Dopingsünder Taymasow und Tschernowa scheitern vor dem CAS
Der des Dopings überführte Ringer-Olympiasieger Artur Taymasow aus Usbekistan muss endgültig seine Goldmedaille von 2008 zurückgeben. Der Internationale Sportgerichtshof CAS bestätigte die Disqualifikation durch das Internationale Olympische Komitee (IOC). Taymasow hatte bei den Spielen in Peking in der Klasse bis 120 kg zum zweiten Mal nacheinander Gold gewonnen. In London folgte Triumph Nummer drei. Beim Sieg in China wurde Taymasow dank neuer Nachweismethoden die Einnahme von Turinabol, Anabolika-Klassiker aus der früheren DDR, und Stanozolol - das Anabolikum erlangte 1988 durch den Fall Ben Johnson traurige Berühmtheit - nachgewiesen.
Auch die russische Siebenkämpferin Tatjana Tschernowa scheiterte mit ihrer Berufung gegen die Aberkennung ihrer Bronzemedaille in Peking vor dem CAS. Bei ihr war ebenfalls das Anabolikum Turinabol nachgewiesen worden.
Jamaika ehrt Legende Bolt mit riesiger Bronzestatue
Ehre, wem Ehre gebührt: Jamaika würdigt seine Sprintlegende Usain Bolt mit einer Bronzestatue. Das knapp zweieinhalb Meter große Denkmal zeigt den Nationalhelden in seiner berühmten Blitzpose und steht vor dem Nationalstadion in Kingston.
Jamaikas Premierminister Andrew Holness würdigt den achtmaligen Olympiasieger als großen Botschafter des Landes und dankt ihm für das Image, das Bolt für die Karibikinsel in die Welt getragen habe. "Ich finde keine Worte dafür, wie ich mich gerade fühle. Wie ist das überhaupt möglich?", schwärmt Bolt bei der Zeremonie in Kingston: "Alles ist möglich, es gibt keine Grenzen. Ich habe zu keinem Zeitpunkt gedacht, dass ich jemals so viel erreichen würde - aber immer weiter gemacht."
Bolt hält die Weltrekorde über 100 m (9,58 Sekunden) und 200 m (19,19) sowie mit der 4x100-m-Staffel Jamaikas (36,84). Insgesamt gewann er elf Weltmeistertitel, nach der WM in London hatte er seine Karriere beendet.
Hannover-Boss wehrt sich gegen anonyme Anzeigen
Präsident Martin Kind vom Fußball-Bundesligisten Hannover 96 hat sich gegen die Anzeigen wegen Untreue zur Wehr gesetzt. Der 96-Boss stellte Strafantrag gegen Unbekannt, nachdem die Vorwürfe anonym erhoben wurden.
Der Vorwurf der Untreue sei "nicht haltbar", sagte Fritz Willig, der Kind in den Ermittlungsverfahren als Rechtsanwalt vertritt. Er habe deshalb die Einstellung des Verfahrens beantragt, erklärte Willig, "da eine Weiterführung auch den Tatbestand der Verfolgung von Unschuldigen beinhalten könnte. Außerdem habe ich Strafantrag gegen Unbekannt wegen falscher Verdächtigung, der Vortäuschung einer Straftat und Verleumdung gestellt." Zudem behalte man sich zivilrechtliche Schadensersatzansprüche vor. Kind will Hannover 96 komplett übernehmen und trifft dabei im Umfeld des Klubs auf großen Widerstand.
Rowdies zerstören Messi-Statue in Buenos Aires
Die lebensgroße Bronzestatue des argentinischen Fußball-Superstars Lionel Messi wird in Argentiniens Hauptstadt Buenos Aires erneut von Randalierern beschädigt. Die im Naturpark Costanera Sur ausgestellte Skulptur wird offenbar in der Nacht zu Sonntag auf Höhe der Knöchel durchtrennt, der Rest der Statue liegt vor dem Sockel auf dem Boden.
Das Kunstwerk war bereits im Januar durch Vandalismus beschädigt worden. Die Statue wurde erst Ende Juni 2016 auf der Promenade Paseo de la Gloria enthüllt und steht dort neben weiteren argentinischen Sportgrößen wie dem fünfmaligen Formel-1-Weltmeister Juan Manuel Fangio, Basketball-Superstar Emanuel Ginobili und der ehemaligen Tennisspielerin Gabriela Sabatini.
