Montag, 14. Oktober 2019Der Sport-Tag

Heute mit Christoph Wolf & Torben Siemer
23:23 Uhr

Kerber beendet enttäuschende Saison frühzeitig

*Datenschutz

Angelique Kerber hat ihr enttäuschendes Tennis-Jahr vorzeitig beendet. Wie das Management der deutschen Nummer eins bestätigte, wird die 31 Jahre alte Kielerin in diesem Jahr kein weiteres Turnier mehr bestreiten. Die Teilnahme an der WTA-Veranstaltung in Luxemburg in dieser Woche hatte die dreimalige Grand-Slam-Turniersiegerin aufgrund einer Beinverletzung abgesagt. In der zu Ende gehenden Saison wäre noch eine Reise zur WTA Elite Trophy im chinesischen Zhuhai möglich gewesen, einer Art B-WM. Die WTA Finals - den Jahresabschluss der besten acht Spielerinnen der Saison - hatte Kerber verpasst.

Bis zum Start der Vorbereitung auf die neue Saison Mitte oder Ende November wird sich die Weltranglisten-13. nun eine Auszeit gönnen. Bis zum Trainingsauftakt werde auch der neue Trainer feststehen, teilte Kerbers Management mit. Nach dem frühen Zweitrunden-Aus in Wimbledon hatte sich Kerber von Coach Rainer Schüttler getrennt und war zuletzt von Dirk Dier als Interimstrainer betreut worden.

22:32 Uhr

DOSB: "Tiefschlag für den Weltsport"

Der DOSB hält das Nike Oregon Project für ein "eindrucksvolles Beispiel, wie groß die Gefahren von ausschließlich kommerziell ausgerichteten Projekten" seien. Nach dem russischen Staatsdoping stelle die jetzige Nike-Geschichte "einen weiteren Tiefschlag für den Weltsport" dar. "So kann und wird weltweite Chancengleichheit nicht gelingen", sagte Alfons Hörmann, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes, laut einer Mitteilung. "Es bleibt zu hoffen, dass die Wada (Anm.d.Red.: Welt-Anti-Doping-Agentur) nun in aller Konsequenz agiert und den gesamten Projektzeitraum mit allen Trainern und Athleten analysiert." Das werde gegebenenfalls weitere hochinteressante Erkenntnisse und vielleicht auch erneut die Korrektur von Ergebnislisten nach sich ziehen.

Nach der verhängten vierjährigen Sperre für Alberto Salazar, dem Chefcoach des Oregon Projects, hatte der Sportartikelhersteller Nike das Ende des Trainingszentrums in Portland angekündigt. Seit Herbst 2018 trainierte dort die deutsche Läuferin Konstanze Klosterhalfen, die bei der WM in Doha Dritte über 5000 Meter geworden war.

Mehr dazu lesen Sie hier.
21:12 Uhr

Charlie Sheen wirbt für Basketball-Bundesligisten

Filmreife Unterstützung für den Syntainics MBC Weißenfels: Der Basketball-Bundesligist wirbt mit einer persönlichen Videobotschaft von Hollywood-Star Charlie Sheen für sein Heimspiel gegen Bayern München. Die Begegnung findet am 24. November in der Arena Leipzig statt.

"Wie geht's Euch? Hier ist Charlie Sheen. Und ich helfe, das BBL-Spiel zwischen dem Syntainics MBC und Bayern München zu organisieren", sagt der Schauspieler in dem 50 Sekunden langen Clip. Es ist nicht das erste Mal, dass eine Persönlichkeit für den kleinen Klub aus der sachsen-anhaltinischen Provinz wirbt. Im Februar 2017 überzeugte der  Fußball-Trainer Jürgen Klopp, dem MBC via Videobotschaft Erfolg im Kampf um die Rückkehr in die BBL zu wünschen. Das klappte bestens, Weißenfels stieg souverän auf.

