Der Sport-Tag
12. Februar 2025
Zum Archiv
22:53 Uhr

Platzverweise und VAR-Irrsinn: Nächster Rückschlag für FC Liverpool

Drama kurz vor Schluss: Nach der Blamage im FA-Cup hat der FC Liverpool auch in der Premier League einen Nackenschlag hinnehmen müssen. Beim FC Everton kamen die Reds in einem umkämpften Merseyside-Derby nach einem Last-Minute-Gegentor nicht über ein 2:2 (1:1) hinaus. Trotzdem führt das Team von Trainer Arne Slot die Tabelle mit sieben Punkten Vorsprung vor dem FC Arsenal an. Am Montag hatte Liverpool noch sensationell gegen den Zweitligisten Plymouth Argyle im Pokal verloren.

Im letzten Derby im Goodison Park - Everton zieht bald in ein neues Stadion um - ließ zunächst Beto die Heimfans jubeln (11.). Nur fünf Minuten später köpfte Liverpools Alexis Mac Allister jedoch zum Ausgleich ein. In der zweiten Hälfte drehte dann Starstürmer Mohamed Salah (73.) das Spiel. James Tarkowski hatte mit einem Volleyschuss (90.+8) allerdings das letzte Wort - auch nach minutenlanger VAR-Überprüfung.

Nach dem Abpfiff kochten die Emotionen nochmal in Form einer Rudelbildung hoch. Evertons Abdoulaye Doucouré sah die Gelb-Rote Karte (90.+12), Reds-Coach Slot sogar glatt rot. Ursprünglich hätte das brisante Spiel schon am 15. Spieltag Anfang Dezember stattfinden sollen. Wegen heftiger Schneefälle wurde es allerdings verschoben.

Platzverweise und VAR-Irrsinn: Nächster Rückschlag für FC Liverpool
22:11 Uhr

Lüneburg legt im deutschen CL-Duell gegen Berlin vor

Die Volleyballer der SVG Lüneburg haben im deutschen Duell im Champions-League-Achtelfinale gegen die Berlin Recycling Volleys vorgelegt. Das Team von Trainer Stefan Hübner gewann in der eigenen Halle 3:2 und damit zum ersten Mal in den letzten vier direkten Duellen.

Am 14. September standen sich beide Teams im Halbfinale des Liga-Cups gegenüber, am 23. November im DVV-Pokal, am 7. Dezember in der Liga - jedes Mal hatte Berlin triumphiert. Außerhalb der Bundesliga trafen sie am Mittwoch zum dritten Mal in einem K.o.-Spiel aufeinander. Im Viertelfinale der Königsklasse wartet Warta Zawiercie. In zwei Wochen (26. Februar, 19.30 Uhr) geht das Dauerduell mit dem Rückspiel in der Berliner Max-Schmeling-Halle weiter, am 8. März steigt das Topspiel in der Bundesliga.

Lüneburg legt im deutschen CL-Duell gegen Berlin vor
21:35 Uhr

Wilde Superklub-Gerüchte um Joshua Kimmich

Längst scheint denkbar, dass Joshua Kimmich den FC Bayern im Sommer zum Nulltarif verlässt. Noch immer hat es in den Verhandlungen mit dem Rekordmeister keinen Durchbruch gegeben. Nun schaut sich der Mittelfeldspieler, dessen Arbeitspapier am 30. Juni endet, offenbar konkret nach Alternativen um.

Laut "TBR Football" hat Kimmich mit dem kriselnden Giganten Manchester City und dem englischen Superklub FC Liverpool Gespräche aufgenommen. Besonders Pep Guardiola soll große Stücke auf den Kapitän der deutschen Nationalmannschaft halten. Wie konkret das alles ist, ist unklar. Zuletzt hatte Kimmich aber angedeutet, dass die Gespräche mit dem FC Bayern auf einem guten Weg seien.

Wilde Superklub-Gerüchte um Joshua Kimmich
21:05 Uhr

Trauriges Reitsportjahr: 15 tote Pferde, eine tote Reiterin

Bei internationalen Reitturnieren sind im vergangenen Jahr weniger Pferde gestorben als im Vorjahr. Dafür gab es 2024 einen Unfall mit einer toten Reiterin bei einer Vielseitigkeits-Veranstaltung, wie der Weltverband FEI auf dpa-Anfrage bestätigte. 15 Pferde sind nach Angaben des Verbandes im abgelaufenen Jahr bei internationalen Turnieren in den drei olympischen Disziplinen Dressur, Springen und Vielseitigkeit gestorben. 2023 waren es insgesamt 19. Wie im Jahr davor gab es auch 2024 die meisten toten Tiere beim Springen. Erstmals seit 2017 ist bei einem Sturz während eines internationalen Turniers ein Mensch gestorben. Die britische Reiterin Georgie Campbell war im Mai 2024 bei einem Sturz beim Vielseitigkeits-Turnier in Bicton tödlich verunglückt, wie der Dachverband British Eventing damals mitteilte.

Die 36-Jährige sei bei den International Horse Trials in der Grafschaft Devon nach dem Unfall von medizinischem Fachpersonal untersucht worden, konnte aber nicht gerettet werden. Ihr Pferd Global Quest konnte unverletzt zurück in den Stall gebracht werden, wie es weiter hieß.

