netzwerk und seiner Art, Fußball zu denken, passt er perfekt zu uns", sagte VfB-Sportvorstand Thomas Hitzlsperger.
Mislintat, dessen Vertrag auch für die 2. Liga gelten soll, erwarb sich in Dortmund einen guten Ruf als Entdecker von Toptalenten wie zuletzt Ousmane Dembelé oder Jadon Sancho.
Nach seiner Zeit beim BVB war Mislintat von Ende 2017 bis Anfang Februar diesen Jahres "Head of Recruitment" beim Premier-League-Club FC Arsenal.
In Stuttgart wird der 46-Jährige von sofort an gemeinsam mit Hitzlsperger für die Kaderplanung verantwortlich sein, zudem soll Mislintat das Scouting der Schwaben wieder verbessern.
Amsterdamer Polizei nimmt 185 Hooligans fest
Im Zusammenhang mit dem Champions League-Duell von Ajax Amsterdam gegen Juventus Turin hat die niederländische Polizei 185 vorwiegend italienische Hooligans festgenommen. 14 von ihnen seien wegen des Verdachts von Gewalttaten noch in Haft, teilte die Polizei mit. Die übrigen Personen waren bereits in der Nacht freigelassen worden.
Rund um die Johan-Cruijff-Arena hatte es auch vereinzelte gewalttätige Zusammenstöße mit der Polizei gegeben. Hooligans hätten die Beamten mit Steinen beworfen. Fünf Beamte wurden dabei nach Polizeiangaben leicht verletzt. Die Polizei hatte Wasserwerfer eingesetzt.
Die Juventus-Anhänger waren bereits vor dem Spiel festgenommen worden. Zunächst waren Dutzende in der Innenstadt aufgegriffen worden. Sie waren mit Stöcken, Messern, schweren Feuerwerkskörpern und Pfefferspray bewaffnet.
Eine weitere Gruppe war am Abend beim Stadion festgenommen worden.
BVB-Wunderkind dreht nach Nike-Deal schon ersten Spot
Gestern berichteten wir darüber, dass BVB-Wunderkind Youssoufa Moukoko einen Vertrag mit Nike bekommen hat, heute gibt es bereits die Weiterentwicklung: Der "Bild"-Zeitung zufolge dreht der 14-jährige Fußballer nun schon einen Werbespot.
Angeblich soll unter anderem 2014er-Weltmeister Mario Götze daran beteiligt sein.
Auch die beiden Leverkusener Kai Havertz und Julian Brand sollen mitwirken.
Frustrierter Robben spielt vielleicht nie wieder für FC Bayern
Arjen Robben hat wenig Hoffnung auf eine Rückkehr beim FC Bayern München. "Ich habe schon meine Bedenken und bin nicht sicher, ob ich in dieser Saison noch einmal für die Bayern auflaufen kann", sagte der Niederländer bei Sky Sport News HD.
Für Robben, der Ende November das letzte Mal auf dem Platz stand und am Saisonende seine Bayern-Karriere beendet, sei es "frustrierend nicht zu wissen, was es genau ist". Über seine sportliche Zukunft sei noch keine Entscheidung gefallen. "Wie es nach der Saison weitergeht, weiß ich noch nicht", sagte der 35-Jährige: "Natürlich gibt es einige Anfragen und Anrufe von Vereinen, aber ich will erst einmal wieder über einen längeren Zeitraum trainieren."
Schiedsrichterbeleidigung: Für Costa ist Saison beendet
So kann man eine Saison auch beenden: Stürmer Diego Costa von Atlético Madrid ist von der spanischen Fußball-Liga für acht Spiele gesperrt worden. Damit ist die Saison bei noch sieben ausstehenden Spielen für den 30 Jahre alten spanischen Nationalspieler vorzeitig beendet.
Costa hatte bei der Niederlage (0:2) im Topspiel beim Tabellenführer FC Barcelona in der 28. Minute wegen Schiedsrichterbeleidigung die Rote Karte gesehen.
Nach seinem Platzverweis beschimpfte er den Unparteiischen Jesus Gil Manzano weiter.