*Datenschutz

 

20:25 Uhr

Randalierender England-Fan stirbt vor Quali-Spiel

Das bulgarische Innenministerium hat den Tod eines britischen Fußballfans in Sofia vor dem EM-Qualifikationspiel der Three Lions gegen Bulgarien bestätigt. zur Euro 2020 bestätigt. "Ein 32-jähriger Mann ist leider gestorben. Die Polizei arbeitet daran, alle Umstände dieses Vorfalls zu klären", sagte eine Sprecherin des Ministeriums. Eine Todesursache ist noch nicht bekannt.

Die örtliche Polizei gab eine Erklärung heraus, wonach der Mann in der Innenstadt in einem "hilflosen" Zustand aufgefunden worden sei. Daraufhin sei er in Krankenhaus gebracht worden. Dort sei er plötzlich aggressiv geworden, habe randalierte und das Personal bedroht.“, Eine Polizeiaussage besagt, dass der Mann starb, als er anschließend vom Krankenhaus zu einer Polizeistation gebracht wurde.

19:48 Uhr

Bierhoff bringt Aufspaltung der 3. Liga ins Gespräch

DFB-Direktor Oliver Bierhoff hat die Wiedereinführung der zweigleisigen 3. Fußball-Liga ins Spiel gebracht. Der Verband mache sich "Gedanken darüber, welche Strukturen wir für einen besseren Werdegang der Spieler ändern müssen", sagte Bierhoff im "kicker". "Ein Beispiel: die 3. Liga. Würde es helfen, sie in Zukunft wieder zweigleisig laufen zu lassen, oder sogar dreigleisig?", fragte Bierhoff. "Das könnte eine Möglichkeit sein, jüngeren Spielern mehr Spielmöglichkeiten zu geben. Aktuell fehlt die Auswahl an jungen deutschen Spielern, wie es zum Beispiel vor zehn Jahren der Fall war."

Die 3. Liga in der aktuellen Form war zur Saison 2008/2009 eingeführt worden. Zuvor war in einer zuletzt zweigleisigen (Nord und Süd) Regionalliga unterhalb der 2. Bundesliga gespielt worden. Bierhoff äußerte die Gedankenspiele im Rahmen des DFB-Projekts "Zukunft", mit dem sich der Verband für den Konkurrenzkampf mit den anderen führenden Fußball-Nationen aufstellen will.

19:24 Uhr

Federer gibt Zusage für olympisches Tennisturnier 2020

imago43420511h.jpg

Nach einem Showmatch in Tokio verkündete Federer seinen Entschluss.

(Foto: imago images/Kyodo News)

Tennis-Superstar Roger Federer geht bei den Sommerspielen 2020 in Tokio auf die Jagd nach seiner dritten Olympia-Medaille. Das bestätigte der Schweizer nach einem Showmatch gegen den US-Amerikaner John Isner in der Olympiastadt. "Ich habe einen Monat mit meinem Team darüber diskutiert, was ich nach Wimbledon und vor den US Open mache. Letztlich hat mein Herz entschieden", sagte Federer.

2000 in Sydney hatte er zum ersten Mal an Sommerspielen teilgenommen und damals im Halbfinale gegen Tommy Haas verloren, 2004 in Athen und 2008 in Peking trug Federer jeweils die Schweizer Fahne bei der Eröffnungsfeier ins Olympiastadion. 2008 gewann er an der Seite seines Landsmanns Stan Wawrinka Gold im Doppel, 2012 holte er in London im Einzel Silber, seinen Triumph auf den Rasenplätzen von Wimbledon verhinderte Lokalmatador Andy Murray im Finale. Die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro verpasste Federer wegen eine Knieverletzung.

18:48 Uhr

Gerichtstermin für Schwimmstar Sun steht fest

Chinas umstrittener Schwimmstar Sun Yang muss sich am 15. November vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS erklären. Dies berichtete die Nachrichtenagentur AFP mit Bezug auf den Weltverband FINA. Der 27-Jährige war bereits 2014 positiv auf das Dopingmittel Trimetazidin getestet worden. Bei einem unangemeldeten Test im September 2018 in Suns Haus in der chinesischen Provinz Zhejiang soll ein Sicherheitsmann den Behälter mit Suns Blut mit einem Hammer zerstört haben. Das geht aus einem Bericht des weltweit operierenden schwedischen Anti-Doping-Dienstleisters IDTM hervor, der den Vorfall dokumentierte.

