Freitag, 19. Juni 2020Der Sport-Tag

22:19 Uhr

Zwei Klubs droht Abstieg trotz Abbruch

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Gael Kakuta und Amiens fehlten beim Abbruch vier Punkte zum Klassenerhalt, Toulouse 14 Punkte.

(Foto: imago images / PanoramiC)

Den französischen Fußball-Klubs SC Amiens und FC Toulouse droht nach dem Saisonabbruch wegen der Coronavirus-Pandemie nun doch der Abstieg in die zweite Liga. Die Ligue 1 sprach sich gegen eine Aufstockung der ersten Liga aus. Das teilte die "Ligue de Football Professional (LFP)" mit und empfahl die Beibehaltung der ersten Liga mit 20 Teams der Generalversammlung, die darüber in der kommenden Woche abstimmen soll. In Frankreich war die Saison Anfang Mai abgebrochen und Paris Saint-Germain mit Trainer Thomas Tuchel zum Meister erklärt worden. Über den Abbruch und die damit verbundenen Konsequenzen hatte es juristische Auseinandersetzungen gegeben. Der Tabellenvorletzte Amiens hatte die Liga aufgefordert, die Entscheidung über die Abstiegsregelung zu überdenken und stattdessen in der kommenden Saison die Meisterschaft von 20 auf 22 Klubs zu erhöhen.

21:51 Uhr

Drittligist protestiert erneut gegen Niederlage

Preußen Münster hat beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) erneut Einspruch gegen die Wertung eines Drittligaspiels eingelegt. Wie der Verband am Freitag mitteilte, handelt es sich dabei um Münsters 0:1 beim Chemnitzer FC am 16. Juni. "Münster begründet seinen Einspruch damit, dass die Austragung des Spiels gegen die Grundsätze des Fair Play und der Chancengleichheit verstoßen habe", schrieb der DFB. Das DFB-Sportgericht wird nun Stellungnahmen von den Verfahrensbeteiligten einholen und "zu gegebener Zeit" über den weiteren Verlauf entscheiden.

Bereits am 5. Juni hatte Münster Einspruch gegen die 2:3-Niederlage gegen Bayern München II eingelegt. Bei den anderen Spielen, die Münster seit dem Restart absolviert hat, hatte der Verein auf einen Einspruch verzichtet - allerdings punktete das Team auch in diesen Partien. Münster belegt mit 35 Punkten derzeit einen Abstiegsplatz.

21:14 Uhr

Nationalspieler boykottieren ab sofort TV-Sender

Spielerinnen und Spieler der niederländischen Fußball-Nationalmannschaften boykottieren den privaten TV-Sender Veronica wegen rassistischer Bemerkungen. DieProfis wollten sich nicht mehr für das Fußball-Programm des Senders "Veronica Inside" interviewen lassen, teilten sie in den sozialen Medien mit. "Das geht weit über die Grenze hinaus. Nicht zum ersten Mal, nicht zum zweiten Mal. Immer wieder und wieder. Enough is enough", schrieb Kapitän Virgil van Dijk auf Twitter. Nationalspielerin Merel van Dongen erklärte auf Twitter zu dem Hashtag "veronicaoffside": "Im Fußball ist kein Platz für Rassismus. Enough is enough." Die Spieler reagieren damit auf Aussagen eines Kommentators, der sich vor einigen Tagen verächtlich über die Anti-Rassismus-Proteste in den Niederlanden geäußert hatte. Die Empörung in den Niederlanden ist groß. Daraufhin hatten auch mehrere Unternehmen erklärt, in den Reklameblöcken der TV-Sendung nicht mehr zu werben.

20:06 Uhr

"Zustand sehr kritisch" Ex-F1-Pilot verunglückt schwer

Der frühere Formel-1-Pilot Alessandro Zanardi ist bei einem Verkehrsunfall im Rahmen eines Handbike-Rennens in der Toskana schwer verletzt worden. Der viermalige Paralympics-Sieger wurde mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus von Siena geflogen. Nach Angaben der Klinik habe der 53-Jährige mehrere Frakturen erlitten, sein Zustand soll sehr kritisch sein.