Trauriges Reitsportjahr: 15 tote Pferde, eine tote Reiterin
20:15 Uhr

Kompany sorgt für mehrere Überraschungen in Startelf des FC Bayern

Bayern Münchens Trainer Vincent Kompany setzt im Play-off-Hinspiel der Champions League bei Celtic Glasgow auf Leon Goretzka. Der 30-Jährige spielt im "Paradise" vor der Abwehr neben Joshua Kimmich. Aleksandar Pavlović sitzt im Gegensatz zum 3:0 gegen Bremen erst einmal auf der Bank. Insgesamt nimmt Kompany vier Änderungen in seiner Startelf vor. Eric Dier rückt in der Innenverteidigung für Min-Jae Kim, Konrad Laimer für Sacha Boey als Rechtsverteidiger und Leroy Sané in der Offensive für Kingsley Coman ins Team des Rekordmeisters.

Als Ersatz steht der zuletzt erkrankte Serge Gnabry wieder zur Verfügung. Hiroki Ito gehört zudem erstmals in einem Pflichtspiel dem Bayern-Kader an. Der Japaner war im vergangenen Sommer vom VfB Stuttgart für 23,5 Millionen Euro nach München gewechselt, brach sich im Juli in der Vorbereitung jedoch den Mittelfuß und fiel seitdem aus. Verzichten muss Kompany weiter auf Alphonso Davies und Ersatztorwart Daniel Peretz, die sich beide nach ihren Verletzungen in der Reha befinden. Auch Joao Palhinha steht wegen einer Erkrankung nicht zur Verfügung.

Die Münchner Aufstellung: Neuer - Laimer, Upamecano, Dier, Guerreiro - Kimmich, Goretzka - Olise, Musiala, Sané - Kane

Kompany sorgt für mehrere Überraschungen in Startelf des FC Bayern
19:32 Uhr

Nach Dopingsperre: Olympiaheld feiert überraschendes Comeback

Der frühere Eishockey-Nationalspieler Yannic Seidenberg setzt seine Spielerkarriere nach Ablauf seiner verkürzten Dopingsperre nun doch fort. Der 41-Jährige unterschrieb bei den Kassel Huskies in der DEL2 einen Vertrag, er darf ab dem 14. März eingesetzt werden. Schon seit Januar trainiert der Verteidiger in Kassel mit. Eigentlich wollte Seidenberg als Trainer ins Eishockey-Geschäft zurückkehren.

Fuer-Verteidiger-Yannic-Seidenberg-und-den-EHC-Red-Bull-Muenchen-ist-der-Traum-vom-Champions-League-Titel-in-diesem-Jahr-vorbei
Yannic Seidenberg heuert bei den Kassel Huskies an. (Foto: Tobias Hase/dpa/Archiv)

Nach einer positiven Trainingskontrolle auf die Dopingsubstanzen Testosteron und DHEA war der Olympiazweite von 2018 für vier Jahre gesperrt worden, in einer Streitbeilegung mit der Nationalen Anti Doping Agentur (NADA) und der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) wurde die Sperre im Herbst 2024 um insgesamt 18 Monate reduziert. Er "setze alles daran, ab Mitte März 2025 meine Karriere im Eishockey als Trainer fortzusetzen", schrieb Seidenberg damals bei Instagram.

Nun soll es doch auf dem Eis weitergehen für den 173-maligen Nationalspieler, der mehr als 1000 Partien in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) absolviert hat und bis zu seiner Sperre für Red Bull München spielte. "Nach dem unschönen vorzeitigen Karriereende brennt er nun darauf, sich noch einmal zu präsentieren", sagte Kassels Sportdirektor Daniel Kreutzer.

Nach Dopingsperre: Olympiaheld feiert überraschendes Comeback
19:13 Uhr

Biathlon-Hammer im Video: Mixed-Staffel holt WM-Bronze

Justus Strelow, Franziska Preuß, Philipp Nawrath und Selina Grotian haben es tatsächlich geschafft. Jahrelang müssen die deutschen Biathleten auf eine Medaille für ein Mixed-Quartett warten, nun hat es geklappt. Die Entscheidung fällt erst im letzten Schießen.

Deutsche Biathleten holen Medaille in Mixed-Staffel

Biathlon-Hammer im Video: Mixed-Staffel holt WM-Bronze
18:34 Uhr

Biathlon-Star erlebt abolutes Horror-Rennen bei WM

Sport.de

powered by sport.de - Transfer-Gerüchte, News und Liveticker - alle Infos aus der Welt des Sports finden Sie hier!

Es war ein Rennen zum Vergessen für die norwegische Biathletin Ingrid Landmark Tandrevold. Die Hoffnungen der Skandinavier waren groß, gleich zum Start der Weltmeisterschaft in der Schweiz aufs Podest fahren zu können. Doch der 28-Jährigen, die als erste Läuferin ihrer Mixed-Staffel in die Loipe gegangen war, versagten am Schießstand die Nerven. Sowohl im Liegend- als auch im Stehendanschlag schoss sie jeweils viermal daneben, sodass sie zweimal in die Strafrunde musste. "Ich schieße normalerweise gut, und heute hatte ich das Gefühl, dass ich normale, gute Schüsse abgebe. Und dann geht die Scheibe nicht runter", wunderte sich die Skijägerin hinterher am "NRK"-Mikrofon. Als 20. von insgesamt 24 Läuferinnen übergab sie an Teamkollegin Maren Kirkeeide. Die Medaillen waren da schon in weite Ferne gerückt.