Ursprünglich hätte Sun bereits im September vor dem CAS erscheinen sollen, diesen Termin sagte er aber wegen "persönlicher Gründe" ab. Bei der WM im Juli in Gwangju/Südkorea hatte Sun Gold über 200 m und 400 m Freistil gewonnen. Dass der Chinese überhaupt starten durfte, wurde scharf kritisiert - auch vonseiten der Konkurrenz.

18:36 Uhr

Ex-Bundesliga-Profi über Drogensucht: "Komplett zerstört"

imago03847047h.jpg

Göktan im Jahr 2008 in einem Testspiel gegen Galatasaray.

(Foto: imago sportfotodienst)

Der frühere Fußball-Profi Berkant Göktan hat elf Jahre nach dem Rauswurf beim TSV 1860 München und dem Weggang aus Deutschland über seine intensive Kokain- und Alkoholabhängigkeit gesprochen. "Es war Dummheit und Gier. Es war eine Sache, die ich als junger Mensch ausprobiert habe und an der ich dann hängen geblieben bin", sagte der heute 38-Jährige in einem "Sport1"-Interview.

Göktan galt rund um die Jahrtausendwende als großes Talent und wurde im Nachwuchs des FC Bayern ausgebildet. Für die Münchner sowie Mönchengladbach, Bielefeld und Kaiserslautern bestritt er insgesamt 28 Bundesliga-Partien, dazu kamen 37 Einsätze in der 2. Liga. Im Oktober 2008 kündigte ihn 1860 nach einem positiven Drogentest. "Mich hat es komplett zerstört", sagte der gebürtige Münchner, der für die Türkei U21-Nationalspieler war.

Seit Kurzem ist er mit seiner Frau und zwei Kindern wieder in München und lebt bei den Eltern und Brüdern, wie er sagte. Der Hauptgrund für die Rückkehr sei sein Sohn, der Autist ist und in Deutschland besser gefördert werden könne.

16:58 Uhr

FC St. Pauli stellt Cenk Sahin nach Instagram-Post frei

*Datenschutz

Der FC St. Pauli hatte eine Aufarbeitung angekündigt, jetzt ist sie abgeschlossen. Der Fußball-Zweitligist stellt den türkischen Offensivspieler Cenk Sahin "mit sofortiger Wirkung" frei. Grund ist ein Instagram-Post, mit dem Sahin den Angriff des türkischen Militärs in Nordsyrien befürwortet hatte.

"Zur Entscheidungsfindung trugen vor allem die wiederholte Missachtung der Werte des Vereins sowie der Schutz des Spielers bei", schreibt der Verein. In Gesprächen sei zwar "bewusst geworden, dass wir differenzierte Wahrnehmungen und Haltungen aus anderen Kulturkreisen nicht bis ins Detail beurteilen können und sollten". Aber: "Ohne jegliche Diskussion und ohne jeglichen Zweifel lehnen wir dagegen kriegerische Handlungen ab." Sahins noch bis 2021 laufender Vertrag wurde allerdings noch nicht aufgelöst.

Mehr dazu lesen Sie hier.
16:02 Uhr

Hoffenheim-Stürmer spielte mit Kreuzbandriss

imago42641276h.jpg

(Foto: imago images/Jan Huebner)

Schlechte Nachrichten für die TSG Hoffenheim: Ishak Belfodil fällt lange aus. Der Stürmer muss am Knie operiert werden. Kurios ist dabei, dass die Verletzung vom 34. Spieltag der vergangenen Bundesliga-Saison stammt. Der 27-Jährige kam in dieser Spielzeit bislang fünfmal zum Einsatz - und das offenbar trotz Kreuzband- und Meniskusriss. So berichtet es die "Bild".

Die Beschwerden blieben, allerdings war bislang offenbar nicht klar, wie schwer sich der 16-fache Torschütze des Vorjahres verletzt hatte. Zuletzt lief der Algerier Ende September beim 1:1 gegen den VfL Wolfsburg, nach laut Verein "langer Abwägung" folgt nun der Eingriff.