Ancelotti macht nicht den Problemlöser für Italien
Der frühere Bayern-Trainer Carlo Ancelotti will nicht neuer Nationalcoach Italiens werden. Nach der gescheiterten Qualifikation für die WM 2018 in Russland habe ihn der italienische Fußballverband kontaktiert, "aber ich will nicht das Handwerk ändern", sagt der italienische Trainer im TV-Programm "Domenica sportiva". Er sei stolz, dass in Italien sein Name für den Posten umgehe, bevorzuge aber, in einem Klub zu bleiben. Die strukturellen Probleme des italienischen Fußballs könne er nicht lösen.
Italien hat sich erstmals seit fast 60 Jahren nicht für die Fußball-Weltmeisterschaft qualifiziert. Nach dem Abgang von Trainer Gian Piero Ventura suchen die Azzurri einen Nachfolger. "In Italien sind wir nicht auf einem Niveau mit Spanien, Deutschland oder England", so Ancelotti. Mit Bezug auf Spekulationen, dass er wieder zu seinem Ex-Club AC Mailand geht, sagt er: "Ich fände es schön, nach Italien zurückzugehen und meine Vergangenheit spricht eine klare Sprache." Aber mit dem Klub habe er keinen Kontakt gehabt.
RB Leipzig bangt vor K.o.-Spiel um Stammkräfte
Vor dem letzten Gruppenspiel in der Champions League am Mittwochabend gegen Gruppensieger Besiktas Istanbul (20.45 Uhr/ZDF und im Liveticker bei n-tv.de) hat RB Leipzig mit personellen Problemen zu kämpfen. Nachdem sich Verteidiger Dayot Upamecano am vergangenen Samstag bei der 0:4-Niederlage bei der TSG 1899 Hoffenheim eine leichte Muskelfaserverletzung im rechten hinteren Oberschenkel zugezogen hatte und zum wöchentlichen Trainingsstart fehlte, kann Spielmacher Emil Forsberg wegen einer Bauchmuskelzerrung nur leichtes Lauftraining absolvieren.
Dafür kehrt immerhin Marcel Sabitzer zurück. Der österreichische Nationalspieler trainiert erstmals wieder auf dem Platz, allerdings dreht er mit dem Athletiktrainer nur Laufrunden. Der 23-Jährige hatte sich beim ersten Auswärtssieg in der Königsklasse beim AS Monaco (4:1) die Schulter ausgekugelt.
Dortmunds Castro fehlt nach rüder Rot-Attacke Wochen
Borussia Dortmund muss mehrere Wochen auf Mittelfeldspieler Gonzalo Castro verzichten. Wie der Verein mitteilt, hat sich der 30-Jährige einen Außenbandriss im rechten Sprunggelenk zugezogen. Beim am Knie verletzten Linksaußen Maximilian Philipp sind laut BVB-Angaben noch weitere Untersuchungen notwendig, eine Diagnose soll es frühestens am Dienstag geben.
Castro und Philipp hatten sich die Verletzungen am Samstag beim 1:1 (0:1) bei Bayer Leverkusen zugezogen. Castro war in der 44. Minute von seinem Gegenspieler Wendell gefoult worden, der danach die Rote Karte gesehen hatte. Philipp hatte sich bereits in der achten Minute das Knie verdreht.
Gewichtheber Mosquera in Kolumbien erschossen
Der kolumbianische Gewichtheber Edwin Mosquera ist tot. Der 32-Jährige, der bei den Olympischen Spielen in Rio in der Klasse bis 69 kg den 15. Platz belegt hatte, wurde am Samstag in Palmira im Südwesten seines Heimatlandes erschossen. Das bestätigte das Nationale Olympische Komitee Kolumbiens, das die sportlichen Verdienste Mosqueras würdigte. Lokalen Medien zufolge soll es vor den tödlichen Schüssen zu einem Streit in einem Nachtklub gekommen sein.