Atlético hat als Tabellenzweiter bei elf Punkten Rückstand auf die Katalanen nur noch theoretische Chancen auf die Meisterschaft.
Tabelle
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Weinzierl lobt potenziellen VfB-Sportdirektor Mislintat
Nachtigall, ick hör' dir trapsen: Trainer Markus Weinzierl hat den potenziellen neuen Sportdirektor des VfB Stuttgart, Sven Mislintat als Fachmann gelobt - unabhängig von einer möglichen Verpflichtung. Weinzierl und Mislintat hatten 2011 gemeinsam die Fußballlehrer-Lizenz erworben.
"Ich kenne ihn. Wir waren zehn Monate in einem Raum gesessen, haben sehr viel über Fußball geredet", sagte Weinzierl. "Er hat eine gute Auffassung vom Fußball, hat eine gute Idee und ist ein guter Typ." Er wisse aber nicht, ob Mislintat Sportdirektor beim VfB werde. Laut übereinstimmenden Medienberichten stehen die abstiegsbedrohten Schwaben kurz vor einer Verpflichtung des 46-Jährigen.
Videobeweis: "Natürlich tut der Abschied weh"
Seit dem Dirk Nowitzki als "dünner Junge" nach Dallas gekommen ist, ist viel geschehen. Heute wird der Würzburger von den Fans der Mavericks verehrt wie kein Zweiter. Entsprechend emotional verläuft sein Abschied. Auch wenn es zuletzt nicht leicht für den 40-Jährigen war.
Hannover lässt sich Zeit mit Suche nach Heldt-Nachfolger
Am Dienstag hat Hannover 96 auf die sportliche Talfahrt in der Fußball-Bundesliga reagiert und seinen Manager Horst Heldt freigestellt. Einen Nachfolger hat der Klub noch nicht in petto.
"Wir lassen uns diesmal Zeit", sagte Klubboss Martin Kind dem Sportbuzzer.
Der 74-Jährige deutete an, dass die Präsentation eines neuen Managers wohl erst nach dem Saisonende erfolgen wird: "Bis Mitte Mai werden wir brauchen."
Zudem kündigte Kind in intensives Casting an: "Wir sprechen mit den Leuten, sie können uns ihre Vorstellungen präsentieren."
Das "Paket Bundesliga-Fußball" wolle Kind "neu strukturieren": "Wir legen die 96-Philosophie fest und suchen danach die Leute aus."
Vater von Köln-Trainer Anfang erleidet Herzinfarkt
Da wird der Fußball völlig irrelevant: Trainer Markus Anfang vom Zweitliga-Tabellenführer 1. FC Köln musste unmittelbar nach dem 4:4 beim MSV Duisburg die Schocknachricht verkraften, dass sein Vater Dieter während des Spiels einen Herzinfarkt erlitten hat. Das bestätigte der Klub.
Der FC-Coach hatte umgehend nach dem Abpfiff das Stadion verlassen, die Medienaktivitäten nach dem Spiel wurden aus verständlichen Gründen abgesagt.
Anfang eilte sofort zu seinem Vater und begleitete diesen in die Klinik.
Der Zustand von Dieter Anfang ist nach Klubangaben nach wie vor sehr ernst. "Der gesamte FC wünscht Markus und seiner Familie ganz viel Kraft und seinem Vater alles Gute und dass er wieder auf die Beine kommt. In solchen Situationen wird der Fußball zur Nebensache, jetzt geht es nur um die Gesundheit von Markus' Vater", sagte Manager Armin Veh.
Das Remis der Rheinländer nach einer 4:2-Führung beim Tabellenletzten war aufgrund der Vorkommnisse um Anfang senior total in den Hintergrund getreten. Der 1. FC Köln teilte außerdem mit, "aus Rücksicht auf Markus Anfangs Familie derzeit nicht über weitere Details berichten" zu wollen.
Ex-Torhüter Stein vergleicht Eintracht-Coach mit Happel
Der ehemalige Nationaltorhüter Uli Stein hat Frankfurts österreichischen Coach Adi Hütter mit einer Trainer-Legende verglichen. "Hütters Einstellung zum Fußball erinnert mich an die meines früheren HSV-Trainers Ernst Happel, mit dem wir 1983 gegen Juventus den Europapokal der Landesmeister gewannen", schrieb der mittlerweile 64 Jahre alte Stein im "Kicker".