15:04 Uhr

Deutschlands beste Rodlerin setzt ein Jahr aus

imago38969014h.jpg

Doppeltes Glück: Natalie Geisenberger und Dajana Eitberger erwarten jeweils Nachwuchs.

(Foto: imago/ITAR-TASS)

Deutschlands beste Rennrodlerin macht Babypause. Die zweimalige Doppel-Olympiasiegerin Natalie Geisenberger erwartet im nächsten April ihr erstes Kind und wird in der anstehenden Weltcup-Saison nicht an den Start gehen. Großer Wunsch der 31-Jährigen ist die Teilnahme an den Olympischen Winterspielen 2022 in Peking.

"Vorausgesetzt unserem Kind geht es gut, und es läuft so, wie wir uns das momentan vorstellen, würde ich meine sportliche Karriere, Stand jetzt, gerne in der vorolympischen Saison fortsetzen. Als Mutter noch einmal Rennen zu fahren wird sicher eine große Herausforderung, aber für mich eben auch Motivation", erklärte die gebürtige Münchnerin auf der Internetseite des Bob- und Schlittenverbands für Deutschland (BSD).

Neben Geisenberger, die im vergangenen Februar als erste Athletin überhaupt sieben Weltcup-Gesamtsiege in Serie feiern konnte, nimmt auch die Weltcup-Vierte Dajana Eitberger für die kommende Saison eine Auszeit. Die 28 Jahre alte Ilmenauerin ist ebenfalls schwanger und wird im Februar 2020 ihr erstes Kind zur Welt bringen.

14:10 Uhr

Kölns Kingsley knackt den Rekord von Münchens Kingsley

*Datenschutz

Ob's am Namen liegt? Die beiden schnellsten Sprinter der Bundesliga heißen Kingsley mit Vornamen. 35,85 km/h wurden für Kingsley Ehizibue gemessen, so zügig war der Außenverteidiger des 1. FC Köln beim 1:1 beim FC Schalke 04 unterwegs.

Damit knackte Ehizibue den Rekord eines anderen Kingsley, nämlich Coman. Der Offensivmann vom FC Bayern lief beim 3:2 in Paderborn mit 35,7 km/h über den Rasen. Allerdings, so viel Transparenz muss sein: Die Daten werden erst seit der Saison 2013/14 erfasst.

Und zum Vergleich: Usain Bolt lief bei seinem 100-Meter-Weltrekord eine Spitzengeschwindigkeit von 44,72 km/h. Dazu fehlt den beiden Kingsleys dann doch noch ein ganzes Stück, auch wenn man die komplett unterschiedlichen Rahmenbedingungen berücksichtigt.

13:10 Uhr

Handball-Nationalspieler droht das Karriereende mit 25

*Datenschutz

Handball-Nationalspieler Simon Ernst von Bundesligist Füchse Berlin droht im Alter von nur 25 Jahren das frühzeitige Ende seiner Karriere. Der Rückraumspieler riss sich im Heimspiel gegen den Bergischen HC (27:24) zum dritten Mal in seiner Profi-Laufbahn das Kreuzband an seinem bereits operierten Knie. Das bestätigte Manager Bob Hanning. Zuerst hatte die "Berliner Morgenpost" über die schwere Verletzung berichtet. Noch ist unklar, wie lange der Europameister von 2016 ausfällt und wie seine sportliche Zukunft aussieht.

Der Leistungsträger der Berliner zeigte gerade wieder eine ansteigende Form, nachdem er erst zu Saisonbeginn sein Comeback gegeben hatte. Zuvor fehlte Ernst rund 18 Monate verletzt, sein Vertrag beim Club läuft noch bis 2021. Hanning ließ zunächst offen, ob die Füchse auf den erneuten Ausfall reagieren werden und eventuell einen weiteren Spieler zur Verstärkung verpflichten.

12:15 Uhr

Radsport-Legende Merckx offenbar schwer verletzt in Klinik

imago43378894h.jpg

Merckx vor wenigen Tagen bei einem Auftritt in Italien.