"Sie darf enttäuscht sein. Das sollte uns allen erlaubt sein. Und dann müssen wir einfach zugeben, dass es ein offener Sport ist", zeigte Schlussläufer Johannes Thingnes Bö bei "NRK" Mitleid mit seiner Mannschaftskollegin, die anschließend Hasskommentare in den sozialen Netzwerken öffentlich machte. Sturla Holm Laegreid fügte hinzu: "Es ist sehr wichtig, dass sie Unterstützung von uns und dem Rest des Teams bekommt, einschließlich derjenigen, die dort im Hotel wohnen. Dass wir Ingrid unterstützen und zeigen, dass wir auf ihrer Seite sind."

Biathlon-Star erlebt abolutes Horror-Rennen bei WM
17:43 Uhr

Großer Wirbel: Israelisches Team von Turnier in Stuttgart ausgeladen

Ein Bericht über den Ausschluss israelischer Baseballer von einem Turnier in Stuttgart sorgt in Israel für Wirbel. Wie der Fernsehsender Channel 12 berichtet, soll eine Jugendmannschaft von dem internationalen Wettkampf, der Ende April und Anfang Mai in Stuttgart stattfindet, wieder ausgeladen worden sein.

Begründet worden sein soll dies mit der aktuellen politischen Situation rund um den Nahost-Konflikt. Dem Bericht zufolge sorgen sich die Veranstalter um die Sicherheit des Baseball-Teams außerhalb der Wettkampfstätten. Als Vergleich werden die heftigen antiisraelischen Ausschreitungen rund um das Fußballspiel von Maccabi Tel Aviv bei Ajax Amsterdam im November genannt. Rund um die Europa-League-Partie hatten propalästinensische Randalierer israelische Fans attackiert. Auch Maccabi-Anhänger waren nach Angaben der Polizei damals gewalttätig gewesen.

Man sei zutiefst schockiert und verletzt von der ungerechten und unsportlichen Entscheidung, sagte der Präsident des israelischen Baseball-Verbandes Jordy Alter laut Channel 12. Den jungen Athleten aufgrund hypothetischer Szenarien und potenzieller Risiken die Möglichkeit zu verweigern, an Wettkämpfen teilzunehmen, sei unfair und inakzeptabel.

Großer Wirbel: Israelisches Team von Turnier in Stuttgart ausgeladen
16:59 Uhr

Verdacht einer Sexualstraftat: Ermittlungen gegen Augsburg-Profi

Ein namentlich nicht bekannter Fußballprofi des Bundesligisten FC Augsburg ist wegen des Verdachts einer Sexualstraftat ins Visier der Justiz geraten. Das bestätigte die Staatsanwaltschaft der "Augsburger Allgemeinen Zeitung". Demnach hatte die Behörde vorübergehend einen Haftbefehl erwirkt, der Profi soll sich von Mittwoch bis Freitag vergangener Woche in Untersuchungshaft befunden haben. Der Klub bestätigte auf seiner Internetseite ein "Ermittlungsverfahren gegen einen Spieler des FCA".

Wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft der "Augsburger Allgemeinen" sagte, sei der Haftbefehl vom Amtsgericht Augsburg inzwischen wieder außer Vollzug gesetzt worden. Zudem bestätigte die Staatsanwaltschaft, dass wegen "eines von einer Bekannten des Beschuldigten angezeigten Sachverhalts mit sexuellem Hintergrund" ermittelt werde. Die Behörde betonte, dass die Unschuldsvermutung gelte.

"Der FC Augsburg ist darüber informiert worden, dass gegenwärtig ein Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Augsburg gegen einen Spieler des FCA läuft", teilte der Verein mit: "Der Spieler nimmt aktuell nicht am Trainings- und Spielbetrieb des FC Augsburg teil. Es ist dem FCA in diesem Zuge wichtig, darauf hinzuweisen, dass für den Spieler die Unschuldsvermutung gilt."

Verdacht einer Sexualstraftat: Ermittlungen gegen Augsburg-Profi
16:25 Uhr

Ex-Bundestrainer verrät (offensichtlichen) Meister-Tipp

Ex-Bundestrainer Joachim Löw hat sich in der Meisterfrage der Fußball-Bundesliga schon vor dem Topspiel zwischen Titelverteidiger Bayer Leverkusen und Tabellenführer Bayern München festgelegt. "Meister, glaube ich, werden dieses Jahr die Bayern. Aber ich kann mir schon vorstellen, dass Leverkusen das Spiel gewinnt", sagte der Weltmeister-Coach von 2014 dem Pay-TV-Sender Sky.

Angesichts des Rückstandes von acht Punkten sei die Partie am Samstag (18.30 Uhr/Sky und im Liveticker bei ntv.de) für Bayer "wahrscheinlich die letzte Chance", das Titelrennen noch einmal spannend zu gestalten. "Wenn sie noch in den Meisterkampf eingreifen wollen, müssen sie das Spiel gewinnen. Sollte Leverkusen nicht gewinnen, wird sich Bayern das nicht mehr nehmen lassen", prophezeite der 65-Jährige.

Ex-Bundestrainer verrät (offensichtlichen) Meister-Tipp
15:49 Uhr

Uli Hoeneß äußert sich erneut zu Wirtz-Transfer zum FC Bayern

Bayern Münchens Ehrenpräsident Uli Hoeneß sieht für den deutschen Fußball-Rekordmeister nur geringe Chancen auf eine Verpflichtung von Bayer Leverkusens Mittelfeld-Juwel Florian Wirtz. "Wir wollen Wirtz haben. Aber da gehören drei dazu. Er hat noch einen langfristigen Vertrag in Leverkusen. Die Chancen sehe ich bei zehn Prozent", sagte Hoeneß der "Bild"-Zeitung.