Happel, so der ehemalige Keeper des Hamburger SV, "sagte uns, dass wir Spaß am Fußball haben und den Fans etwas bieten sollen, damit sie begeistert nach Hause gehen. So denkt auch Hütter, diese Einstellung ist toll. In Frankfurt hat er eine Mannschaft vorgefunden, die das sehr gut umsetzt."
Treffsicherer Schröder glänzt bei OKC-Sieg
Mit einer Gala hat Basketball-Nationalspieler Dennis Schröder die Oklahoma City Thunder im letzten regulären NBA-Saisonspiel zum Sieg geführt.
Beim 127:116 bei den Milwaukee Bucks erzielte er 32 Punkte.
Acht Würfe versenkte der 25-Jährige von jenseits der Dreierlinie - persönlicher Dreierrekord für Schröder.
Durch den Erfolg ziehen die Thunder als sechstplatziertes Team der Western Conference in die K.o.-Runde ein und in der ersten Play-off-Runde auf die Portland Trail Blazers.
Schröders Teamkollege Russell Westbrook erzielte mit 15 Punkten, 17 Assists and elf Rebounds sein 34. Triple-Double (zweistellige Werte in drei Kategorien) dieser Saison.
Kinsombi soll Wechsel zum HSV mitfinanziert haben
Das kommt auch nicht oft vor: Der künftige HSV-Spieler David Kinsombi hat für seinen Wechsel vom Fußball-Zweitligisten Holstein Kiel nach Hamburg offenbar selbst in die Tasche gegriffen.
Der 23-Jährige soll sich bei seinem Transfer laut "Kicker" mit zehn Prozent an der Ablösesumme beteiligt haben.
Gestern hatte der HSV verkündet, dass der aktuelle Kieler Kapitän einen Vierjahresvertrag bis zum 30. Juni 2023 bei den Rothosen unterschrieben hat.
Über die Ablösesumme vereinbarten beide Vereine Stillschweigen, laut "Bild"-Zeitung soll Kiel mehr als drei Millionen Euro für den Mittelfeldspieler erhalten haben.
Frankfurt hofft auf Jovic: "Er will bleiben"
Das ist doch eine gute Nachricht vor dem Europa-League-Spiel heute Abend: Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt darf im Fall der Qualifikation für die Champions League auf einen Verbleib seines Senkrechtstarters Luka Jovic hoffen.
"Luka hat zwar Anfragen. Die aus Barcelona gibt es. Aber er hat kein Interesse. Er weiß nicht, ob er da Fußball spielen kann", sagte Jovic' Vater Milan der "Bild"-Zeitung: "Er will mit der Eintracht in die Champions League und weiterhin bleiben."
Die Frankfurter haben den Stürmer vom portugiesischen Rekordmeister Benfica Lissabon ausgeliehen. Die Verantwortlichen des Pokalsiegers, der am Donnerstagabend im Viertelfinal-Hinspiel der Europa League bei Benfica antreten muss (21.00 Uhr im Liveticker bei n-tv.de sowie bei RTL), werden die Kaufoption in Höhe von angeblich zwölf Millionen Euro ziehen und könnten den 21 Jahre alten Serben direkt für ein Vielfaches dieser Summe weiterverkaufen.
Shanghai wird für 1000. Formel-1-Rennen aufgehübscht
Das 1000. Formel-1-Rennen wirft seine Schatten voraus: Der Shanghai International Circuit wird aufgehübscht. Ein großes Bild von Rekordweltmeister Michael Schumacher, eines vom dreimaligen Champion Niki Lauda und noch einige Erinnerungsstücke mehr. Dazu Rennwagen aus vergangenen Zeiten, Overalls und weitere Erinnerungsstücke, drapiert auf einem roten Teppich - fast so lang wie sich das Fahrerlager beim Großen Preis von China erstreckt.
Passend zum "Meilenstein" in der Formel 1 wird Geschäftsführer Chase Carey am Freitag eine Münze zum 1000. Rennen vorstellen sowie das offizielle Poster enthüllen, teilte die Rennserie mit.