(Foto: imago images/ZUMA Press)

Belgiens Radsport-Idol Eddy Merckx ist nach einem Sturz mit dem Rad ins Krankenhaus der Gemeinde Dendermonde eingeliefert worden. Das berichtet die belgische Tageszeitung "Het Nieuwsblad". Der 74-Jährige habe bei dem Unglück schwere Kopfverletzungen erlitten. Ein Sprecher der Klinik wollte diese Informationen auf Nachfrage der Nachrichtenagentur AFP weder bestätigen noch dementieren.

Merckx hatte 1969 seinen ersten von insgesamt fünf Siegen bei der Tour de France gefeiert. Wegen seines aggressiven Fahrstils wurde er in seiner aktiven Zeit "Kannibale" genannt, beim Auftakt der Tour in seiner Heimatstadt Brüssel war er im Juli dieses Jahres als Ehrengast euphorisch gefeiert worden.

11:17 Uhr

Mysteriöser Fehler beendete F1-Chaosrennen in Japan zu früh

249302b9b484b74c760d463a3edb12f3.jpg

Schon nach 52 Runden stand der Sieg von Valtteri Bottas fest, obwohl der Finne lieber auch noch Runde 53 beendete.

(Foto: imago images/Nordphoto)

Auf 53 Runden war das Formel-1-Rennen im japanischen Suzuka angesetzt, als Endstand des chaotischen und historischen 17. WM-Laufs wurde aber das Klassement nach 52 Runden gewertet. Warum? Weil ein Systemfehler das Rennen zu früh beendete, wie formel1.de nebenan berichtet. Dort wird Rennleiter Michael Masi mit den Worten zitiert: "Nach allem, was wir bisher wissen, war es ein Systemfehler. Das müssen wir untersuchen. Über die Gründe möchte ich nicht mutmaßen."

Das entscheidende Signal für das Rennende ist nicht die karierte Flagge, sondern eine Anzeige neben der Startampel. Dort wurde Bottas und allen folgenden Piloten bereits nach Runde 52 und damit einen Umlauf zu früh das Rennende signalisiert, was die Teams allerdings skeptisch machte. Sie fragten laut Masi per Funk nach und wurden sicherheitshalber angewiesen, die volle geplante Renndistanz zu absolvieren - was alle taten.

Gewertet wurde am Ende dennoch der Stand nach 52 Runden - zum Glück für Sergio Perez. Der mexikanische Racing-Point-Pilot kollidierte in der 53. Runde mit Pierre Gasly (Toro Rosso) und schied eigentlich aus, wurde aber letztlich trotzdem als Neunter gewertet - wodurch sein Teamkollege Lance Stroll wieder von Rang zehn auf elf und damit aus den Punkten rutschte.

*Datenschutz

10:49 Uhr

Videobeweis zur EM-Qual(i): "Löw wurde sogar laut, das kommt selten vor"

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft gewinnt ihr EM-Qualifikationsspiel in Estland mit 3:0. Doch der Auftritt war vor allem in der ersten Halbzeit schwach und uninspiriert. So sehr, dass Bundestrainer Löw in der Pause laut wurde, wie Felix Görner berichtet.

Mehr zum Thema:

Instagram-Gate in der Einzelkritik: Gündogan trifft, Can fliegt, DFB-Elf fast durch

Gündogan, Can und der Krieg: Wie der DFB sich windet - und wieder versagt

10:27 Uhr

DFB-Blitzrot und F1-Chaos sorgen für starke RTL-Quoten

eacdee00a35af7fe454cf00df4162b9a.jpg

(Foto: imago images/Hartenfelser)

Schwaches Spiel, starker Marktanteil: Den herausgerumpelten 3:0-Unterzahl-Erfolg der deutschen Fußball-Nationalmannschaft in Estland haben im Schnitt 8,26 Millionen Zuschauer bei der Live-Übertragung von RTL verfolgt. Der Marktanteil lag bei 25,9 Prozent, in der Spitze schauten sogar 9,39 Millionen zu. Damit war das Interesse größer als bei der Live-Übertragung des Länderspiel-Klassikers gegen Argentinien (2:2) am vergangenen Mittwoch, das im Schnitt 7,25 Millionen Zuschauer bei RTL geschaut hatten.

