Der Sport-TagBundesliga-Star hätte Karriere fast abgebrochen für Bauarbeiter-Job
Eintracht Frankfurts Abwehrspieler Arthur Theate hat sich als vereinsloser Fußballprofi 2020 um einen Knochenjob beworben. "Ich hätte auf dem Bau gearbeitet", sagte der 24 Jahre alte Belgier in einem "Sport Bild"-Interview. "Meine ganze Familie arbeitet da. Ich hätte es auch getan. Natürlich ist es ein harter Job. Aber wenn es keiner macht, haben wir keine Häuser. Für mich wäre es eine normale Sache gewesen."
Theate spielt derzeit eine überragende Saison beim hessischen Bundesligisten. Der Lockenkopf aus Lüttich bekam damals aber einen Vertrag beim KV Ostende und machte unter Trainer Alexander Blessin (heute FC St. Pauli) einen Karrieresprung. Der Frankfurter ist Blessin dafür noch heute dankbar und telefoniert regelmäßig mit ihm.
"Wegen Corona hatte der Verein kein Geld. Sie hatten zu dem Zeitpunkt nur sechs Spieler unter Vertrag", erzählte Theate. "Es war zwar ein Erstligist, aber die Bezahlung war sehr schlecht. Ich habe weniger Geld verdient, als wäre ich arbeiten gegangen. Es war wirklich schwer, damit überhaupt zu leben."