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19:34 Uhr

Dresden kündigt rechtliche Schritte an

Der Fußball-Zweitligist Dynamo Dresden erwägt nach dem so gut wie sicheren Abstieg in die 3. Liga rechtliche Schritte wegen vermeintlicher Wettbewerbsverzerrung. "Das bedeutet auch, dass wir alle juristischen Möglichkeiten im Sinne von Dynamo Dresden ausschöpfen werden, um gegen diese Ungerechtigkeit vorzugehen, wenn wir damit Aussicht auf Erfolg haben", sagte der kaufmännische Geschäftsführer Michael Born im MDR. Tags zuvor hatte Dynamo-Profi Chris Löwe heftige Kritik an der Deutschen Fußball-Liga (DFL) geäußert.

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19:03 Uhr

Leverkusen wehrt sich gegen zweiten "Fall Werner"

Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen will im Falle eines Transfers von Jungstar Kai Havertz im Sommer trotzdem auf den Nationalspieler in der Endrunde der Europa League zurückgreifen, die erst im August stattfindet. Das sagte Sport-Geschäftsführer Rudi Völler dem "Kölner Stadt-Anzeiger". Dass die Top-Spieler bis zu einem etwaigen Europacupfinale für ihren Verein antreten, "das ist für mich selbstverständlich, jeder unserer Spieler würde das auch so wollen", sagte der Weltmeister von 1990. Der Wechsel von Timo Werner von RB Leipzig für 53 Millionen Euro zum FC Chelsea hatte für Schlagzeilen gesorgt, weil der Nationalstürmer auf eigenen Wunsch nicht mehr für Leipzig bei der Finalrunde der Champions League auflaufen wolle.

Das Endspiel der Europa League ist für den 21. August in Köln terminiert. Havertz' Vertrag beim Werksklub läuft bis 30. Juni 2022. Bayer will für Havertz eine Ablöse jenseits der 100-Millionen-Euro-Schallmauer erzielen.

17:44 Uhr

Münchner Olympiastadion sieht bald wieder Profifußball

Im Münchner Olympiastadion wird es in der kommenden Saison erstmals nach 15 Jahren wieder regelmäßigen Profifußball geben. Wie die Stadt mitteilte, erhielt der designierte Drittliga-Aufsteiger Türkgücü München die Erlaubnis, maximal acht Partien in der Arena im Olympiapark auszutragen. Die anderen Heimspiele kann das Team im Stadion an der Grünwalder Straße bestreiten. Dort tragen weiterhin auch der TSV 1860 München und die zweite Mannschaft des FC Bayern ihre Matches aus. Zuletzt hatte es intensive Verhandlungen über die künftige Spielstätte von Türkgücü gegeben.

Obwohl die Regionalliga-Saison weiter unterbrochen ist und erst im Herbst fortgesetzt werden soll, wird der Bayerische Fußball-Verband (BFV) noch im Juni die Aufsteiger für die 3. Liga benennen. Türkgücü führt die Tabelle souverän an. Der FC Bayern hatte in der Saison 2004/05 letztmals Partien im Olympiastadion mit dem markanten Dach bestritten. Danach zogen der Rekordmeister und Stadtrivale 1860 in die neu gebaute Allianz Arena. Der TSV ist inzwischen in das Grünwalder Stadion zurückgekehrt.

17:19 Uhr

Klopp hat die Schnauze voll: "Es ist so dumm"

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Mit dem FC Liverpool steht Klopp kurz vor der ersten Meisterschaft der Reds seit 30 Jahren.

(Foto: picture alliance/dpa)

Teammanager Jürgen Klopp vom designierten englischen Fußball-Meister FC Liverpool hat sich erneut klar gegen Rassismus positioniert. "Natürlich: Black Lives Matter! Aber lasst uns hoffen, dass es das letzte Mal ist, dass wir das äußern müssen", sagte Klopp über die aktuelle gesellschaftliche Debatte. Wenn der Fußball für irgendetwas ein Vorbild sein könne, "dann für Gleichberechtigung", ergänzte er: "Das ist für uns im Fußball völlig natürlich. Und es ist so dumm, nicht so zu sein, das kann ich nicht verstehen. Wir werden tun, was wir tun müssen, um diese Situation zu bereinigen. Wir können die Zukunft verändern - und wir sollten es auch versuchen." Klopp nannte es "unglaublich", dass über die für ihn selbstverständliche Gleichheit aller Menschen immer wieder debattiert werde, "aber wir müssen es tun. Es geht darum, für alle klarzumachen, dass es ein paar Idioten gibt. Aber nicht so viele, wie wir glauben. Wenn sie nicht so machtvoll sind, können wir die Welt verändern."