Noch besser als beim Fußball am Abend war der RTL-Marktanteil bei der Live-Übertragung des chaotischen Formel-1-Rennens in Japan am Morgen, das ab 7.13 Uhr immerhin 2,03 Millionen Zuschauer verfolgten (Marktanteil: 34,6 Prozent). Damit konnte der Kölner Sender die Reichweite gegenüber dem Vorjahresrennen in Suzuka (1,96 Mio., MA: 33,0 Prozent) leicht steigern.

Mit einem Tagesmarktanteil von 13,6 Prozent holte sich RTL am Sportsonntag den Tagessieg bei allen Zuschauern vor der ARD (9,4 Prozent, dem ZDF (9,3) und SAT.1 (6,9).

10:01 Uhr

San Francisco bleibt in der NFL unschlagbar

1e86e6011eb60ab4886313dfabdd1123.jpg

Nicht zu stoppen: Die 49ers in der NFL.

(Foto: imago images/Icon SMI)

Die San Francisco 49ers haben in der amerikanischen Football-Liga NFL den fünften Sieg in Folge gefeiert. Die 49ers besiegten Super-Bowl-Finalist Los Angeles Rams 20:7 (7:7). San Francisco (5-0) und New England (6-0) sind die letzten beiden ungeschlagenen Teams in der NFL.

Weitere Ergebnisse neben dem gesegneten Sieg der New Orleans Saints:

  • Die Dallas Cowboys unterlagen gegen die New York Jets 22:24 (6:21).
  • Kansas City Chiefs mussten sich mit 24:31 (17:23) den Houston Texans geschlagen geben.
  • Die Carolina Panthers siegten mit 37:26 (17:7) gegen die Tampa Bay Buccaneers in London.
  • Die Seattle Seahawks konnten sich mit 32:28 (18:20) bei den Cleveland Browns durchsetzen.
09:36 Uhr

Tennis-Wunderkind Gauff siegt kurios - und rückt fast 40 Plätze vor

dbb8ad634df3549466ab7972b98ac142.jpg

Tennis-Wunderkind mit Premierenpokal: Cori Gauff präsentiert die Siegertrophäe von Linz.

(Foto: imago images/GEPA pictures)

Mit 15 Jahren ein Tennisturnier auf der WTA-Tour zu gewinnen, das ist schon eine beachtliche Leistung. Für US-Wunderkind Cori Gauff gab es neben ihrem Premierensieg aber noch einen weiteren Grund zur Freude. Durch ihren 6:3, 1:6, 6:2-Turniersieg in Linz gegen Ex-French-Open-Siegerin Jelena Ostapenko (Lettland) knackt Gauff in der Tennis-Weltrangliste erstmals die Top 100. Sie springt von Position 110 auf 71 - und überholt damit im Ranking auch Andrea Petkovic (Platz 75), die sie im Halbfinale ausgeschaltet hatte.

Kurios an ihrem Linz-Triumph: Eigentlich war Gauff in Linz bereits in der Qualifikation ausgeschieden, aber als Lucky Loser rückte sie doch noch ins Hauptfeld - und nutzte ihre Chance. Im Juli hatte sie in Wimbledon für Furore gesorgt, als sie das Achtelfinale erreichte.

08:50 Uhr

Päpstlicher Twitter-Fauxpas: Pontifex segnet NFL-Team

02ce633e7c2c7084d779ffb4ecab87f5.jpg

Football-Fan? Ein Tweet über den Account von Papst Franziskus erfreute zumindest die New Orleans Saints.

(Foto: imago images/Pacific Press Agency)

Einen äußerst kuriosen Hype hat Papst Franziskus am Sonntag ausgelöst - und zwar im American Football, mit einem Tweet. "Heute danken wir dem Herrn für die neuen #Saints (#Heiligen), die den Weg des Glaubens gegangen sind und die wir nun als Fürsprecher anrufen", wurde über den Account des Pontifex in die Welt hinausgetwittert, nachdem das Oberhaupt der katholischen Kirche zuvor fünf Menschen heiliggesprochen hatte.