Der von vielen Topvereinen umworbene Wirtz trifft mit Leverkusen am kommenden Samstag (18.30 Uhr/Sky und im Liveticker bei ntv.de) im Bundesliga-Topspiel auf die Münchner, die im Titelkampf momentan acht Punkte Vorsprung haben. Der 21 Jahre alte Nationalspieler besitzt beim deutschen Meister und Pokalsieger einen Vertrag bis zum Sommer 2027. Sein Marktwert beträgt derzeit rund 140 Millionen Euro. Wohl zu viel für die Bayern, die sich derzeit einen Sparkurs verordnet haben und nach Informationen der "Sport Bild" im kommenden Sommer keine großen Transfers tätigen wollen.

Uli Hoeneß äußert sich erneut zu Wirtz-Transfer zum FC Bayern
15:30 Uhr

Philadelphia Eagles "können das neue Nonplusultra sein"

Die Philadelphia Eagles verhindern den "Three-Peat" der Kansas City Chiefs und gewinnen den Super Bowl. NFL-Experte Sebastian Vollmer erklärt, was die Niederlage der Kansas City Chiefs für ihre Dynastie bedeutet und ob die Philadelphia Eagles auch in Zukunft ganz oben angreifen können.

Philadelphia Eagles "können das neue Nonplusultra sein"
14:51 Uhr

FC Bayern zeigt DFB-Star offenbar die Tür

Der FC Bayern fährt in der Frage nach einer möglichen Verlängerung des auslaufenden Vertrags von Leroy Sané offenbar weiter einen knallharten Kurs. "Sport Bild" zufolge hat der deutsche Rekordmeister nach wie vor "kein Signal" an den 29 Jahre alten Nationalspieler gesendet, dass die Zusammenarbeit über den Sommer hinaus weitergehen soll. Stand jetzt werden sich die Wege also nach der laufenden Saison trennen, Leroy Sané wird den FC Bayern verlassen und sich ablösefrei einem anderen Klub anschließen.

Zahlreiche Optionen soll der Flügelstürmer haben. Zuletzt war zu hören, es gebe konkrete Gespräche mit Tottenham Hotspur aus der englischen Premier League, auch der FC Arsenal wurde als Interessent genannt. Zudem wird Sané beim FC Barcelona gehandelt, wo sein früherer Bayern- und Bundestrainer Hansi Flick inzwischen als Chefcoach fungiert.

Sport.de

powered by sport.de - Transfer-Gerüchte, News und Liveticker - alle Infos aus der Welt des Sports finden Sie hier!

FC Bayern zeigt DFB-Star offenbar die Tür
14:37 Uhr

Deutsche Nullnummer: Schweiz räumt bei Ski-WM alles ab

Die Skirennläufer aus der Schweiz haben die packende WM-Premiere der Team-Kombination in eine nationale Meisterschaft mit internationaler Beteiligung verwandelt. Alle Medaillen gingen an die Eidgenossen, Abfahrtsweltmeister Franjo von Allmen holte dabei an der Seite von Loic Meillard sein zweites Gold. Silber ging an Alexis Monney und Tanguy Nef (+0,27 Sekunden), Bronze überraschend an Stefan Rogetin und Marc Rochat (+0,43).

Das deutsche Duo belegte einen guten achten Rang - dabei wäre mehr möglich gewesen. Nur 0,77 Sekunden fehlten zu Bronze. Linus Straßer zeigte im Slalom eine starke Leistung, fuhr die zweitbeste Zeit und das deutsche Team noch von Rang 18 nach vorne. Simon Jocher, zwischenzeitlich abgereist, aber kurzfristig zurückgeholt wegen der Erkrankung von Routinier Romed Baumann, hatte dem Duo allerdings in der Abfahrt einen Rückstand auf Rang drei von 1,61 Sekunden eingehandelt.

Deutsche Nullnummer: Schweiz räumt bei Ski-WM alles ab
14:16 Uhr

Schon vor Anpfiff: Heidenheimer spielen Kopenhagen an die Wand

Für den 1. FC Heidenheim läuft es in der Bundesliga bei weitem noch nicht so gut wie in der vergangenen Saison. Dafür mischen sie international munter mit. In der Play-Off-Runde der Conference League wartet nun der FC Kopenhagen. Matthias Honsak und Patrick Mainka schauen sich den Gegner auf der Konsole schon mal an.

Schon vor Anpfiff: Heidenheimer spielen Kopenhagen an die Wand
13:49 Uhr

Gina Lückenkemper erleidet gesundheitlichen Rückschlag

Für Deutschlands Top-Sprinterin Gina Lückenkemper ist die Hallensaison schon nach zwei Rennen wieder beendet. Die 28-Jährige hat sich zuletzt beim ISTAF Indoor in Düsseldorf eine Muskelverletzung zugezogen und kann am Freitag in Berlin (ab 17.50 Uhr im ZDF-Livestream) sowie bei den deutschen Hallen-Meisterschaften in Dortmund (21. bis 23. Februar) nicht mehr an den Start gehen. Zudem fällt Weitsprung-Star Malaika Mihambo in Berlin wegen eines Infekts aus. Das gab der Veranstalter bekannt.