15:45 Uhr

Zweitligist schickt Torhüter zwei Spiele vor Schluss in den Sommerurlaub

Ex-Nationaltorwart Ron-Robert Zieler vom Fußball-Zweitligisten Hannover 96 darf vorzeitig in den Sommerurlaub gehen. Wie 96-Trainer Kenan Kocak bekannt gab, sollen in den letzten beiden Begegnungen, die für die Niedersachsen rein sportlich nur noch von eher untergeordneter Bedeutung sind, die beiden Ersatztorhüter Michael Ratajczak und Martin Hansen zum Einsatz kommen. "Sie haben sich das beide verdient", erläuterte der Coach. Die Norddeutschen nehmen in der Tabelle aktuell den sechsten Platz ein. Auch die beiden Gegner, Erzgebirge Aue und der VfL Bochum, haben mit Auf- oder Abstieg nichts mehr zu tun.

14:44 Uhr

BVB verlängert nach langen Verhandlungen mit Leistungsträger

Borussia Dortmund und Torhüter Roman Bürki gehen weiter gemeinsame Wege. Wie der Fußball-Bundesligist mitteilte, haben sich beide Seiten auf eine vorzeitige Verlängerung des bis 2021 datierten Vertrags um zwei weitere Jahre bis zum 30. Juni 2023 geeinigt. "Damit ist eine wichtige Position langfristig und exzellent besetzt. Es spricht für Roman, dass er in dieser Saison schon zwölf Zu-Null-Spiele absolviert hat", kommentierte Sportdirektor Michael Zorc die Einigung mit dem 29 Jahre alten Schweizer.

Bürki war im Sommer 2015 vom Ligakonkurrenten SC Freiburg nach Dortmund gewechselt und stand seitdem in 206 Pflichtspielen im Tor. Dabei blieb er 75 Mal ohne Gegentreffer. "Ich fühle mich bei Borussia Dortmund sehr wohl und spüre das Vertrauen der Verantwortlichen, des Trainers und der Mitspieler", wird der Keeper in der Vereinsmitteilung zitiert. Die Vertragsgespräche waren zuletzt ins Stocken geraten. Dem Vernehmen nach waren Klubs aus der Premier League an einer Verpflichtung von Bürki interessiert.

13:27 Uhr

BBL-Profi wünscht sich Spielergewerkschaft

Der frühere Nationalspieler Philipp Schwethelm plädiert auch im deutschen Basketball für eine Spielergewerkschaft. "Ich glaube, dass die Corona-Zeit uns allen gezeigt hat, dass es höchste Eisenbahn ist, so etwas zu haben", sagte der 31 Jahre alte Profi der EWE Baskets Oldenburg. "Wir Spieler waren wirklich nicht glücklich damit, wie die Liga und die Vereine mit uns vor dem Turnier kommuniziert haben. Ich glaube, wir hätten viel mehr mit ins Boot geholt werden müssen." Allerdings hätten die Spieler von der Liga auch leichter in die Vorbereitungen für das derzeit laufende Geisterturnier in München involviert werden können, wenn es eine Gewerkschaft gegeben hätte.

Zuletzt hatten sich Fußballer aus den drei deutschen Profiligen und der Frauen-Bundesliga zu einer Interessenvertretung zusammengeschlossen. Auch im Eishockey gibt es solche Bestrebungen. "Ich halte das für extrem wichtig", sagte Schwethelm. "Ich glaube, dass es generell in vielen Sportarten gerade diese Initialzündung gibt."

12:32 Uhr

HSV-Idol Seeler ist nach Hüft-OP wieder zu Hause

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Uwe Seeler geht es deutlich besser.

(Foto: picture alliance/dpa)

Was für eine schöne Nachricht: Fußball-Idol Uwe Seeler ist 28 Tage nach einer Hüftoperation wieder zu Hause. Er habe sich gut erholt "und konnte heute aus der Klinik entlassen werden", teilte die Immanuel Albertinen Diakonie mit.