NFL-Star verliert die Nerven und führt Schiedsrichter vor
Die New York Jets liefern sich beim 38:31-Heimsieg gegen die Kansas City Chiefs ein packendes Footballmatch mit einigen Highlights. Chiefs Spieler Marcus Peters sorgt mit seinem Platzverweis kurz vor Schluss allerdings für mächtig Aufregung. Nach einer Strafe gegen sein Team verliert er die Nerven und klaut die gelbe Fahne des Schiedsrichters, die der Footballspieler stumpf auf die Tribüne wirft.
Adler setzen gesamte sportliche Leitung vor die Tür
Trainerentlassungen gibt's nicht nur in der Fußball-Bundesliga – auch in anderen Top-Ligen ist das Personalkarussell munter in Gange.
Die Adler Mannheim aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) setzen ihre komplette sportliche Leitung vor die Tür. Nach einer bislang enttäuschend verlaufenen Saison trennt sich der siebenmalige Meister von Trainer Sean Simpson, Co-Trainer Colin Müller und Manager Teal Fowler.
Bill Stewart übernimmt ab sofort den Posten auf der Bank, der ehemalige NHL-Profi Jochen Hecht bleibt Co-Trainer. Der ehemalige Mannheimer Meistertrainer Stewart wird den Posten des Trainers vorerst nur bis zum Ende der Saison übernehmen – also quasi ein Heynckes 2.0.
"Nach den enttäuschenden Auftritten und den jüngsten Ergebnissen sehen wir uns zu einem Neuanfang im Bereich der Sportlichen Führung verpflichtet", begründet Adler-Geschäftsführer Daniel Hopp die Trennung.
Die Adler liegen nach 28 Spielen und damit etwas mehr als der Hälfte der Saison mit 43 Punkten in der Tabelle auf Rang sieben, der nur zur Teilnahme an den Pre-Play-offs berechtigt.
"Beschissenes" Spiel: Fan verrichtet Geschäft auf der Tribüne
Auweia. So manches Mal wundert man sich doch über Fußballgeschichten, die im Internet kursieren. Und gefühlt stammt der Großteil davon aus England.
Ein Fan des englischen Fußball-Zweitligisten AFC Sunderland fand die Niederlage des Tabellenvorletzten am Samstag gegen den FC Reading (1:3) offenbar ziemlich "beschissen". Der Mann ließ während der Partie die Hose herunter und verrichtete ein großes Geschäft auf seinem Tribünenplatz inmitten der anderen Zuschauer. Danach zog er seine Hose wieder hoch und wollte das Spiel weiterverfolgen. Allerdings wurde der Mann kurz darauf von Polizisten aus dem Stadion geführt. Zu seiner "Verteidigung" muss man wohl noch sagen, dass der 17-Jährige Augenzeugen zufolge ziemlich betrunken war.
Die angeekelten Besucher in seiner Umgebung hatten sich zu diesem Zeitpunkt bereits weit vom "Tatort" entfernt. Fotos der Szene kursieren im Internet und haben auf der Insel öffentliches Ärgernis erregt.
"Dem BVB stehen harte Wochen bevor"
Landauf, landab öffnen Weihnachtsmärkte ihre Tore und auch im deutschen Profifußball nimmt kurz vor der Winterpause das Trainerkarussell Fahrt auf. "11 Freunde"-Chefredakteur Philipp Köster hält es für schwierig, beim 1. FC Köln im freien Fall Fuß zu fassen. Bei Union Berlin reißen die Ketten und die Truppe von Jupp Henyckes muss den Hauptpreis erst noch schießen. BVB-Trainer Peter Bosz darf seinen Job zwar vorerst behalten, rosig sieht die Zukunft aber auch dort nicht aus.
Spieler-Striptease sorgt in Norwegen für Aufregung
Ein Spieler-Striptease bei der Titelfeier des Pokalsiegers Lillestrom SK sorgt in Norwegen für Aufregung. Der Fußballprofi Aleksander Melgalvis lässt beim offiziellen Fan-Empfang nach dem 3:2 Finalsieg über Sarpsborg 08 die Hüllen fallen und bedeckt sein Geschlecht lediglich mit dem Königspokal.