Was die Kirche offenbar nicht auf dem (Bild-)Schirm hatte: Durch die Kombination aus dem Hashtag und dem Wort Saints erschien im Tweet des Papstes automatisch das Fleur-de-Lys-Logo (eine Lilie) des NFL-Klubs New Orleans Saints, der am Abend ein Spiel bestritt.

*Datenschutz

Die Folge: Der Beitrag ging viral und erhielt bis Mitternacht über 59.000 völlig unumstrittene "Likes". Alex Anzalone, Linebacker der Saints, unterbrach gar sein Warm-Up für das Spiel seiner Saints gegen die Jacksonville Jaguars, um einen Screenshot des Tweets auf seinem eigenen Twitter-Profil zu teilen, kommentiert mit den Worten: "Wow, sind wir gesegnet oder was?!???"

Zumindest waren die Saints anschließend mit sportlichem Erfolg gesegnet, sie siegten mit 13:6, feierten den fünften Sieg im sechsten Saisonspiel - und twitterten hinterher ihrerseits Richtung Papst: "Damit konnten wir ja nicht verlieren."

07:58 Uhr

"Bete jeden Tag für Frieden" - Gündogan und Can erklären umstrittene Likes

Ein Freund von DFB-Spieler Ilkay Gündogan trifft für die türkische Nationalmannschaft. Gündogan gefällt das bei Instagram. Unversehens schlägt ihm und seinem Mitspieler Can heftige Kritik entgegen, weil der Post wohl eine politische Botschaft enthält. Im Interview erklären sich beide.

Mehr zum Thema:

Einzelkritik nach Instagram-Gate - Gündogan trifft, Can fliegt, DFB-Elf fast durch

07:30 Uhr

Traumdebüt: Ex-Fußballer Cech wird zum Eis-Helden

*Datenschutz

Er wolle "dem jungen Team helfen, so viele Spiele wie möglich zu gewinnen" - das kündigte der frühere Weltklasse-Fußballtorwart Petr Cech bei seiner Vorstellung als neuer Keeper von Guildford Phoenix an. Soweit so normal, so mancher Ex-Fußballstar vertreibt sich die Freizeit nach Karriereende schließlich in unterklassigen Teams.

Was nicht normal ist an der Geschichte: Guildford Phoenix ist kein Fußballteam, sondern eine Eishockeymannschaft in der viertklassigen britischen Liga NIHL2. Und: Der 37-jährige Cech, der inzwischen eigentlich als technischer Berater des Fußballklubs FC Chelsea arbeitet, wurde bei seinem Debüt auf dem Eis prompt zum Mann des Tages. Im Spiel gegen die Swindon Wildcats 2 entschärfte er im Shootout einen Penalty - und sicherte seinem Team den 3:2-Erfolg.

06:47 Uhr

F1-Star Vettel kritisiert fehlende Cleverness bei Ferrari

Zum sechsten Mal in Folge hat Mercedes die Konstrukteurs-WM in der Formel 1 gewonnen, in Suzuka knallten nach dem Chaos-GP von Japan vorzeitig die Sektkorken. Auch dass der Fahrertitel zum sechsten Mal in Serie an einen Mercedes-Piloten gehen wird, steht bereits nach dem 17. von 21 Saisonläufen fest. Als Reaktion nahm Ferrari-Star Sebastian Vettel sich und sein Team in die Pflicht - und forderte mehr Cleverness, um an die Formel-1-Spitze zurückkehren und die seit 2008 anhaltenden Titel-Durststrecke endlich beenden zu können.

"Es geht nicht um eine Sache, die wir verbessern müssen, es geht um viele kleine Sachen, die wir verbessern müssen, jeder Einzelne von uns", forderte der viermalige Weltmeister nach dem Grand Prix von Japan in Suzuka am Sonntag: "Ich glaube nicht, dass wir härter arbeiten müssen, sondern ich glaube, dass wir besser arbeiten müssen." Nach einem Zwischenhoch mit drei Siegen in Folge hatte Ferrari zuletzt zweimal gepatzt. In Russland kostete eine chaotische Teamregie den möglichen Sieg, in Suzuka verpatzte Vettel den Start und verschenkte damit den Vorteil der Pole Position. Die Siege gingen jeweils an Mercedes.