Lückenkemper hatte am Sonntag in Düsseldorf kurz vor dem Ziel des Vorlaufs über die 60 Meter einen Schmerz im Oberschenkel verspürt, war danach aber zunächst von einem Krampf in der Muskulatur ausgegangen und gab "Entwarnung". Bei eingehenderen Untersuchungen in der Charite Berlin wurde nun festgestellt, dass es sich doch um eine muskuläre Verletzung handelt. Lückenkemper wird daher erst wieder im Sommer auf die Bahn zurückkehren.

Gina Lückenkemper erleidet gesundheitlichen Rückschlag
13:17 Uhr

Rummenigge findet Pläne der Stadt München "peinlich"

Karl-Heinz Rummenigge hat mit Unverständnis auf die Ablehnung der Stadt München gegen eine mögliche Austragung des Final-Four-Turniers der Nations League im Sommer reagiert. "Ich fände es peinlich", sagte der langjährige Vorstandschef und heutige Aufsichtsrat des FC Bayern im "Sport Bild"-Interview über die Pläne des Münchner Stadtrats, der UEFA und dem DFB eine Absage zu erteilen.

"Wie oft bekommt ein Land, eine Stadt ein Final Four auf dem Silbertablett präsentiert? München hätte weltweite Aufmerksamkeit", sagte Rummenigge: "Natürlich würden der Stadt dadurch Kosten entstehen, aber die Umsätze für die Hotels, Restaurants und Geschäfte durch die Touristenströme würden dies um ein Vielfaches kompensieren."

Laut "Abendzeitung" würde das Event die Stadt rund zwölf Millionen Euro kosten, Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter hatte das klare Nein zum "Nations-League-Dingsda" vergangene Woche zudem mit dem zu hohen organisatorischen Aufwand eine Woche nach dem Champions-League-Finale (31. Mai) in der bayrischen Landeshauptstadt begründet. "Wir haben nix dagegen, wenn ihr hier spielt", hatte Reiter betont, "allerdings werden wir keinen Euro dafür ausgeben und wir werden auch logistisch nicht in der Lage sein, ein Fan-Fest und was alles damit zusammenhängt, zu organisieren."

Rummenigge findet Pläne der Stadt München "peinlich"
12:48 Uhr

Deutsche Goldhoffnung für Biathlon-WM: Bitte keine überzogenen Erwartungen!

Felix Bitterling warnt vor dem Start der Biathlon-Weltmeisterschaften in Lenzerheide vor zu großen Erwartungen an Franziska Preuß. "Sie ist keine Maschine. Es ist kein Selbstläufer, dass sie in den nächsten Tagen wieder oben steht", sagte der Sportdirektor in einer Medienrunde: "Da kann auch eine Franzi Preuß mal einen Fehler zu viel schießen oder einen nicht so guten Tag in der Loipe haben." Jedoch sei er nach den letzten Eindrücken von einer erfolgreichen WM seiner Teamleaderin überzeugt.

Er könne "überhaupt nichts erkennen, was negativ sein sollte. Sie ist unglaublich entspannt, ist sich ihrer Sache sehr sicher und weiß, dass sie alles getan hat, was man machen kann, um hier gut dazustehen. Das gibt ihr Selbstvertrauen", führte Bitterling aus. Es sei für ihn "eine Frage der Zeit, bis sie wieder in absoluten Topplatzierungen mitschwimmt. Wegen mir gleich von Wettkampf eins an" in der Mixed-Staffel am heutigen Mittwoch (14.30 Uhr/ZDF und Eurosport).

Deutsche Goldhoffnung für Biathlon-WM: Bitte keine überzogenen Erwartungen!
12:06 Uhr

Französische Handball-Nationalspielerin stirbt plötzlich mit 21 Jahren

Eine Tragödie schockt den Handball: Jemima Kabeya ist mit nur 21 Jahren unerwartet verstorben, wie ihr Verein Handball Plan-de-Cuques mitteilte. Die französische Nationalspielerin hatte sich am Sonntagabend unwohl gefühlt, ins Krankenhaus begeben und war am Montagmorgen tot. Ihr Klub sprach von einem "unfassbaren Verlust", das Spiel am Dienstagabend wurde daraufhin abgesagt. "Jemima war nicht nur eine talentierte Torhüterin, sondern auch eine strahlende, herzliche und stets freundliche junge Frau. Ihr Lächeln und ihr Einsatz werden uns unvergessen bleiben", schrieb der Erstligist zu einem Schwarzweiß-Foto von Kabeya.

Französische Handball-Nationalspielerin stirbt plötzlich mit 21 Jahren
11:42 Uhr

Schockmoment in Dresden: Schlittschuh schneidet Eishockey-Profi in die Stirn

Eishockey-Profi Dane Fox ist vom Schlittschuh eines Gegners am Kopf getroffen worden und hat sich dabei eine blutige Schnittwunde zugezogen. Anschließend musste der Spieler der Dresdner Eislöwen ins Krankenhaus. Der Kanadier sei aber ansprechbar und konnte auch selbst das Eis verlassen, wie sein Klub mitteilte. "Was für ein Kämpfer! Foxy ist raus aus dem Krankenhaus", hieß es später in einem Post bei Facebook. Dazu stellte der Klub ein Foto von Fox mit einem großen Pflaster über dem linken Auge.

dresden
(Foto: Screenshot: Instagram.com/eisloewen_dd)

Wegen des Vorfalls und der Blutspuren auf dem Eis wurde das zweite Drittel der Partie des Spitzenreiters der DEL2 gegen den EV Landshut gestern Abend früher beendet. Die 19 verbleibenden Sekunden wurden zu Beginn des dritten Drittels nachgeholt. Die Sachsen holten sich auch ohne ihren Topscorer den Sieg mit 3:2 nach Verlängerung.

