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Der Sport-TagBiathlon-Star erlebt abolutes Horror-Rennen bei WM

12.02.2025, 18:34 Uhr

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Es war ein Rennen zum Vergessen für die norwegische Biathletin Ingrid Landmark Tandrevold. Die Hoffnungen der Skandinavier waren groß, gleich zum Start der Weltmeisterschaft in der Schweiz aufs Podest fahren zu können. Doch der 28-Jährigen, die als erste Läuferin ihrer Mixed-Staffel in die Loipe gegangen war, versagten am Schießstand die Nerven. Sowohl im Liegend- als auch im Stehendanschlag schoss sie jeweils viermal daneben, sodass sie zweimal in die Strafrunde musste. "Ich schieße normalerweise gut, und heute hatte ich das Gefühl, dass ich normale, gute Schüsse abgebe. Und dann geht die Scheibe nicht runter", wunderte sich die Skijägerin hinterher am "NRK"-Mikrofon. Als 20. von insgesamt 24 Läuferinnen übergab sie an Teamkollegin Maren Kirkeeide. Die Medaillen waren da schon in weite Ferne gerückt.

"Sie darf enttäuscht sein. Das sollte uns allen erlaubt sein. Und dann müssen wir einfach zugeben, dass es ein offener Sport ist", zeigte Schlussläufer Johannes Thingnes Bö bei "NRK" Mitleid mit seiner Mannschaftskollegin, die anschließend Hasskommentare in den sozialen Netzwerken öffentlich machte. Sturla Holm Laegreid fügte hinzu: "Es ist sehr wichtig, dass sie Unterstützung von uns und dem Rest des Teams bekommt, einschließlich derjenigen, die dort im Hotel wohnen. Dass wir Ingrid unterstützen und zeigen, dass wir auf ihrer Seite sind."

Quelle: ntv.de