Sportlich hofft Sebastian Vettel allen voran mit seinem Ferrari das Jubiläums-Rennen zu gewinnen. Der 31 Jahre alte Heppenheimer belegt vor dem dritten Saisonlauf den fünften WM-Rang (22 Punkte).
Spitzenreiter ist Valtteri Bottas (Finnland/44) von Mercedes vor seinem Teamkollegen Lewis Hamilton (Großbritannien/43).
Nowitzki-Lobhudelei und Eintracht-Wahnsinn - das wird wichtig
Guten Morgen, werte Leserinnen und Leser!
Das war's jetzt wirklich: Die Karriere von Dirk Nowitzki ist beendet. Mit den Dallas Mavericks spielte er sein allerletztes Duell bei den San Antonio Spurs. Kollege Christian Bartlau hat eine ultimative Lobhudelei auf einen der größten deutschen Sportstars geschrieben. Auf diese können Sie sich schon mal freuen.
In der Champions League hat sich der FC Barcelona eine gute Ausgangsposition für das Viertelfinal-Rückspiel zu Hause geschaffen. Wie Kollege Hendrik Buchheister das Spiel erlebt hat, können Sie später hier nachlesen. Bei Manchester United gewann das Team um Lionel Messi mit 1:0. Im zweiten Spiel des Abends ging es ausgeglichener zu. Ajax Amsterdam und Juventus Turin trennen sich 1:1.
In der Deutschen-Eishockey-Liga wahrt Titelverteidiger EHC Red Bull München seine Finalchance - mit dem Ausgleich gegen Augsburg.
Die deutschen Handballer offenbaren in der EM-Qualifikation keine Schwäche: Mit acht Toren Vorsprung gewinnen sie das Duell in Polen.
Und heute?
Endlich können wir einen deutschen Vertreter im internationalen Fußball bewundern: Eintracht Frankfurt spielt im Viertelfinale der Europa League bei Benfica Lissabon (21 Uhr im Liveticker bei n-tv.de). Vorab hat Kollege Thomas Badtke mit Kulttrainer Dragoslav "Stepi" Stepanovic gesprochen, der sagt: "Die Eintracht spielt Fußball 2000 Plus". Das ganze Interview lesen Sie später auf n-tv.de.
Außerdem gibt es folgende Europa-League-Duelle: FC Arsenal - SSC Neapel, FC Villareal - FC Valencia, Slavia Prag - FC Chelsea (alle 21 Uhr).
Eishockey-WM: Die deutschen Frauen spielen im Viertelfinale gegen Kanada (15 Uhr).
Turn-EM: Die Frauen müssen in der Qualifikation bestehen (ab 10 Uhr).
Tennis: Beim ATP-Turnier in Marrakesch (Marokko) gibt es zwei Spiele mit deutscher Beteiligung: Philipp Kohlschreiber - Pablo Andujar, Alexander Zverev - Jaume Monar.
Volleyball: Im Halbfinale der Frauen-Bundesliga gibt es die ersten Spiele: Allianz MTV Stuttgart - Ladies in Black Aachen (18.30 Uhr), SSC Palmberg Schwerin - SC Potsdam (19.30 Uhr).
Es ist eine Menge los, lassen Sie uns also schleunigst starten. Auf die Plätze, fertig, los!
Ex-BVB-Talentspäher wird wohl Sportdirektor beim VfB
Er gilt als Entdecker von fußballerischen Megatalenten wie Pierre-Emerick Aubameyang, Ousmane Dembélé oder Jadon Sancho - nun heuert Sven Mislintat offenbar beim VfB Stuttgart an.
Der ehemalige Dortmunder Chefscout soll dem "Kicker" zufolge künftig das Team um Sportvorstand Thomas Hitzlsperger verstärken und hauptverantwortlich für Transfers der abstiegsbedrohten Schwaben sein.
Demnach steht die Verpflichtung des 46-Jährigen kurz vor dem Abschluss.
Bis Februar war Mislintat beim FC Arsenal in der englischen Premier League als "Head of Recruitment" tätig.