Schockmoment in Dresden: Schlittschuh schneidet Eishockey-Profi in die Stirn
11:13 Uhr

Kovac erklärt sich zur erstaunlichen Gala-Halbzeit des BVB

Nach dem 3:0-Auswärtssieg in den Champions-League-Playoffs bei Sporting Lissabon ist Trainer Niko Kovac stolz. Nicht nur, weil dies der erste Sieg unter seiner Regie ist, sondern auch über die Art und Weise, wie das Ergebnis zustande gekommen ist

Kovac erklärt sich zur erstaunlichen Gala-Halbzeit des BVB
10:42 Uhr

Bundesliga-Star hätte Karriere fast abgebrochen für Bauarbeiter-Job

Eintracht Frankfurts Abwehrspieler Arthur Theate hat sich als vereinsloser Fußballprofi 2020 um einen Knochenjob beworben. "Ich hätte auf dem Bau gearbeitet", sagte der 24 Jahre alte Belgier in einem "Sport Bild"-Interview. "Meine ganze Familie arbeitet da. Ich hätte es auch getan. Natürlich ist es ein harter Job. Aber wenn es keiner macht, haben wir keine Häuser. Für mich wäre es eine normale Sache gewesen."

Theate spielt derzeit eine überragende Saison beim hessischen Bundesligisten. Der Lockenkopf aus Lüttich bekam damals aber einen Vertrag beim KV Ostende und machte unter Trainer Alexander Blessin (heute FC St. Pauli) einen Karrieresprung. Der Frankfurter ist Blessin dafür noch heute dankbar und telefoniert regelmäßig mit ihm.

"Wegen Corona hatte der Verein kein Geld. Sie hatten zu dem Zeitpunkt nur sechs Spieler unter Vertrag", erzählte Theate. "Es war zwar ein Erstligist, aber die Bezahlung war sehr schlecht. Ich habe weniger Geld verdient, als wäre ich arbeiten gegangen. Es war wirklich schwer, damit überhaupt zu leben."

Bundesliga-Star hätte Karriere fast abgebrochen für Bauarbeiter-Job
10:15 Uhr

Sabally verpasst 250.000-Dollar-Jackpot

Für Basketballstar Satou Sabally ist in der US-Profiliga Unrivaled die Hoffnung auf den 250.000-Dollar-Jackpot geplatzt. Die Berlinerin scheiterte im Eins-gegen-Eins-Turnier der Premierensaison mit 8:12 an Arike Ogunbowale, im Viertelfinale war Schluss.

Nach einem Freilos in der ersten Runde hatte die deutsche Nationalspielerin DiJonai Carrington ausgeschaltet (11:4), gegen Ogunbowale kam das Aus. Die Halbfinals und das Finale finden am Freitag statt, dann geht es um den Siegerscheck. Insgesamt werden 350.000 Dollar an die teilnehmenden Spielerinnen ausgeschüttet.

Eigentlich wird in der Unrivaled-Liga, die in der Pause der WNBA über gut zwei Monate bis Mitte März läuft, Drei gegen Drei auf zwei Körbe gespielt. Sabally tritt für Phantom BC an. In der ersten Saison gehen mehr als acht Millionen Dollar an die Profis, das sind im Schnitt über 220.000 für jede der 36 Spielerinnen, die aufgeteilt in sechs Teams in Miami gegeneinander antreten. Das Miniturnier bietet einen zusätzlichen finanziellen Anreiz. Nie hat es in einer US-Frauenliga höhere Gagen gegeben.

Sabally verpasst 250.000-Dollar-Jackpot
09:40 Uhr

Bayern-Talent fordert klare Ansage für Rückkehr nach München

Paul Wanner ist begehrt: Auf Klubebene sollen Borussia Dortmund, der VfB Stuttgart, Eintracht Frankfurt und Bayer Leverkusen an dem Offensiv-Juwel Interesse zeigen, parallel dazu werben der Deutsche Fußball-Bund und der österreichische Verband um seine Zusage für die A-Nationalmannschaft. Verdient hat sich Wanner alljene Avancen durch starke Darbietungen im Trikot des 1. FC Heidenheim, bei dem er als Leihspieler - vor allem zu Saisonbeginn - brillierte.

imago1058629425
Wanner hat sich in Heidenheim in den Blickpunkt gespielt. (Foto: IMAGO/Eibner)

Die Transferrechte des Shootingstars liegen freilich weiterhin beim FC Bayern, der Wanner seit 2018 ausgebildet hat. Auch ein neuer Anlauf an der Säbener Straße scheint alles andere als ausgeschlossen. Doch Wanner soll nach "Sport Bild"-Informationen klar abgesteckt haben, was der deutsche Rekordmeister ihm bieten müsste, um einem Comeback zuzustimmen. Bislang stehen acht Einsätze im FCB-Trikot in seiner Vita.

Dem Vernehmen nach würde der Linksfuß fordern, "zum Kreis der ersten 14 bis 15 Spieler" zu gehören, also in nahezu jeder Partie auf dem Platz zu stehen, ob in der Startelf oder als Joker. Im Starensemble der Bayern tummeln sich allerdings viele Ausnahmekönner auf Wanners Lieblingspositionen, speziell an Jamal Musiala führt im offensiven Mittelfeld kein Weg vorbei. Deshalb soll eine neuerliche Leihe 2025/2026 durchaus möglich sein, heißt es.