  • Der 83-jährige Seeler hatte am 21. Mai bei einem Sturz in seinem Haus in Norderstedt bei Hamburg einen Schenkelhalsbruch erlitten und wurde am darauffolgenden Tag im Albertinen-Krankenhaus in Hamburg-Schnelsen operiert.
  • Dabei ist dem Ehrenspielführer der deutschen Nationalmannschaft ein künstliches Hüftgelenk eingesetzt worden. "Der Vorteil eines künstlichen Gelenks liegt unter anderem darin, sofort belastet werden zu können", sagte Marietta Jansen, Chefärztin der Unfallchirurgie im Albertinen-Krankenhaus.
  • Positiv äußert sie sich zum Verlauf: "Ich bin sehr zufrieden mit den täglichen Fortschritten, die Herr Seeler seitdem gemacht hat." An die Entlassung aus dem Krankenhaus sollen sich weitere physiotherapeutische Maßnahmen anschließen, heißt es in der Mitteilung.
12:15 Uhr

Mainz 05 verteidigt Anti-Rassismus-Kurs

Klare Kante: Fußball-Bundesligist FSV Mainz 05 steht zur Kündiung eines Mitglieds, dem zu viele schwarze Profis in der Mannschaft spielen. "Wir mussten klarmachen, dass wir rassistische Haltungen oder Äußerungen nicht tolerieren. Das steht uns in der Satzung und im Leitbild ins Stammbuch geschrieben", hieß es in einem Beitrag auf der Mainzer Vereinshomepage.

  • Die Rheinhessen fügten an: "Wir werden auch in Zukunft nicht schweigen!"
  • Das nicht namentlich genannte Mitglied hatte sich laut dem Schreiben beklagt: "Ich kann mich mit diesem Verein (Profifußball) schon seit Monaten nicht mehr identifizieren! Mittlerweile bekomme ich den Eindruck vermittelt, dass ich beim Africa-Cup bin, anstatt in der deutschen Bundesliga."
  • Mainz machte den Vorgang öffentlich und erhielt daraufhin viel Zuspruch. "Viele Fans lobten die Haltung von Mainz 05 in ihren Kommentaren. Manche gingen sogar noch weiter: 14 neue Mitglieder hätten sich spontan und ausdrücklich mit Bezug auf die Positionierung dem Verein angeschlossen", hieß es vom Klub.
  • Es habe aber nicht nur positive Resonanz dafür gegeben. "Wir wollen aber auch nicht unterschlagen, dass es auch negatives Feedback gab, in Teilen angereichert mit unverhohlenem Rassismus und Beleidigungen. Manch kritische Antwort enthielt dabei auch die Frage: Musste der Vorgang der Kündigung von uns so an die Öffentlichkeit getragen werden? Wir sagen: ganz klar ja."
11:44 Uhr

Verletztem Khedira droht das Saisonaus

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Khedira ist schon wieder am Knie verletzt.

(Foto: imago images/Pressefoto Baumann)

Der deutsche Ex-Weltmeister Sami Khedira muss schon wieder eine Verletzung auskurieren. Der frühere Fußball-Nationalspieler habe sich an einer Sehne am rechten Oberschenkel verletzt, teilte sein Klub Juventus Turin mit. In den kommenden Tagen müsse er weitere Untersuchungen absolvieren.

  • Die Zeitung "Gazzetta dello Sport" berichtete, dass der 33-Jährige möglicherweise eineinhalb Monate ausfalle - was das vorzeitige Ende der Saison für den Mittelfeldspieler bedeuten würde.
  • Khedira musste sich im vorigen Jahr einer Knieoperation unterziehen und war erst vor kurzem wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen.
  • Nach dem monatelangen Corona-Stop beginnt am Samstag wieder die Serie A. Rekordmeister und Tabellenführer Juventus musste in dieser Woche einen Rückschlag hinnehmen, das Team von Trainer Maurizio Sarri verlor das Pokalfinale gegen den SSC Neapel.
10:54 Uhr

Reifen-Skandal treibt US-Fans zur Weißglut

Um die Wartezeit auf die neue Saison zu verkürzen, präsentiert ntv.de Highlights aus der Historie der Formel 1 - passend zum Datum. Am 19. Juli 2005 toben die Fans beim Großen Preis der USA vor Wut. Der Grund ist eines der unrühmlichsten Kapitel in der Geschichte der Formel 1.