Während er dazu in schwarzen Socken ausgelassen tanzt reagiert Norwegens Fußballverband NFF eher kritisch: "Den Pokal zu holen ist etwas Großes und selbstverständlich soll das gefeiert werden, aber das ist sicher möglich, ohne dem Königspokal und dem, was dieser repräsentiert, so wenig Respekt zu erweisen", so ein Sprecher bei TV2. "Auch wenn es wohl nicht Melgalvis Intention gewesen sei, die Königsfamilie zu beleidigen, habe er sich nicht richtig verhalten, da sind sich, glauben wir, Melgalvis und Lilleström einig", so der Verbandsvertreter weiter. Erst vor ein paar Wochen sorgte Trainer Ronny Deila vom norwegischen Verein Vaalerenga IF mit seiner nackten Kabinenansprache für Furore.
Melgalvis betont übrigens in der Zeitung "Aftenposten": "Ich bereue die Aktion nicht. Das war eine spontane, lustige Sache, für die ich viele positive Rückmeldungen bekommen habe. Es hat Spaß gemacht." Sollte er jemanden verletzt haben, entschuldige er sich allerdings gerne.
Die Bilder zum Striptease-Erreger gibt's bei Interesse übrigens hier.
Sprengung des Lions-Stadions scheitert spektakulär
Und wie Sie sehen, sehen Sie nichts ... Der Silverdome in Pontiac/Michigan widersetzt sich seinem jähen Ende mit aller Macht: Der Abriss des altehrwürdigen Football-Stadions der Detroit Lions ist gestern spektakulär gescheitert.
Aufgrund technischer Probleme übersteht die Arena den ersten Sprengversuch. "Rund zehn Prozent der explosiven Ladungen sind aufgrund von Kabelproblemen nicht detoniert", sagt Rick Cuppetilli, Vizepräsident der Abbruch-Firma Adamo, die zwei Wochen zuvor noch das Stadion in Atlanta erfolgreich in die Luft gejagt hatte. Hunderte Schaulustige vor Ort und Hunderttausende als Zeuge der Live-Übertragung verfolgen die Pleite. Einen neuen Versuch soll es bald geben.
Die Fans der notorisch erfolglosen Lions, die seit 1957 auf ihren fünften NFL-Titel warten und bis 2001 im Silverdome spielten, reagieren mit kreativer Häme. "Nach fast 50 Jahren Zusammenbrechen auf dem Feld klappt es ausgerechnet jetzt damit nicht", schreibt ein Anhänger bei Twitter.
Im 1975 errichteten Silverdome waren bei der Fußball-WM 1994 vier Spiele ausgetragen worden. Die Partie zwischen den USA und der Schweiz (1:1) war die erste der Weltmeisterschafts-Geschichte, die nicht unter freiem Himmel ausgetragen wurde.
Real Madrid buhlt offenbar um Klopps Starstürmer
Liverpools ägyptischer Offensivstar Mohamed Salah ist mit zwölf Treffern aktuell erfolgreichster Torjäger der englischen Premier League. Eine ziemlich beeindruckende Quote, die Begehrlichkeit weckt. "Ich habe gesicherte Informationen erhalten, dass Real Madrid an Salah interessiert ist, erklärt sein Nationaltrainer Hector Cuper dem Sender ON Sport TV.
Rechtsaußen Salah wechselte im Sommer für 42 Millionen vom AS Rom an die Anfield Road und hat dort einen Vertrag bis Juni 2022 unterschrieben. Salahs Marktwert liegt momentan bei 40 Millionen Euro. Angesichts der langen Vertragszeit müssten Madrids Vereinsbosse aber vermutlich deutlich tiefer in die Tasche greifen, um ihn von der Insel wegzulotsen - die Rede ist davon, dass Salah seinen Wert allein in den ersten drei Monaten unter Klopp von 72,8 auf 98 Millionen Euro gesteigert hat.
Mit dem Ägypter würde den Reds ein Spieler fehlen, der den Unterschied machen kann. Bei den "Königlichen" dürfte Salah Superstar Gareth Bale Konkurrenz machen, der laut spanischen Medienberichten aufgrund seiner Verletzungsanfälligkeit schon auf dem Abstellgleis steht.
Image-Coach unterrichtet Ibrahimovic in Bescheidenheit
Wann genau bekommt Zlatan Ibrahimovic eigentlich seine eigene Comedy-Show? Die findet nämlich momentan nur auf seinem Instagram-Account statt. Der neueste Coup des Schweden-Stürmers: Er lässt sich beibringen, wie er seine größten Angebersprüche entschärfen kann - aber sehen Sie selbst!