Bayern-Talent fordert klare Ansage für Rückkehr nach München
09:01 Uhr

Bericht: Wirtz wird aus der Premier League angebaggert

Im Werben um Fußball-Nationalspieler Florian Wirtz will Manchester City offenbar im kommenden Sommer Ernst machen. Wie die "Sport Bild" berichtet, möchte Teammanager Pep Guardiola seine Mannschaft um den Jungstar von Bayer Leverkusen herum aufbauen. Der 21-Jährige soll demnach ab Sommer Mittelfeld-Regisseur Kevin De Bruyne beim englischen Meister ersetzen. Wirtz Vertrag läuft noch bis 2027. Bayer arbeitet derzeit an einer Verlängerung. Laut "Sport Bild" möchten die Leverkusener ihren Starspieler bis 2028 binden. Eine Ausstiegsklausel von 125 Millionen Euro soll ab Sommer 2026 greifen, das Gehalt auf zehn Millionen Euro steigen. Sollte Wirtz nicht in Leverkusen verlängern, soll Bayer auf einen Abgang im kommenden Sommer für mindestens 150 Millionen Euro Ablöse drängen.

Neben City sind auch Champions-League-Sieger Real Madrid und Bayern München an Wirtz interessiert. Für die Münchner könnte ein Wirtz-Transfer in diesem Jahr jedoch schwer werden. Laut "Sport Bild" plane der Klub vorerst einen Einkaufsstopp, den Präsident Herbert Hainer jedoch nicht bestätigen wollte.

Bericht: Wirtz wird aus der Premier League angebaggert
08:45 Uhr

Schröder feiert zweiten Sieg im zweiten Spiel

Basketball-Weltmeister Dennis Schröder hat im zweiten Spiel für seinen neuen NBA-Klub Detroit Pistons den zweiten Sieg eingefahren. Bei der 132:92-Gala bei den Chicago Bulls steuerte der Nationalmannschaftskapitän von der Bank in knapp 15 Minuten Spielzeit vier Punkte, zwei Rebounds und vier Assists bei.

Schröder traf dabei nur einen seiner sechs Versuche aus dem Feld, dazu zwei Freiwürfe. Der gebürtige Braunschweiger stand wie schon bei seinem Debüt nicht in der Startformation, sondern kam als Entlastung für Point Guard Cade Cunningham, der 20 Punkte auflegte. Bester Scorer der Pistons war Malik Beasley mit 24 Punkten, davon sieben Dreier. Damit stellte der US-Amerikaner einen neuen Franchise-Rekord für die meisten Dreier in einer Saison auf (212).

Schröder feiert zweiten Sieg im zweiten Spiel
08:12 Uhr

Superstar wird zu WM-Gold genötigt

Es war Mikaela Shiffrin anzusehen, dass sie ihr großes Glück kaum fassen konnte. Gold! Gold nach dieser Vorgeschichte. Und ein Gold, zu dem sie tatsächlich erst überredet werden musste. "Breezy hat mir gesagt: Mach mit, hab einfach Spaß", berichtete die verunsicherte Ski-Königin nach dem Sieg in der Team-Kombination. Und nun: Hat sie Gold und zudem einen Rekord eingestellt, und Rekorde sind das Maß aller Dinge in den USA.

Am Tag vor der Eröffnungsfeier der alpinen WM in Saalbach-Hinterglemm hatte Shiffrin ihre Teilnahme an dem neuen Wettbewerb zunächst abgesagt, weil: Sie wollte sich nur auf den Riesenslalom und den Slalom konzentrieren. Dann eine Kehrtwende: Wegen "posttraumatischer Probleme" nach ihren Sturz beim Riesenslalom in Killington/USA Ende November wollte sie das WM-Rennen lieber doch nicht fahren. Ins Spiel kam Johnson, gute Freundin noch aus Jugendtagen. "Nachdem sie am Samstag Weltmeisterin in der Abfahrt wurde, sagte Breezy zu mir: Wenn du die Team-Kombination machen willst, wäre es mir eine Ehre, mit dir zu fahren. Nicht wegen der Medaille, sondern weil dieser Sport wahnsinnig viel Spaß macht. Und es wäre toll, nach all den Jahren den Kreis zu schließen", berichtete Shiffrin und ergänzte: "Was für eine weise Frau."

Superstar wird zu WM-Gold genötigt
07:35 Uhr

Rummenigge mit Klartext: "Unsere Spieler sollen aufhören zu jammern"

Der langjährige Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge kann die Debatte über die Belastung durch die neue Klub-WM nicht mehr hören. "Unsere Spieler sollen aufhören zu jammern! Die ganzen Vertragsverhandlungen, die ich bei uns miterlebe, gehen immer nur in eine Richtung: immer höher, immer weiter, immer schneller. Irgendwo muss das viele Geld aber herkommen", sagte Rummenigge der "Sport Bild".

Der Aufsichtsrat der Münchner ist ein Befürworter der neuen Klub-WM mit 32 Mannschaften. Der Vorgänger mit sieben Mannschaften im Winter sei noch langweilig gewesen, meinte Rummenigge. "Als Champions-League-Sieger bist du hingeflogen und wusstest schon, dass du mit einem Pokal mehr im Gepäck zurückkommst. Alles, was programmiert und nicht emotionalisiert ist, erreicht die Fans nicht", sagte er.