10:01 Uhr

Plötzliche Kehrtwende im Havertz-Poker?

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Womöglich bleibt Havertz noch etwas in Leverkusen.

(Foto: Maik Hoelter/TEAM2sportphoto)

Noch ist nicht raus, wo Kai Havertz in der kommenden Saison spielen wird. Zuletzt war der FC Chelsea der heißeste Kandidat, zu dem auch Nationalmannschaftskollege Timo Werner wechselt. Doch laut "Marca" gibt es eine neue Spur.

  • Dem Bericht zufolge ist nun Real Madrid ein Favorit. Angeblich wolle der 21-Jährige gern nach Madrid wechseln.
  • Dafür sei Havertz sogar bereit, dem Klub weitere Zeit einzuräumen, um den Deal festzuzurren. Womöglich würde er dafür sogar eine weitere Saison bei Bayer Leverkusen verbringen.
  • Die spanische Liga reize ihn mehr, meldete auch "Sportbuzzer". Allerdings seien Bayer und Real weit entfernt von ihren Ideen einer Ablösesumme. Havertz soll der Werkself mehr als 100 Millionen Euro einbringen.

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09:28 Uhr

Spiel-Hatz für FC Bayern? Löw beschwichtigt

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(Foto: imago images/Pressefoto Baumann)

Rummenigge meckert, Löw beschwichtigt: Der Bundestrainer hat angesichts der Terminhatz im Fußballkalender der Nach-Corona-Zeit Rücksichtnahme auf die dann am meisten geforderten Nationalspieler versprochen.

  • "Natürlich haben wir stets die Belastung im Blick, gerade auch für die Top-Spieler. Ich weiß aber, dass sich vor allem diese Spieler auch wieder auf Länderspiele freuen. Wir werden eine Lösung finden, wenn es so weit ist", sagte Joachim Löw der "Bild"-Zeitung.
  • "Wir kennen die Festlegungen ja erst seit Mittwoch und haben uns natürlich noch keine konkreten Gedanken über einzelne Nominierungen gemacht", sagte Löw. "Die Corona-Phase ist speziell und stellt uns alle vor große Herausforderungen. Aber Regeneration ist bei uns immer ein wichtiges Thema."
  • Der Vorstandsboss des FC Bayern, Karl-Heinz Rummenigge, hatte den Plan kritisiert und eine Pause für die Spieler gefordert.
09:02 Uhr

US-Virologe Fauci zweifelt NFL-Saison an

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Ist Tom Brady zu den Tampa Bay Buccaneers gewechselt und kann dort gar nicht spielen?

(Foto: imago images/ZUMA Wire)

Das klingt drastisch: Der führende US-Virologe in der Corona-Krise zweifelt an einer NFL-Saison in diesem Herbst. "Wenn sich die Spieler nicht im Wesentlichen in einer Blase befinden - von der Gemeinschaft isoliert und fast täglich getestet -, ist es sehr schwer zu erkennen, wie in diesem Herbst Football gespielt werden kann", sagte Fauci nach CNN-Angaben.

  • Und weiter: "Wenn es eine zweite Welle gibt, die sicherlich eine Möglichkeit ist und die durch die vorhersehbare Grippesaison erschwert würde, wird Football in diesem Jahr möglicherweise nicht stattfinden." Fauci ist der Direktor des Nationalen Instituts für Infektionskrankheiten und ein Berater der US-Regierung.
  • Die National Football League will ihre Saison am 10. September mit der Partie von Super-Bowl-Champion Kansas City Chiefs gegen die Houston Texans beginnen.
  • Allerdings waren in den vergangenen Tagen mehrere Profis positiv auf das Coronavirus getestet worden. Unter den positiv getesteten Spielern sind laut US-Medienberichten auch Star-Runningback Ezekiel Elliot von den Dallas Cowboys und Kareem Jackson von den Denver Broncos.
  • Noch dürfen die Spieler die Trainingsstätten ihrer Teams nicht nutzen und nur für medizinische Zwecke betreten.
08:03 Uhr

Coutinho bleibt wohl etwas länger beim FC Bayern

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Auf Fan-Kontakt müsste Coutinho auch bei einer Mini-Verlängerung wegen der Corona-Maßnahmen verzichten.

(Foto: imago images / Sven Simon)

In dieser Saison ist nichts "normal", das Coronavirus zwingt die Klubs zu Lösungen. Eine davon wird beim FC Bayern gesucht - und gefunden. Denn Philippe Coutinho hat zwar vermutlich keine große Zukunft in München, doch er soll alle offenen Wettbewerbe für die Bayern zu Ende spielen können. Offiziell läuft sein Leih-Vertrag Ende dieses Monats aus.

  • Zwischen dem Deutschen Fußball-Meister und Coutinhos Manager Kia Joorabchian aber gab es laut Sky erfolgreiche Gespräche über eine verlängerte Leihe. Diese soll nun bis Ende August andauern.
  • So könnte Coutinho neben der Bundesliga und dem DFB-Pokal sogar noch in der Champions League spielen.
  • Wegen einer Sprunggelenksverletzung kam der 28-Jährige seit der Corona-Pause noch nicht zum Einsatz.
07:17 Uhr

Klassenerhalt-Jubel bringt 1. FC Union Ärger

Der 1. FC Union spielt auch in der kommenden Saison in der Fußball-Bundesliga. Normalerweise wäre das eine große Party wert, doch wegen der Corona-Krise müssen Klub und Fans darauf verzichten. Ärger gibt es nun trotzdem: wegen einer Mini-Feier.

  • Christopher Trimmel und Sheraldo Becker drohen Geldstrafen, berichtet die "Bild"-Zeitung. Sie haben gegen die DFL-Hygienevorschriften verstoßen.
  • Trimmel hatte nach dem Sieg gegen Paderborn mit einigen Fans im Arm gefeiert, Becker wurde mit seinem Auto beim Verlassen des Vereinsgeländes aufgehalten, stieg aus und ließ sich für Fotos umarmen. Beide haben damit den geforderten Abstand nicht gewahrt.
  • Die DFL bat nun Union um eine Stellungnahme. "Wir stellen uns der Kritik, keine Frage", sagte Union-Sprecher Christian Arbeit. "Wir haben versucht, sehr schnell eine Situation wiederherzustellen, in der die Sache geordnet ist. Bei zwei Spielern ist das kurzzeitig nicht gelungen."
06:38 Uhr

Effenberg über Werner: "Lässt seine Kollegen im Stich"

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Timo Werner bereitet sich lieber mit seinem neuen Klub auf die kommende Saison vor.

(Foto: Kevin Voigt/Jan Huebner/Pool)

Timo Werner wird RB Leipzig also verlassen. Es zieht ihn zum FC Chelsea. So sehr, dass er sogar nicht mehr weiter in der Champions League für die Sachsen spielen will. Diese Entscheidung findet Ex-Profi Stefan Effenberg fatal, schreibt er in seiner Kolumne bei Sport1. "Er lässt seine Kollegen im Stich", so der frühere Bayern-Spieler.

Er könne diese Entscheidung "nicht verstehen". Und erklärt: "Das ist ein Champions-League-Viertelfinale, das schmeißt du doch nicht weg!" RB Leipzig hatte sich im Achtelfinale noch vor der Corona-Pause gegen Tottenham Hotspur durchgesetzt.

Mehr zum Werner-Wechsel lesen Sie hier.

06:02 Uhr

FC Bayern hat Zoff mit PSG wegen Kouassi-Transfer

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Kouassi spielt bislang bei PSG.

(Foto: imago images/PanoramiC)

Wird das etwa doch nichts mit dem Wechsel von Tanguy Kouassi zum FC Bayern? Offenbar gibt es Streit zwischen den Münchnern und dem bisherigen Arbeitgeber des Franzosen, Paris St. Germain. Laut "RMC" ist der Klub von Trainer Thomas Tuchel gewaltig sauer.

  • Angeblich hat der FC Bayern mit dem 18-Jährigen verhandelt, ohne die Pariser darüber zu informieren.
  • Sportdirektor Leonardo habe angekündigt, dass PSG bereit sei, "zurückzuschlagen".
  • Die Möglichkeit dazu bietet sich schnell: Wegen der Personalie Lucas Hernández sind die beiden Klubs ohnehin in Gesprächen. Der französische Weltmeister könnte zu PSG transferiert werden, heißt es.

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