"Nur Verlierer" - Podolski schießt gegen Köln-Bosse
Nicht nur meine Kollegen Tobias Nordmann und Roland Peters finden den Rauswurf von Kölns Trainer Peter Stöger nach dem erkämpften Punkt gegen Schalke 04 fragwürdig – auch eine Klub-Ikone schimpft über die Vereinsführung.
Lukas "Im Herzen immer noch ein Kölner" Podolski kritisiert die Umstände der Beurlaubung von Stöger bei seinem ehemaligen Verein. "Er hat vier Jahre sehr gute Arbeit geleistet, da geht man nicht so miteinander um. Das kann man anders lösen, jetzt gibt es nur Verlierer", schreibt Podolski in seiner Kolumne der "Fußball Bild". "Ein Hinhalten hatte Stöger nicht verdient. Er hat trotz des Chaos aber menschlich nie seine Linie verloren. Das schätze ich an ihm", so Podolski weiter.
Die Entwicklung beim Tabellenletzten der Fußball-Bundesliga finde er "schade. Zumal es ja zuletzt die positive Seite gab - inklusive der Rückkehr nach Europa. Offenbar ist in den letzten Wochen doch einiges schief gelaufen", schreibt der Weltmeister von 2014, fordert aber auch, Vertrauen in die handelnden Leute zu haben und gemeinsam in die Zukunft zu schauen.
Messis Bruder droht mehrjährige Haftstrafe
Unterschiedlicher als Lionel und Matías Messi können Brüder kaum sein. Während der eine als Fußballer Karriere macht, gerät der andere immer wieder auf die schiefe Bahn.
Wegen unerlaubten Waffenbesitzes wird der Bruder des argentinischen Fußballstars am Sonntag in Untersuchungshaft genommen. Der 35-jährige Matías Messi sei wegen dieses Deliktes bereits das zweite Mal inhaftiert, berichtet die Zeitung "La Nación" in ihrer Onlineausgabe. Ihm drohe nun eine mehrjährige Haftstrafe.
Matías Messi hatte am Donnerstag in Rosario, 310 Kilometer nördlich von Buenos Aires, einen Bootsunfall und dabei Verletzungen erlitten. Am Unfallort war die Schusswaffe entdeckt worden, woraufhin Ermittlungen eingeleitet wurden. Das argentinische Fernsehen zeigte Bilder des Boots, auf dem Blutspuren zu sehen waren.
Im August hatte der 35-Jährige, der als Enfant terrible der Familie gilt, einen Verkehrsunfall - er war in seinem Audi mit einem Lkw zusammengestoßen.
Union Berlin schmeißt Trainer Jens Keller raus
Die Woche beginnt mit einem Hammer aus der 2. Fußball-Bundesliga. Der 1. FC Union Berlin entlässt Trainer Jens Keller. "Ich bin geschockt und kann es nicht verstehen. Wir waren in der vergangenen Woche noch in guten Gesprächen über einen neuen Vertrag", so Keller gegenüber ran.de. Nachfolger wird André Hofschneider, der bereits von 2007-2016 als Co-Trainer engagiert war. Gemeinsam mit seinem neuen Stellvertreter Sebastian Bönig hatte Hofschneider die Union-Profis in der Saison 2015/16 zudem zwei Mal interimsweise hauptverantwortlich betreut.
Mehr zum überraschenden Trainerwechsel lesen Sie hier.
Nach Bayern-Kritik: Ancelotti ledert gegen Ex-Klub
Hörte man in den vergangenen Tagen Robert Lewandowski und Jupp Heynckes über den ehemaligen Trainer des FC Bayern München reden, so könnte man meinen, Carlo Ancelotti sei ein Amateur aus irgendeiner Provinzliga und kein Trainer von Weltformat.
Vielleicht will der Italiener ja deswegen die Kritik an seiner Arbeitsweise nicht auf sich sitzen lassen. Im italienischen Fernsehen retourniert Coach Carlo die Attacken seines ehemaligen Arbeitgebers. "Meine Methode basiert auf Qualität vor Quantität. Ich bevorzuge 60 intensive Minuten auf dem Trainingsplatz", so Ancelotti. Und weiter: "Welche Entscheidung man auch trifft, wenn der Verein dich nicht schützt, bist du tot."
