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Messi holt sich blutige Nase Barcelona erobert Manchester per Eigentor

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Vom Oberarm von Manchesters Luke Shaw tropfte der Ball zum entscheidenden Tor für Barcelona in den United-Kasten.

(Foto: imago images / PA Images)

Dreimal in Folge scheitert der große FC Barcelona zuletzt im Champions-League-Viertelfinale. Gegen Manchester United soll dieser Fluch überwunden werden. Im Hinspiel in Old Trafford sichern sich Messi und Kollegen eine gute Ausgangsposition.

Superstar Lionel Messi und Nationaltorhüter Marc-Andre ter Stegen haben mit dem FC Barcelona Kurs auf das Halbfinale der Champions League genommen. In einem eher unspektakulären Viertelfinal-Hinspiel bei Englands Rekordmeister Manchester United setzten sich die Katalanen 1:0 durch und gehen mit einem erheblichen Vorteil ins entscheidende Duell am kommenden Dienstag.

Ein Eigentor von Luke Shaw (13.) brachte Barcelona dem ersten Einzug unter die letzten Vier seit dem Titelgewinn 2015 nahe. Manchester geht im Kampf um seine erste Halbfinal-Teilnahme seit acht Jahren trotz einer durchaus ansprechenden Leistung als Außenseiter ins Rückspiel im Camp Nou.

Man. United - Barça 0:1 (0:1)

Tor: 0:1 Shaw (13., Eigentor)

Manchester: De Gea - Young, Smalling,  Lindelöf, Shaw - McTominay - Fred, Pogba - Diogo Dalot (74.  Lingard), Lukaku (68. Martial), Rashford (85. Pereira)

Barcelona: ter Stegen - Nelson Semedo, Pique, Lenglet, Jordi  Alba - Sergio Busquets (90.+3 Alena) - Arthur (66. Sergi Roberto),  Rakitic - Messi, Luis Suarez, Coutinho (65. Vidal)

Schiedsrichter: Rocchi (Italien)
Zuschauer: 74.093
Torschüsse: 10:5
Ecken: 2:4
Zweikämpfe: 62:66

Barcelona, zuletzt dreimal in Folge im Viertelfinale der Königsklasse ausgeschieden, übte im Old Trafford sofort Druck auf United aus. Das Eigentor von Shaw nach einem Kopfball von Luis Suarez, erst nach Einschreiten des Videoassistenten zurecht anerkannt, spielte den Gästen in die Karten: Barcelona hatte die Partie zunächst sicher im Griff.

Messi kassiert blutige Nase

Manchester löste sich dann aber aus der Umklammerung und beschleunigte das Spiel über die Flügel, um den schnellen Angreifer Marcus Rashford einzusetzen. Dennoch verpasste Barça eine frühe Vorentscheidung nur knapp, als United-Torwart David de Gea bei einem Schuss von Philippe Coutinho (36.) stark reagierte. Auf der Gegenseite war ter Stegen kaum gefordert.

Messi agierte relativ unauffällig und kassierte bei einem harten Einsteigen von Gegenspieler Chris Smalling eine blutige Nase. Der Argentinier hatte bei Barças Finalsiegen 2009 (2:0) und 2011 (3:1) gegen ManUnited, den bislang letzten Aufeinandertreffen, jeweils einen Treffer erzielt. Seinen letzten Sieg über Barça hatte Manchester 2008 beim 1:0 im Halbfinal-Rückspiel gefeiert, Torschütze war damals Paul Scholes.

Nach der Pause setzte Barça sehr dosiert auf Offensive, schien mit dem Ergebnis zufrieden. ManUnited stemmte sich gegen die Niederlage, die Mannschaft von Teammanager Ole Gunnar Solskjaer, dem Helden beim Final-Sieg 1999 über den FC Bayern, fand aber offensiv nicht die entscheidenden Mittel.

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Quelle: n-tv.de, cwo/sid

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