Die Belastung ist aber nicht wegzudiskutieren. Während etwa die Bundesliga-Kollegen von Jamal Musiala oder Nico Schlotterbeck spätestens in der ersten Juni-Hälfte in die Sommerpause gehen können, müssen die Münchner und Dortmunder Stars weiter ran. Erst am 13. Juli wird im Football-Stadion der New York Giants und New York Jets das letzte Spiel der Saison angepfiffen und der Klub-Weltmeister gekürt.

Rummenigge mit Klartext: "Unsere Spieler sollen aufhören zu jammern"
06:55 Uhr

Ist Neuer altersmilde? Urbig gesteht er zu, was er Nübel verwehrte

"Job-Sharing" im Bayern-Tor: Kapitän Manuel Neuer soll in Zukunft auf Spiele verzichten, um Neuzugang Jonas Urbig Einsätze bei Fußball-Rekordmeister Bayern München zu ermöglichen. "Es ist so, dass es eine Absprache gibt", verriet Neuer: "Wir versuchen natürlich, dass sich der Jonas weiter entwickeln kann und das kann er ja nur, wenn er auch spielt."

Als er 2020 mit Alexander Nübel ein Gespann bilden sollte, hatte Neuer noch ganz anders reagiert. Es gab Berichte, dass Nübel Spielzeit zugesichert haben wollte, Neuer dies aber unterband. Nun hat sich die Situation gewandelt - womöglich auch, weil Neuer mit fast 39 Jahren deutlich weiter am Ende seiner Karriere steht.

U21-Nationaltorwart Urbig war im Januar vom 1. FC Köln nach München gewechselt und hatte einen Vertrag bis 2029 unterschrieben - verbunden mit der Perspektive, eines Tages möglicherweise Neuer als Nummer eins zu beerben. "In Absprache mit dem Trainer und dem Torwartteam" werde es auf jeden Fall Partien geben, "in denen Jonas spielt", sagte Neuer. "Ich gehe mal davon aus, dass es in der nächsten Saison mindestens zwei sind, durch die Pokalspiele, in denen ich raus bin", scherzte der 38-Jährige. Beim Achtelfinal-Aus gegen Bayer Leverkusen hatte Neuer Rot gesehen und ist zu Beginn der neuen Pokalsaison dementsprechend gesperrt.

Ist Neuer altersmilde? Urbig gesteht er zu, was er Nübel verwehrte
06:15 Uhr

Verspotteter Vini Jr. gibt Antwort im und nach dem Spiel

Zwei Torvorlagen und die Auszeichnung "Man of the Match": Real Madrids Stürmerstar Vinicius Junior hat sich von dem provokanten Banner in der Fankurve von Manchester City vor dem Champions-League-Gipfeltreffen nicht aus der Fassung bringen lassen - im Gegenteil. "Ich habe das Banner der City-Fans gesehen, und es hat mich noch mehr motiviert", sagte der Brasilianer trotzig nach dem 3:2 (0:1)-Erfolg der Königlichen in Manchester. "Wenn gegnerische Fans so etwas unternehmen, gibt mir das mehr Kraft, ein großartiges Spiel zu machen", erklärte der 24-Jährige. Titelverteidiger Real steckte ein 0:1 und ein 1:2 weg und hat nun für das Rückspiel im heimischen Estadio Santiago Bernabeu beste Aussichten auf das Achtelfinale.

Was war überhaupt passiert? Beim Einlaufen der Mannschaften ins Etihad Stadium hatten Anhänger des englischen Meisters ein großes Banner mit einem Motiv präsentiert, auf dem der spanische Europameister Rodri, Citys derzeit verletzter Taktgeber, den Goldenen Ball bei der Verleihung küsst. Daneben stand eine Botschaft, mit der sich die Fans wohl über Vinicius lustig machten. "Stop Crying Your Heart Out", hieß es in Anlehnung an den gleichnamigen Song der britischen Band Oasis.

Verspotteter Vini Jr. gibt Antwort im und nach dem Spiel
05:47 Uhr

"Überragendes Statement": BVB feiert sich selbst

Zu sehr wollten Spieler und Verantwortliche von Borussia Dortmund diesem kleinen Befreiungsschlag noch nicht trauen. Geschäftsführer Lars Ricken etwa freute sich nach dem 3:0 (0:0) bei Sporting Lissabon zwar zunächst über ein "überragendes Statement" seines BVB. Der 48-Jährige lenkte aber auch gleich den Blick auf das Bundesliga-Auswärtsspiel am Samstag (15.30 Uhr/Sky und im ntv.de-Liveticker) beim VfL Bochum. "Jetzt ist es wichtig, wirklich den Willen zu zeigen, das zu bestätigen. Das Spiel jetzt auch abhaken, Bochum wartet", forderte der Sportchef. "Das Selbstbewusstsein müssen wir jetzt kurzfristig erstmal mit nach Bochum nehmen."

Trainer Niko Kovac war vor allem erleichtert. Seine Mannschaft habe "durchgehalten bis zum Schluss", sie habe "Mentalität, Körperlichkeit und Aggressivität" gezeigt, schwärmte der Trainer von Borussia Dortmund bei Prime Video. Und das Team um Matchwinner Serhou Guirassy habe "unbedingt zu Null spielen" wollen, "das ist aller Ehren wert".

"Überragendes Statement": BVB feiert sich selbst