Verpackt als Ratschlag an den neuen Mailand-Trainer Gennaro Gattuso schickt der 58-Jährige außerdem noch hinterher: "Die Trainer sind schuld, wenn etwas nicht funktioniert. Ich rate Gattuso eine Sache: Es ist besser mit deinen Idealen zu scheitern, als mit denen von Anderen unterzugehen", sagt der 58-Jährige im TV-Sender Rai Sport. "Wenn man einen Spieler aussortiert, dieser zur Vereinsführung geht und von ihnen gestärkt wird, verliert man sein Gesicht vor den anderen Spielern. Davon erholt man sich nicht", so Ancelotti. "Laut den Medien wurde ich bei den Bayern gefeuert, weil ich fünf große Spieler gegen mich hatte!"
Bahnrad-Dominanz: Vogel sprintet wieder zum Triple
Die zweimalige Bahnrad-Olympiasiegerin Kristina Vogel ist im Weltcup weiter eine Klasse für sich. Im kanadischen Milton feiert die 27-Jährige aus Erfurt am Wochenende erneut einen Triple-Erfolg. Wie schon im polnischen Pruszkow und in Manchester siegt Vogel erst im Sprint und danach im Keirin sowie mit ihrer langjährigen Partnerin Miriam Welte auch im Teamsprint. "Wieder das Triple! Ich bin so stolz!", twittert Vogel.
Im Teamsprint setzen sich Welte/Vogel im Finale gegen die Niederlande durch. Im Keirin gewinnt Vogel vor Katy Marchant aus Großbritannien. Den Sprint hatte die neunmalige Weltmeisterin am Samstag im Finale gegen Shanne Braxpennincx aus den Niederlanden für sich entschieden. "Das war wieder eine super Leistung. Kristinas Dominanz schüchtert die Konkurrenz ein", lobt Sprint-Bundestrainer Detlef Uibel.
Niederländische Eredivisie erlebt Traumtorspektakel
Zwei direkt verwandelte Freistöße, ein Wahnsinnsvolley, ein Traumlupfer und ein Last-Minute-Ausgleich: Twente Enschede und Ajax Amsterdam liefern sich in der Eredivisie ein Traumtor-Wettschießen. Einen Verlierer gibt es am Ende nicht.
Ein Treffer schöner als der andere
Köln-Kater, PSG-Vorfreude, Traumtorspektakel
Hallo und willkommen zum Sport-Tag am Montag,
der Kölner Trainer-Kater begleitet uns auch heute noch – schließlich hatte der Zeitpunkt des Rauswurfs von Peter Stöger schon fast närrische Züge. Nun, damit kennen sie sich in Köln ja aus, doch nun meldet sich auch Kölns Klubikone Lukas Podolski zu Wort. Und der ist gar nicht glücklich über die Entscheidung der Verantwortlichen, so viel sei vorweggenommen.
Mehr dazu gleich – hier erstmal der Plan für den Tag:
Bayern-Trainer Jupp Heynckes erzählt uns heute um 14 Uhr auf der Pressekonferenz, wie es mit dem "unwahrscheinlichen Wunschtraum" gegen Paris Saint-Germain klappen soll. An seiner Seite: Matchwinner Kingsley Coman, der gegen Hannover 96 am Samstag den Turbo auspackte.
Morgen entscheidet das IOC über das "Russland Problem" – wir behalten das Thema selbsterklärend im Blick.
In den niederländischen Eredivisie gab es am Wochenende ein wahres Traumtorspektakel - das haben die Kollegen vom Video aufbereitet.
Montag heißt auch Tag für Colinas Erben: Thema ist unter anderem der Kopfstoß das impulsive Aufstehen von Schalkes Leon Goretzka.
Am Abend dann die 2. Liga: Der FC Ingolstadt empfängt die Braunschweiger Eintracht um 20.30 Uhr.
Über die Autorin
Ansonsten wie gewohnt sämtliche News und Gerüchte zum Transfergeschehen – mein Name ist Judith Günther und ich werde Sie bis zum späten Nachmittag durch den Sport-Tag begleiten. Ihnen und mir wünsche ich viel Vergnügen und einen guten Start in die Woche!
Falls Sie jetzt erst ins Geschehen eingreifen - hier nochmal die wichtigsten Meldungen der letzten Stunden: